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Jessica Tomalaam 25.04.2018

Träume können wahr werden: Das zeigt die Geschichte von Mona Mayr und Julia Schindelmann. Die zwei Freundinnen und Hair- und Make-up-Artists haben sich fest vorgenommen, ihre eigenen Haarpflege- und Stylingprodukte unter dem Namen „Langhaarmädchen“ auf den Markt zu bringen und das letztlich vor einiger Zeit mit der Hilfe der Drogeriemarktkette dm auch geschafft. Inspirierend ist nicht nur ihre Story, sondern auch die beiden Frauen selbst, die mit viel Herzblut hinter ihrem Projekt stehen. Wir haben sie in ihrem Stylingbus in Berlin zum Gespräch getroffen.

desired: Seit Mitte März gibt es eure Haarpflegeserie „Langhaarmädchen“ bei dm zu kaufen. Wie stolz seid ihr gerade?

Mona (l.) und Julia stehen hinter „Langhaarmädchen“.

Mona: Mega stolz! Die Zusammenarbeit mit dm war der Hammer! Besonders erfüllend fanden wir, dass wir in der Schweiz bei der Entwicklung unserer Produkte dabei sein konnten. Ein Jahr hat es jetzt gedauert, bis alles so war, wie wir und dm uns das dann vorgestellt haben. Wir wollten unser Projekt mit Persönlichkeit und Herz launchen und dabei haben wir viel Unterstützung erfahren.

Julia: Dabei hatten sie es auch nicht immer leicht mit uns (lacht). Wir wurden damals von dm für die Beauty-Convention Glow als Stylisten gebucht und haben dann dort von unserer Idee erzählt und dann wurden wir tatsächlich eingeladen, um unser Projekt vorzustellen und haben im ersten Aufschlag gleich erstmal den Meetingraum mit Traumfängern umdekoriert, als wir angekommen sind (lacht). Das hatten sie auch noch nicht erlebt.

Wie habt ihr beide denn eigentlich zueinander gefunden?

Julia: Wir sind zwei Friseurmeisterinnen und Hair-und Make-up-Artists. Ich komme eigentlich aus Würzburg, Mona aus Ulm. Aber wir haben uns vor vier Jahren beide in München kennengelernt. Dort haben wir als Friseure zusammengearbeitet und uns da sozusagen „verliebt“ (lacht).

Mona: Wir waren schon immer sehr ambitioniert in unserem Job. Julia war „Deutschlands beste Jungfriseurin“ und ich war in der Fashionbranche unterwegs, zum Beispiel bei Louis Vuitton und Valentino. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern ich bin auch nach Kapstadt gegangen. Dort war die Shootingbranche und ich dachte, dass ich da als Hair- und Make-up-Artist unbedingt hin muss, dann wiederkomme nach Deutschland und sofort super erfolgreich bin.

Julia: Und ich habe dich natürlich über Skype begleitet!

Im Kampagnen-Video kannst du Mona und Julia mal kennenlernen:

Ist es denn genauso abgelaufen, wie du es dir erträumt hast?

Mona: Natürlich nicht (lacht). Ich bin erst nach Kapstadt gegangen, habe Shootings mitgemacht und das hat mir auch mega Spaß gemacht an sich, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich mich mit den Models nicht so wohlfühle. Dann dachte ich mir, vielleicht bin ich einfach eine Friseurin, die im Salon arbeitet. Und dann bin ich nach Australien gegangen und habe dort Work & Travel gemacht. Mein Ziel war es, im Aveda-Salon zu arbeiten, und zwar mit dem Ziel nach fünf Jahren von ihnen gesponsert zu werden und nach vier Wochen hätten sie das auch gemacht, aber das ging mir auf einmal viel zu schnell. Mir gingen so Sachen durch den Kopf wie: „Ich muss 40 Stunden arbeiten, Sydney ist teuer, meine Freunde sind super weit weg und irgendwie habe ich dann ja auch hier so einen Salonalltag wie überall.“

Wie bist du damit umgegangen?

Erste Bus-Liebe: „Bob“ konnte Monas und Julias Herz gewinnen.

Mona: Ich dachte, dass ich nach dem Auslandstrip weiß, wo ich hin will. Aber sowohl die Erfahrung in Sydney als auch die in Kapstadt haben mich nicht erfüllt. Und dann brauchte ich einen Plan B. Also habe ich alles infrage gestellt, außer mein Handwerk, weil das schon immer meine Begeisterung war, meine Leidenschaft, meine Liebe, das hat mich erfüllt. Ich brauchte dann Abstand von allem und habe mir einfach einen Bus gekauft: den kleinen Bob. Im Bus waren überall Sprüche zu finden wie: „Believe in your dreams and you’re halfway there“ und das war dann auch irgendwie das, was ich gemacht habe. Nach einem halben Jahr wollte ich eigentlich wieder zurück nach Deutschland, aber den Flug habe ich dann gecancelt. Ich habe mich dann mit dem Bus vor Hostels gestellt und dort Styling-Parties organisiert. Langhaarmädchen waren meine Zielgruppe. Denen habe ich zum Beispiel Flechtworkshops gegeben oder ich habe für den guten Zweck frisiert. Und das hat sich alles gar nicht mutig angefühlt, sondern das war das, was ich machen wollte. Und dann kam mir die Idee, dass ich so einen Bus in Deutschland brauche.

Wer möchte nicht mal vor so einer Kulisse frisiert werden?

Julia: Ich habe dieses ganze Gefühlschaos ja über Skype mitbekommen und mich super gefreut, als Mona dann endlich wusste, was sie wirklich machen will. Ich war zu der Zeit als stellvertretende Salonleiterin in Würzburg angestellt und war auch zufrieden, aber nicht ganz glücklich. Dann habe ich meinen Job gekündigt, bin zu Mona geflogen und dann haben wir vier Wochen zusammen einen Road Trip durch Australien gemacht. Zusammen haben wir dann am Strand Stylings gemacht und am Meer noch Haarschnitte angeboten und dann habe ich ihre Gedanken aufs Blatt Papier gebracht und ein Konzept daraus gemacht. So ist bei uns: Mona sprudelt und ich bringe die Ordnung rein.

Und schließlich habt ihr dann eure Stylingbus-Idee für Deutschland umgesetzt?

Mona: Genau, wir haben von einem Freund den Bus bekommen und uns einen Stellplatz nahe der Wiesn in München besorgt und haben den Frauen dort hübsche Flechtfrisuren verpasst. Zufällig kam dann ProSieben vorbei und wir wurden durch einen TV-Beitrag etwas bekannter. Darüber wurde dann die Deutsche Friseurakademie auf uns aufmerksam und auch dm. Sie haben uns dann als Balea-Stylisten für die Glow gebucht und da haben wir ihnen dann von unserer Idee erzählt.

So sehen die Langhaarmädchen-Produkte aus

Was genau ist denn eure Idee für Langhaarmädchen?

Julia: Wir wollen die erste Beautybrand sein mit Persönlichkeit und Herz. Es geht um Schönheit, aber mit Liebe. Wir waren noch nie die typischen Friseure, bei denen alles perfekt sein muss. Eher etwas messy. Also eigentlich wollen wir genau die richtige Mischung sein zwischen: „Ich will nicht aussehen wie direkt vom Friseur“ und „Ich will aber auch nicht total abgerockt aussehen“. Wichtig ist uns auch, dass wir mit unseren Kundinnen auf Augenhöhe sprechen. Und wir wollten beim Styling mit unseren eigenen Produkten arbeiten. Wir wollen kein teures 30-Euro-Produkt, aber die Qualität hätten wir schon ganz gerne. Und das hat dm uns möglich gemacht. 20 Produkte unserer Pflegeserie gibt es jetzt bei dm zu kaufen und wir könnten nicht glücklicher sein!

Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Bildquellen:

dm

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