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5 Regeln für eine platonische Freundschaft ohne Drama

5 Regeln für eine platonische Freundschaft ohne Drama

Viele glauben, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau prinzipiell nicht funktionieren kann, weil es zwangsläufig irgendwann anfängt, zwischen beiden zu knistern. Aber ist das wirklich so? Laut meiner eigenen Erfahrung kann man mit diesen fünf einfachen Regeln dafür sorgen, dass eine platonische Freundschaft ganz unkompliziert funktioniert.

1. Kein Flirten

In deiner Beziehung läuft es nicht so gut, also beginnst du, mit deinem besten Freund zu flirten? So ein Verhalten macht es nicht nur dir selbst und deinem Partner schwer, sondern verwirrt auch deinen Kumpel, weil du ihm falsche Signale sendest. Auch wenn du Single bist und nur befreundet bleiben willst, solltest du keine falschen Hoffnungen wecken. Wahre Freunde spielen nicht miteinander!

2. Nichts Romantisches unternehmen

Gerade wenn du glaubst, dass sich Gefühle zwischen dir und deinem Freund entwickeln könnten, du das aber nicht willst, solltet ihr nichts zusammen unternehmen, das nach einem Date aussieht. Ein kuscheliger Film-Abend zu zweit unter einer Decke, ein gemeinsamer Urlaub mit Übernachtung im geteilten Bett: Das muss nicht zwangsläufig zu romantischen Gefühlen bei euch führen, kann aber vieles verkomplizieren. Insbesondere wenn du bereits an jemand anderen vergeben bist, solltest du solche Unternehmungen besser für ihn reservieren.

3. Klare Verhältnisse schaffen

Wenn ihr Sandkastenfreunde seid, seht ihr euch wahrscheinlich gegenseitig wie Geschwister und wisst, dass ihr nichts voneinander wollt. Besteht die Freundschaft aber erst seit kurzer Zeit, ist es besser, wenn ihr vorab darüber redet, welche Art von Beziehung ihr führen wollt und ob vielleicht doch Gefühle im Spiel sind. Das mag eine merkwürdige Situation sein, schützt eure Freundschaft aber vor Missverständnissen und ihr könnt entspannter miteinander umgehen.

4. Die Partner miteinbeziehen

Ich war tatsächlich zu Teenagerzeiten mal in meinen besten Freund verliebt und mein Mann zur ungefähr gleichen Zeit in seine beste Freundin. Tatsächlich entstand aus dieser Verliebtheit jeweils keine Beziehung. Trotzdem haben mein Liebster und ich ganz offen darüber geredet, dass es mal mehr als freundschaftliche Gefühle gab, diese Zeit aber lange zurückliegt. Mittlerweile kenne ich seine beste Freundin ganz gut – und er kennt meinen besten Freund und ist auch nicht eifersüchtig, wenn ich mich mit ihm treffe. Dieses Kennenlernen halte ich für besonders wichtig, da es die Beziehungen noch einmal klärt und Missverständnisse verhindert.

5. Schlechte Seiten zeigen

Es klingt wahrscheinlich ein wenig irritierend, aber vor deinem besten Freund solltest du dich nicht verstellen, sondern darfst komplett ehrlich sein und auch mal deine schlechten Seiten zeigen. Wenn du dich extra für ihn aufstylst, für ihn verbiegst oder versuchst ihn zu beeindrucken, solltest du dich fragen, mit welchem Ziel du das tust. Machst du dir insgeheim vielleicht doch Hoffnungen, dass es mehr ist, als nur eine platonische Freundschaft? Hör genau in dich hinein.

Steckt hinter eurer Freundschaft doch mehr, als du zugeben willst? Unser Test verrät dir, ob es Liebe ist oder ob ihr einfach nur auf einer Wellenlänge seid. 

Freundschaft oder Liebe? - Erfahre es im Quiz

Eine platonische Freundschaft zu führen, ist nicht so schwierig, wie immer behauptet wird. Solange ihr beide ehrlich seid und genau wisst, was ihr voneinander wollt und was nicht, könnt ihr Buddys sein, ganz ohne Drama und Missverständnisse. Bei mir und meinem besten Freund klappt es dank dieser Regeln seit gut 15 Jahren schon ganz einwandfrei. Was denkst du, können Männer und Frauen befreundet sein, oder hast du gegenteilige Erfahrungen gemacht? Verrate es mir gern in den Kommentaren.

Bildquelle:

Unsplash/Matheus Ferrero

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