Ausbildung Visagistin - zu teuer?

Ausbildung Visagistin – zu teuer?

Frage:: Hallo Steffi, es ist schon lange mein Wunsch Visagistin zu werden. Ich habe mich auch über das Internet informiert. Bislang aber fand ich nur drei Schulen, die die Ausbildung zur Visagistin anbieten und zwar eine in München und zwei in Frankfurt! Ich wohne aber in der Pfalz, und würde auch vorerst gerne hier bleiben. Ich habe aber auch schon darüber nachgedacht, eventuell nach Frankfurt umzuziehen, nur bin ich noch recht jung und habe auch noch keinen Führerschein. Und das Schulgeld dieser Schulen ist auch recht hoch. Es werden 13.000 Euro verlangt. Meine Frage nun an dich: Gibt es weitere Standorte an denen man eine Ausbildung zur Visagistin machen kann? Und wie ist das mit den Kosten: Schulgeld, Miete, eventueller Nebenjob. Könnte man Unterstützung bei den Mietkosten erhalten? Wo erkundigt man sich am besten in solch einer Großstadt nach möglichen Wohnungen, Nebenjob? Liebe Grüße, Kathi

Antwort: Hallo Kathi,

neben den Schulen in Frankfurt und München gibt es auch in vielen anderen großen Städten Schulen, an denen Du eine Ausbildung als Visagistin machen kannst, zum Beispiel in Berlin und Hamburg. Eine ausführliche Liste der Schulen bundesweit findest Du hier.Wenn Du aber möglichst nah an Deinem zu Hause bleiben möchtest, ist Frankfurt sicherlich schon die beste Wahl.

Der fehlende Führerschein dürfte dabei kein Problem sein. Wenn Du nach Frankfurt ziehst, kannst Du Dich problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt bewegen. Allerdings wird an einigen Visagistenschulen ein Mindestalter von 18 Jahren vorausgesetzt, so zum Beispiel an der Face Art Academy. Deshalb wäre es zu überlegen, ob Du zunächst Dein Abitur machst und erst danach mit einer Ausbildung als Visagistin beginnst, oder aber nach dem Realschulabschluss (der wird mindestens vorausgesetzt) noch eine Lehre zur Kosmetikerin oder Frisörin machst. So kannst Du auch noch etwas länger in der Nähe Deiner Familie leben und eventuell schon Rücklagen für die Finanzierung Deiner Ausbildung als Visagistin anlegen.

A propos Finanzierung. Da die Ausbildung zur Visagistin an privaten Schulen angeboten wird, wird diese leider nicht staatlich gefördert (zum Beispiel durch BAFöG). Du hast aber die Möglichkeit, einen Ausbildungskredit zu beantragen. Anders als bei staatlich geförderten Mitteln werden diese Kredite meist von Banken selbst gewährt und sind vom eigenen Einkommen beziehungsweise vom Einkommen der Eltern abhängig. Wenn für Dich ein Ausbildungskredit in Frage kommt, informiere Dich am besten genauer auf Ausbildungskredit.info oder sprich mit Deiner Hausbank.

Wenn Du es neben Deiner Ausbildung als Visagistin zeitlich schaffst, kannst Du Dir natürlich auch noch einen Mini-Job suchen und bis zu 400 Euro im Monat dazuverdienen (zum Beispiel im Einzelhandel, durch Nachhilfe oder Ähnliches). Außerdem hast Du die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen. Das steht Schülern, Studenten und Auszubildenden dann zu, wenn sie nicht BAFöG-berechtigt sind – das ist ja in Deinem Fall so. Weitere Informationen zu Bedingungen und Beantragung findest Du auf Wohngeld.de.

Nach Wohnungen und Nebenjobs erkundigst Du Dich am besten in einer regionalen Zeitung oder aber in Internetbörsen, zum Beispiel bei Wg gesucht oder Immobilienscout24.

Das hört sich zwar erst mal nach einer ganzen Menge Recherche und Arbeit an, aber ich bin sicher, dass Dich Deine Eltern bei Deiner Ausbildung zur Visagistin gerne unterstützen und Dir bei allen finanziellen Fragen zur Seite stehen.


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