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Anfänger, Senioren & Co.

Trifft es auch dich? Diese neuen Führerschein-Regeln sorgen für Frust

Autofahren
© Unsplash / Jan Baborák

Ob das wirklich in die richtige Richtung geht? Aktuell arbeitet die EU gerade neue Regeln für den Führerschein und die Fahrschule aus. Eigentlich sollten diese sogar schon 2023 umgesetzt werden, doch wie es aussieht, dürfte sich die Planung noch etwas ziehen. Zum Glück? Denn einige der neuen Regeln könnten ganz schön für Diskussionen sorgen ...

Tempolimit, Fahrverbot & Co.: Darauf müssen wir uns einstellen

Die aktuelle Führerschein-Richtlinie 2006/126/EC wurde im Dezember 2006 verabschiedet. Doch genau diese wird gerade überarbeitet und modernisiert – zumindest in den Augen der aktuell Beteiligten. Für viele Autofahrer*innen jedoch, dürfte das alles andere als modern sein, was da gerade festgelegt wird ... Vor allem Fahranfänger*innen und Senior*innen sind von den neuen Regeln betroffen. Abgesehen von einer Extrafahrprüfung für SUVs und schwere Fahrzeuge, die im Raum steht, sollen folgende Regeln festgelegt werden:

  1. Nachtfahrverbot: Für Fahranfänger und -anfängerinnen soll ein Fahrverbot zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens gelten.
  2. Tempolimit: Auch hier trifft es die Anfänger*innen. Es steht im Raum, dass sie ein Tempolimit von 90km/h vorgeschrieben bekommen. Die Geschwindigkeitsgrenze soll sich dann mit jeder Altersklasse erhöhen.
  3. Zweite Fahrprüfung: Bislang ist es so, dass der Führerschein nach der Probezeit automatisch verlängert wird (sofern man sich korrekt verhalten hat). Doch auch wenn das der Fall wäre, wird eine zweite Fahrprüfung für jede*n nach der Probezeit gefordert.
  4. Senioren-Führerschein: Senior*innen, die auch im Alter weiterhin Autofahren wollen, müssen sich auf mehr Kosten einstellen. Denn laut Entwurf soll der Schein ab dem 60. Lebensjahr noch sieben Jahre, ab dem 70. Lebensjahr noch fünf und ab dem 80 Lebensjahr nur noch zwei Jahre gültig sein. Danach muss der Führerschein immer wieder neu verlängert werden und zwar auf eigene Kosten.
  5. Digitaler Führerschein: Die neue Führerscheinrichtlinie soll dafür sorgen, dass es den Schein in Zukunft digital auf dem Handy gibt.
  6. Begleitetes Fahren EU-weit: Der Führerschein auf Probe soll EU-weit akzeptiert werden und damit könnten Fahranfänger*innen auch im Ausland begleitet fahren.
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Ob bzw. wann all das genau in Kraft treten soll, ist noch nicht bekannt. Wie bereits erwähnt: Eigentlich sollte es schon 2023 soweit sein. Doch einige Punkte scheinen noch nicht ganz ausgearbeitet zu sein.

Führerschein Test

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