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Worauf stehen Frauen? Bad Boy oder Nice Guy?

Alles Typ-Frage

Worauf stehen Frauen? Bad Boy oder Nice Guy?

Kippe im Mundwinkel, BMW unterm Hintern und immer lockere Sprüche parat oder doch lieber gute Manieren nach alter Schule? Wahrscheinlich ist jede Frau schon einmal beiden Exemplaren der männlichen Gattung verfallen. Aber welchen Typ Mann ziehen wir vor – Bad Boy oder Nice Guy? Worauf stehen Frauen bei Männern für einen One-Night-Stand und worauf, wenn sie eine Beziehung möchten?

Worauf stehen Frauen?

Worauf stehen Frauen
Worauf stehen Frauen? Bad Boy oder Nice Guy?

Eine Studie aus Belgien hat wissenschaftlich bestätigt: Frauen stehen auf die „richtigen Kerle“. Solche, die sich nichts sagen lassen, sondern anderen sagen, wie es läuft. Die verrucht sind und einen ordentlichen Hauch von Gefahr um sich tragen. Aber die Studie geht noch viel weiter und behauptet, dass derartiges Verhalten und riskantes Benehmen sogar mit Sex belohnt werden. Wie bitte? Du hast schon richtig gelesen. Wir haben die wichtigsten Fakten zur Studie „Worauf stehen Frauen?“ für Dich zusammengetragen und gehen auch dem „Warum?“ nach, um Klarheit in diese – auf den ersten Blick vermeintlich irrsinnigen – Behauptungen zu bringen.

Worauf stehen Frauen beim Bad Boy?

Dass es der Bad Boy leichter hat, bei Frauen im Bett zu landen, als der nette Junge von nebenan, ist offenbar kein bloßes Klischee mehr. Aber was ist unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich ein Bad Boy? Der Titel der Studie macht das klar: „Das Alkohol- und Zigaretten-Syndrom junger Männer. Trinken und Rauchen als Strategie für One-Night-Stands und kurze Abenteuer.“ Als Indikatoren für riskantes Verhalten des Bad Boys dienten demnach Zigaretten- und Alkoholkonsum.

Sowohl Rauchen als auch Trinken schädigen Lunge und Leber massiv. Dennoch bleibt ein Teil der jungen Männer offenbar trotz aller Aufklärungskampagnen vehement dabei, und zwar deutliche mehr als junge Frauen. Der Grund? Weil Frauen einfach darauf stehen, so die Vermutung der Forscher. Aber stimmt das? Fahren Frauen wirklich eher auf rauchende und trinkende Männer ab? Worauf stehen Frauen bei diesem Benehmen?

Warum junge Männer an riskanten Verhaltensmustern wie dem Rauchen und Trinken festhalten bzw. ob sie diese mehr oder weniger gezielt als Strategie für kurzweilige Sex-Abenteuer nutzen, versucht dies Studie zu klären. Ist die Frage „Worauf stehen Frauen?“ womöglich Auslöser für die schädlichen Verhaltensweisen der Männer?

Worauf stehen Frauen bei Männern
Worauf stehen Frauen bei Männern: Offenbar auf Trinker und Raucher.

Worauf stehen Frauen in der Beziehung?

Für die Studie wurden zunächst 239 heterosexuelle Frauen zwischen 17 und 30 Jahren befragt, wie sie bestimmte männliche Verhaltensweisen wahrnehmen. Die Forscher erstellten dazu zehn Verhaltensprofile von Männern und fragten die Frauen: „Basierend auf dem Profil, wie attraktiv findest Du diese Person als potentiellen Partner für (a) eine kurze Beziehung, ein Date oder einen One-Night-Stand und (b) für eine langfristige loyale Beziehung oder eine Ehe."

Worauf stehen Frauen: Trinken und Rauchen versprechen mehr Erfolg bei sexuellen Abenteuern.
Worauf stehen Frauen: Trinken und Rauchen versprechen mehr Erfolg bei sexuellen Abenteuern.

Und tatsächlich – die Wissenschaftler fanden einen Zusammenhang zwischen riskanten Verhaltensmustern und dem Erfolg beim Dating:

  • Trinken und Rauchen allein versprechen einen signifikant besseren Erfolg bei sexuellen Abenteuern. Beides erhöhte die Attraktivität im Kontext kurzweiliger Liebes-Kontakte.
  • Nichtraucher und Nichttrinker werden sowohl für kurze Dates als auch für lange Partnerschaften gleich attraktiv wahrgenommen.
  • Gelegenheits- und häufige Trinker werden besonders attraktiv für schnelle Abenteuer empfunden, weniger aber für langfristige Partnerschaften.
  • Starke Trinker wirken verglichen mit Nichttrinkern auf Frauen für kurze Abenteuer attraktiver, aber unattraktiver für lange Beziehungen.
  • Gelegentliches Trinken erhöht sogar die Attraktivität für beides, lang- und kurzfristig.

Zudem waren die Frauen der Meinung, dass Raucher und Trinker vermutlich eher kurzfristig an sexuellen Abenteuern interessiert seien, als Nichtraucher und Nichttrinker. Dabei spielte keine Rolle, wie oft Raucher rauchten, wohl aber wie oft Trinker tranken: Nur bei starken Trinkern dachten die Frauen, diese seien an kurzfristigen Kontakten mehr interessiert als Nichttrinker.

Wollen Raucher und Trinker mehr Sex?

Frauen stehen auf Raucher und Trinker
Raucher und Trinker sind häufiger an kurzfristigen Abenteuern interessiert.

Die Forscher befragten außerdem 171 heterosexuelle Männer zwischen 17 und 30 Jahren, von denen 25 Prozent Raucher waren und 94 Prozent tranken Alkohol. Nur sehr wenige tranken nie. Sie fanden heraus, dass das Verhalten der Männer mit der Wahnehmung der Frauen übereinstimmte: Die Raucher, sowohl starke als auch Gelegenheitsraucher, waren generell mehr an Sexualität und an kurzfristigen Abenteuern interessiert als die Nichtraucher. Auch schienen sexuell uneingeschränkte Jugendliche mehr dem Alkohol zu zu sprechen als Männer, die an langfristigen Beziehungen interessiert waren. Je mehr die Männer tranken, desto unbeschränkter waren sie sexuell.

Für die Forscher hat sich damit gezeigt, dass beide ungesunde Konsum-Verhalten als kurzfristige Paarungsstrategie genutzt werden könnten. Daber würden Männer starkes Rauchen und Trinken verwenden, um zu signalisieren, dass sie zu kurzfristigen Sex-Abenteuern bereit seien und um ihre Attraktivität in diesem Kontext zu erhöhen. Allerdings sei dies vor allem für Alkohol der Fall, und weniger für das Rauchen. Ein ähnliches Phänomen zeichnet sich auch bei der körperlichen Risikobereitschaft als Attraktivitätsfaktor des Mannes ab.

Körperliche Risikobereitschaft wirkt attraktiv

Körperliche Risikobereitschaft wirkt besonders attraktiv für kurzfristige sexuelle Kontakte.
Körperliche Risikobereitschaft wirkt besonders attraktiv für kurzfristige sexuelle Kontakte.

Schon 2012 hatte eine Studie gezeigt, dass Männer ihr riskantes Balz-Verhalten auf weibliche Wünsche einstimmen, je nach dem welche sexuelle Strategie sie verfolgen. Andere Studien zeigen, dass körperliche Risikobereitschaft für kurzfristige Kontakte besonders attraktiv wirkt.

Für Gesundheitskampagnen heißt das womöglich, dass sie am völlig falschen Hebel ansetzen. Denn wenn es gerade die Aura der Gefahr ist und der legere Umgang damit, dann spielen die klassischen Abschreckungskampagnen dem Konsum noch in die Hände, indem sie aufzeigen, wie gefährlich Rauchen und Trinken sind. Damit geben sie den Symbolen des gefährlichen Lebens noch Auftrieb.

Die Studien-Autoren vermuten, dass auch andere riskante Faktoren und „Bad Boy“-Attitüden auf Frauen verführerisch wirken. Das Problematische am Rauchen und Trinken ist aber die Niederschwelligkeit – jeder kann problemlos mitmachen.

Übrigens müssen die netten Jungs von nebenan nicht verzichten, sie müssen einfach geduldig warten, denn spätestens in der zweiten Hälfte der Dreißiger kehren sich häufig die Verhältnisse um: Die Frage „Worauf stehen Frauen in einer Beziehung?“ rückt dann eindeutig in den Vordergrund. Ehegatten- und Familien-Tauglichkeit ist dann gefragt, bei der Nice Guys den Bad Boys zweifellos um Einiges voraus sind. Allerdings solltest auch Du dazu bestens informiert sein und wissen: Was finden Männer an Frauen attraktiv?

Bildquellen: iStock/jacoblund, iStock/gpointstudio, iStock/Rawpixel Ltd, iStock/bedya, iStock/abadonian

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