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Uralte Heilmethode

Die richtigen Knöpfe drücken: Diese Druckpunkte am Fuß solltest du kennen

Druckpunkte Fuß
© Getty Images/Staras

In der Traditionell Chinesischen Medizin werden Druckpunkten am Fuß eine große Bedeutung zugesprochen und längst ist die Methode auch in der westlichen „Wellness-Welt“ angekommen. Doch wo genau befinden sich die Druckpunkte und welche sind für welches Organ zuständig? Wir erklären dir hier alles zu den verschiedenen Druckpunkten und wie du sie selbst, mithilfe einer Fußreflexzonenmassage, bearbeiten kannst.

Die uralte Technik der Druckpunkt- oder auch Fußreflexzonenmassage stammt aus der chinesischen und anderen fernöstlichen Medizinpraktiken und soll bereits seit 5000 Jahren angewendet werden. Die Idee basiert auf der Vorstellung, dass bestimmte Bereiche unserer Füße mit Organen und Systemen im Körper verbunden sind. Die Lebensenergie, die im menschlichen Körper über Leitbahnen – sogenannte Meridiane – zirkuliert, kann durch bestimmte Druckpunkte am Fuß freigesetzt werden. Das soll nicht nur Entspannung und Wohlbefinden bringen, sondern auch gegen potenzielle gesundheitliche Probleme helfen.

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Die verschiedenen Druckpunkte am Fuß im Überblick

Für welches Organ steht der Fuß? Die Verbindung der Organe und Füße reicht im Prinzip über den ganzen Körper. Zum einen unterscheidet sich die Aufteilung zwischen linkem und rechtem Fuß, jeder einzelne Zeh steht für ein Organ und vieles mehr. Welche Punkte bei der Fußmassage für welches Organ stehen, siehst du auf dieser Karte.

Druckpunkte Fuß
© Getty Images/ PeterHermesFurian

Wenn dich die vielen Punkte zunächst etwas überfordern, kannst du dich auch grob an folgender Einteilung orientieren:

  • Die Basis des großen Zehs entspricht dem Kopf
  • Der Ballen des Fußes entsprechen den Lungen und dem Herzen
  • Die Ferse entspricht dem Beckenbereich
  • Die Mitte des Fußes entspricht dem Verdauungssystem
  • Die Fußkanten repräsentieren die Wirbelsäule

In der TCM werden auch unseren Chakren eine große Rolle zugeschrieben. Welches Chakra wofür steht und wie du Blockaden erkennst und sie lösen kannst, haben wir in diesem Video für dich zusammengefasst.

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Druckpunkte stimulieren: Was bewirkt die Massage der Fußreflexzonen?

Die Fußreflexzonenmassage kommt am häufigsten zum Einsatz, wenn es darum geht, die Druckpunkte der Füße zu stimulieren. Eine solche Massage ist nicht nur entspannend und angenehm (solange man nicht sehr kitzelig ist). Sie bietet laut Traditionell Chinesischer Medizin (TCM) auch viele gesundheitliche Vorteile, indem sie die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers bzw. der einzelnen Organe und Meridiane anregen soll und so das allgemeine Wohlbefinden steigert. Obwohl sie nicht als Ersatz für medizinische Behandlungen dienen sollte und wissenschaftliche Belege nicht vorhanden sind, kann die Reflexzonenmassage eine tolle Ergänzung zum Gesundheits- und Wellnessprogramm sein. Die Vorteile der Fußreflexzonenmassage im Überblick:

  • Entspannung und Stressabbau
  • Schmerzlinderung
  • Förderung der Durchblutung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung des inneren Gleichgewichts und der Harmonie

Druckpunkte am Fuß: So kannst du sie bearbeiten

In vielen Praxen, Salons oder Thermen werden natürlich professionelle Fußreflex- und Druckpunktmassagen angeboten. Je nach Form kommen bei der Massage zum Beispiel heiße Steine (Hot Stone-Massage) zum Einsatz, was besonders wohltuend ist. Du kannst sie aber auch ganz einfach und ohne große Vorkenntnisse zu Hause selbst durchführen. Besonders gut und simpel funktionieren dafür bestimmte Fußmassageroller. Dafür einfach einige Minuten mit den Füßen über die Holzgeräte rollen. Auch spezielle Akupressurstäbe aus Holz, eine Akupressurmatte oder – ziemlich cool – Hausschuhe mit Akupressurnoppen sind geeignete Gadgets, um die Druckpunkte der Füße zu stimulieren.

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Es kann aber auch etwas mehr ans Eingemachte gehen. Wenn du dir die obere Karte zu den Druckpunkten des Fußes noch einmal anschaust, entdeckst du vielleicht Organe, die gerade etwas Zuwendung gebrauchen könnten. Dann kannst du mit deiner eigenen Druckpunktmassage des Fußes folgendermaßen vorgehen:

Entspannte Umgebung schaffen: Finde einen ruhigen Ort. Reduziere das Licht, spiele entspannende Musik und nimm dir Zeit für die Massage. Nutze ein bequemes Kissen oder eine Decke.

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Vorbereitung deiner Füße: Wasche deine Füße gründlich und trockne sie ab. Ein warmes Fußbad mit ein paar Tropfen ätherischem Öl kann die Muskeln entspannen.

Die Massage beginnen: Setz dich bequem hin, damit du deine Füße gut erreichen kannst. Verwende Massageöl oder Feuchtigkeitscreme, um die Reibung zu verringern. Arbeite an beiden Füßen, um das Gleichgewicht im Körper zu fördern. Starte mit dem Fuß, der sich unwohl anfühlt, und wechsle dann zum anderen.

Massage der Reflexzonen: Beginne mit sanften, gleichmäßigen Massagen, um dich zu entspannen. Konzentriere dich dann auf die Reflexzonen. Verwende deinen Daumen, Finger oder Handballen, um sanften bis mittleren Druck auszuüben. Es sollte nicht wehtun und sobald die Stelle verkrampft, den Druck nehmen.

Atme und entspanne: Atme ruhig und tief, um zu entspannen. Konzentriere dich auf die Empfindungen während der Massage. Falls du Spannungen spürst, massiere diese Stellen vorsichtig, um sie zu lösen.

Die Massage beenden: Beende die Massage mit sanften Streichbewegungen, um die Durchblutung zu fördern und die Muskeln zu entspannen.

Wie oft sollte man eine  Druckzonenmassage machen?

Eine gute Fußmassage sollte zwischen 20 und 45 Minuten dauern und kann mehrmals die Woche wiederholt werden. Es gibt allerdings Ausnahmen, wann man keine Fußreflexzonenmassage durchführen lassen sollte. Dazu zählen beispielsweise bei offenen Wunden, Knochenbrüchen oder akutem Pilzbefall. Auch bei Vorerkrankungen wie Rheuma, Diabetes oder Thrombosen sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin besprochen werden, ob eine Fußreflexmassage sinnvoll ist.

Druckpunkte am Fuß: Darum solltest du unbedingt eine Massage ausprobieren

Ob eine professionelle Anwendung oder zu Hause selbst durchgeführt – eine Fußmassage tut so richtig gut! Die vielen Nervenbahnen im Fuß machen sie sehr empfindsam und – glaubt man der TCM – regen unsere Heilungskräfte an. Das Gute ist, du kannst so gut wie nichts falsch machen, wenn du deine Füße und bestimmte Druckpunkte massierst und je mehr Übung du hast, desto wohltuender kann die Massage werden. Auch an alle Anti-Fuß-Menschen oder jene, die extrem kitzelig sind: Unbedingt ausprobieren und sich (vielleicht) vom Gegenteil überzeugen lassen!

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