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Highlights

Strähnchen-Techniken: 8 beliebte Methoden im Vergleich

Strähnchen-Techniken: 8 beliebte Methoden im Vergleich

Sie bringen jedes Haar zum Strahlen: Strähnchen! Doch wer seinen Haaren mit Highlights neuen Glanz verleihen will, steht vor der großen Frage, welche Methode für das Wunschergebnis die richtige ist. Balayage, Ombré oder Tortoiseshell? Um deiner neuen Traumfrisur näherzukommen, stellen wir dir die 8 beliebtesten Strähnchen-Techniken vor!

Babylights

Durch eine dezente Aufhellung zaubern diese Strähnen einen Haar-Look wie von der Sonne geküsst. Perfekte Ergebnisse erzielt man, wenn die Wunschhaarfarbe maximal 2 Nuancen heller als deine Naturhaar- oder die Ausgangshaarfarbe ist.

Wie werden Babylights gefärbt? Bei Babylights trägt dein Friseur die Farbe einige Zentimeter unterhalb des Haaransatzes auf und lässt diese anschließend mit einer etwas helleren Farbe auslaufen. Egal ob Folie oder freihändig mit der Painting-Methode, das Ergebnis sind immer sanfte, natürliche Farbverläufe.

Für welches Haar eignen sich Babylights? Grundsätzlich für alle, aber besonders gut für normale bis feine Haare. Durch die Farbschattierungen entsteht ein Contouring, das für einen wunderschönen 3D-Effekt sorgt. Dieser verleiht deinen Haaren optisch mehr Tiefe und zusätzliches Volumen. Die größte Wirkung erzielen sie bei langen Haaren – sind aber durch ihren natürlichen Look für alle Haarlängen geeignet.

Wer sollte sich für Babylights entscheiden? Natur-Verliebte und alle, die sich eine farbliche Veränderung wünschen, sich dabei aber nicht komplett von ihrer Naturhaarfarbe trennen wollen, sollten von allen Strähnchen-Techniken diese wählen!

Balayage

Es ist DIE Färbetechnik, wenn es um einen natürlichen Look geht. Die Bezeichnung Balayage lässt sich vom französischen Wort „balayer“ ableiten, was so viel heißt wie „fegen“. Der Look basiert auf zarten Highlights, bei denen man sich an der Naturhaar- oder Ausgangshaarfarbe orientiert und die neuen Highlights einige Nuancen heller werden.

Wie wird Balayage gefärbt? Wie die Wortbedeutung es vielleicht schon verrät, werden die Farben mit einem Pinsel in dein Haar „gefegt“. Dein Friseur arbeitet mit freier Hand die Strähnchen in ungleichmäßigen Abständen in dein Haar ein.

Wer sollte sich für Balayage entscheiden? Egal ob blond, braun oder rot, diese Technik eignet sich für alle Naturhaartöne. Nervige Ansätze? Nicht mit dieser Strähnchen-Technik. Dafür sehen deine Spitzen immer so aus, als wärst du die letzten Wochen im Sommerurlaub gewesen. Alle, die sich natürliche Akzente in ihrem Haar wünschen, werden den Balayage-Effekt lieben.

Bronde

Nicht blond und auch nicht braun, sondern „Bronde“ (abgeleitet aus dem Englischen für „blonde“ und „brown“). Bei dieser Methode werden die Ansätze bronder Haare meistens circa eine Nuance dunkler, als der bronde Rest gefärbt – und sehen super natürlich aus. Das Haar wirkt durch die Highlights blond und braun zugleich.

Wie wird Bronde gefärbt? Es ist eine Art Königsdisziplin der Strähnchen-Techniken. Abgesehen davon, dass Braun und Blond im gleichen Verhältnis in deinem Haar zu finden sein sollen, muss alles gleichmäßig aufgetragen werden. Klassische Strähnen aus zwei Farben im Wechsel wären hier falsch, denn diese führen zu starken Kontrasten. Hier kann die Painting-Methode zum Einsatz kommen. Hierfür toupiert dein Friseur die einzelnen Strähnen und bestreicht die restlichen Haare sanft mit Farbe. Durch diese Technik wird das Naturhaar noch erkennbar bleiben und sich mit Bronde-Highlights vermischen.

Für welches Haar eignet sich Bronde? Wer bereits von Natur aus blonde oder braune Haare hat, ist die perfekte Kandidatin für den Bronde-Style. Dein Haar sollte mindestens schulterlang sein, damit der Look seine volle Wirkung erzielen kann.

Wann sollte man sich für Bronde entscheiden? Alle, die es natürlich lieben und denen der klassische Ombré-Look zu kontrastreich ist. Egal ob blond, braun oder rot, jedes Naturhaar kann mit dieser Methode im passenden Bronde-Look glänzen.

Chunky-Hair

Eigentlich dachten wir, diese Technik wäre Ende der 90er-Jahre verblasst wie manch eine Haarfarbe, aber sie ist wieder da: Chunky-Hair bringt die Blocksträhnen zurück in deine Haare – modern und neu interpretiert. Im Gegensatz zu Balayage und Co. geht es hier jedoch um starke Kontraste.

Wie wird Chunky-Hair gefärbt? Die Strähnen sind für den richtigen Effekt mindestens einen Finger breit. Gewählt wird eine Farbe, die im starken Kontrast zu deiner Naturhaarfarbe steht. Zu krass? Keine Sorge! Um den klobigen Blocksträhnen-Look von damals zu vermeiden, kann dein Friseur die 90er-Jahre-Strähnchen mit Methoden wie Babylights oder Balayage kombinieren und so softere Übergänge schaffen.

Wer sollte sich für Chunky-Hair entscheiden? Alle, die es etwas auffälliger mögen, sollten sich für diese Technik entscheiden. Besonders beliebt ist diese Art von Strähnen jedoch auch im Einsatz als „Face Frame“. Das sorgt für einen strahlenden Teint und viel mehr Kontur.

Face-Frame-Highlights

Diese Strähnchen sind nicht nur ideal für den Sommer, sondern auch für den Winter, um deinen Haaren, und natürlich deinem Gesicht, den perfekten Teint zu verleihen. Denn genau das können diese wunderschönen Highlights!

Wie werden Face-Frame-Highlights gefärbt? Dein Friseur setzt feine bis breite Highlights in die Haarpartien zu deinem Gesicht. Diese werden entweder mit Farbe oder einer Blondierung erarbeitet, je nach Naturhaar- oder Ausgangshaarfarbe und gewünschtem Zielton. Hier darf es ruhig kontrastreich sein.

Wer sollte sich für Face-Frame-Highlights entscheiden? Alle, die ihrem Gesicht mehr Kontur und ihrer Haut einen strahlenden Teint verleihen wollen. Denn dies gelingt mit dieser Technik grandios. Ideal ist diese Art von Strähnchen für ganz dunkle bis hellbraune Haare. Aber auch wer blond ist, kann sein Gesicht natürlich rahmen. Hier sollte dein Friseur allerdings lieber mit einer aufhellenden Coloration statt Blondierung arbeiten, um deine Haare zu schonen.

Low-Lights

Strähnchen-Techniken machen deine Haare nicht zwingend heller. Diese ist das Gegenteil der Highlights und konzentriert sich auf die dunkleren Partien der Haare.

Wie werden Low-Lights gefärbt? Damit aus Low-Lights kein Chunky-Hair wird, sollte der farbliche Unterschied zu deinem Naturhaar nicht größer als 2-3 Nuancen sein. Dein Friseur arbeitet hier zusätzlich mit Strähnchen-Techniken wie der Balayage-Methode.

Wer sollte sich für Low-Lights entscheiden? Alle, die ihrem Haar mehr Tiefe verleihen wollen und sich den „Mehr-Volumen“-Effekt wünschen, wie z.B. mit der Trendhaarfarbe „Raspberry Bourbon“. Sowie jene, die immer mehr graue Haare in ihre dunkle Naturhaarfarbe bekommen. Mit dieser Methode kann die Haarfarbe wieder an den Naturton angepasst werden.

Ombré

Diese Methode der Strähnchen-Techniken verleiht deinem Haar einen dunkleren Ansatz und hellere Spitzen, mit einem schwachen bis starken Kontrast – der je nach Belieben variiert.

Wie wird der Ombré-Look gefärbt? Für ein perfektes Ergebnis färbt dein Friseur dir deine Strähnchen maximal 3-4 Nuancen heller. Die Highlights werden nicht an den Ansatz gesetzt, sondern beginnen meist erst auf Kinnhöhe und verlaufen dann bis in die Spitzen. Im Gegensatz zur Balayage-Technik werden hier alle Haare ab der gewünschten Länge gefärbt.

Wer sollte sich für Ombré-Hair entscheiden? Die Technik ist ideal für alle, die sich neue stärkere Kontraste wünschen oder, um den bisherigen Haar-Look aufzufrischen, ohne dafür deine Haarfarbe komplett zu ändern. Egal ob schwarz, braun oder rot, fast alle Haarfarben können im Ombré-Style gefärbt werden. Lediglich ganz blondes Haar fällt hier leider raus.

Sombré

Der Ombré-Look ist dir zu stark im Kontrast? Dann ist der Sombré-Style genau dein Ding. Der Name dieser Technik steht für „Soft Ombré“ und wie der Name schon verrät, ist es die abgeschwächte Version der beliebten Highlights.

Wie wird die Sombré-Technik gefärbt? Dein Friseur arbeitet hier nicht wie bei anderen Strähnen-Techniken mit dem Pinsel, sondern trägt die Farbe mit einem Kamm auf. Das sorgt für fließende Übergänge im Haar. Für gezielt gesetzte Highlights, können außerdem besondere Flecht- und Webmethoden zum Einsatz kommen.

Wer sollte sich für Sombré entscheiden? Alle, denen ein Ombré-Look zu krass ist, denn beim Sombré wirken die Übergänge viel weicher. Und alle anderen, denn die leicht aufgehellten Spitzen kommen in allen Haarfarben und -längen gut an (eine lange Mähne ist hierfür kein Muss, auch Bobs oder Kurzhaarschnitte können in den Sombré-Look getaucht werden).

Tortoiseshell

Eine der Strähnen-Techniken, die zum Zungenbrecher wird. „Tortoise shell“ bedeutet übersetzt „Schildkrötenpanzer“. Die Methode hat ihren Namen dem wunderschönen Fell der Tortoiseshell Katze verdanken. Denn dieses erinnert an den zweifarbigen Panzer der Schildkröte.

Wie wird Tortoiseshell gefärbt? Dein Friseur arbeitet mit einem dunklen Grundton und setzt dir helle Highlights. Nicht mit Folien, sondern einer Balayage-Methode. Einzelne Strähnen im gesamten Haar werden sanft mit Farbe oder Blondierung bestrichen.

Wer sollte sich für Tortoiseshell entscheiden? Diese Art von Highlights steht jeder Frau, egal welche Haarfarbe oder Haarlänge. Sie erstrahlen mit weichen Übergängen und wenig Kontrasten.

Es gibt unzählige Strähnchen-Techniken, die alle wunderschöne Ergebnisse erzielen. Wir sind uns sicher, dass du die richtige Methode für deinen perfekten Haar-Style spätestens jetzt gefunden hast! 

Haar-Beratung: Welche Haarkur passt perfekt zu deinen Haaren?
Bildquelle:

Unspalsh / Velizar Ivanov

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