Balayage Ombré Unterschied
Christina Tobiasam 26.04.2018

Bei all den neuen Wortschöpfungen von Haarfärbetechniken kann man schnell das Gefühl bekommen, dass man ein Wörterbuch für den Friseur braucht: Deutsch – Friseur, Friseur – Deutsch. Tatsächlich leitet sich das Wort Balayage vom französischen „balayer“ ab, das so viel wie „fegen“ oder „kehren“ bedeutet. Ombré stammt ebenfalls aus der französischen Sprache und bedeutet „schattieren“. Wir verraten, was die Techniken unterscheidet und welche Varianten es gibt.

# Was ist Ombré?

Bei der Ombré-Technik wird ein Farbverlauf in die Haare gezaubert. Hierfür beginnt man allerdings nicht direkt am Ansatz, die Haare zu färben, sondern erst auf Höhe der Ohren. Typisch für den Ombré-Look: Die gefärbten Haarspitzen sind deutlich heller als der Rest der Mähne. Darum eignet sich Ombré auch für die Übergangszeit, wenn man dunkle Haare langsam aufhellen will, aber noch nicht das gesamte Haar.

# Was ist Balayage?

Das Besondere an der Balayage-Färbemethode ist, dass die Strähnen komplett Freihand auf die Haare aufgetragen werden und bei ihrer Länge und Dicke variiert wird. Außerdem wird meist nur der Ansatz ausgespart und der Kontrast zwischen den Farbnuancen ist oft softer.

Balayage und Ombré: Das sind die Unterschiede

  • Bei der Balayage-Technik wird nur der Ansatz ausgespart, bei Ombré beginnt man erst auf Höhe der Ohren mit dem Aufhellen der Haare.
  • Bei der Balayage-Methode werden Strähnen Freihand ins Haar gemalt, für Ombré nutzt man die Folien-Technik.
  • Balayage setzt auf ein natürlicheres Ergebnis, Ombré weist oft stärkere Kontraste zwischen den Farben auf.
  • Balayage setzt Highlights ins Haar, Ombré resultiert in einem härteren Farbverlauf mit recht klar erkennbaren Kanten.

Dieses Foto zeigt die Unterschiede deutlich: Links sieht man den Ombré-Style, rechts das Ergebnis der Balayage-Technik:

# Was ist Sombré?

Sombré ist eine softere Version des Ombré-Looks. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Übergänge möglichst weich gestaltet sind. Die verblendeten Farben sind meist sehr ähnlich und die Übergänge haben keine härteren Kanten, wie es bei der Ombré-Technik oft der Fall ist. Erzielt wird das Ganze durch mehrere Farbnuancen, die gemischt werden. Das Ergebnis ist ein Farbverlauf, der sehr natürlich wirkt.

# Was ist Flamboyage?

Bei der Flamboyage-Technik werden besondere Klebefolien benutzt, um Highlights ins Haar zu zaubern, die möglichst natürlich wirken. Das Endergebnis ist ähnlich wie nach der Balayage-Methode. Es kommt also eher darauf an, was dein Friseur in der Anwendung bevorzugt. In diesem YouTube-Video siehst du, wie es funktioniert:

# Was ist Foilyage?

Bei Foilyage wird die Balayage-Technik durch Alufolie unterstützt. So werden einzelne Strähnen im Bereich der Spitzen noch mehr aufgehellt. Der Effekt: Der Farbverlauf wirkt noch natürlicher, als wäre es nicht der Friseur, sondern die Sonne gewesen, die das Haar ein paar Nuancen heller geschummelt hat.

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Wie du siehst: Balayage und Ombré haben einige Unterschiede aufzuweisen. Was einem besser gefällt, ist reine Geschmackssache. Egal, ob Sombré oder Foilyage: Hauptsache, du fühlst dich mit deiner neuen Frisur wohl! Und? Welche Färbetechnik hat es dir angetan? Verrate uns gerne in den Kommentaren, welche Methode für Highlights du als Nächstes ausprobieren möchtest!

Bildquelle:

iStock/hedgehog94, Instagram


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