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Ursachen + Tipps

Müde? So kannst du deine Antriebslosigkeit überwinden

Müde? So kannst du deine Antriebslosigkeit überwinden

Fühlst du dich seit einiger Zeit permanent müde, schlapp und bist mit deinen alltäglichen Aufgaben überfordert? Antriebslosigkeit kann ganz verschiedene Ursachen haben. Wenn du diese identifiziert hast, kannst du besser daran arbeiten, dich wieder selbst zu motivieren. Ich helfe dir dabei.

Wo könnten die Ursachen für deine Antriebslosigkeit liegen?

Es gibt bestimmte Phasen im Leben, in denen ist jeder mal ausgelaugt und antriebslos. Wichtig ist jedoch, zwischen einer kurzen Phase der Demotivation mit permanenter Müdigkeit und einer krankhaften längerfristigen Antriebslosigkeit mit fehlender Energie zu unterscheiden. Denn diese kann unter Umständen bis zu einer Depression führen, die psychologisch behandelt werden muss oder auch ein Symptom einer anderen Erkrankung sein.

Antriebslosigkeit Erschöpfung
Kurzfristige Antriebslosigkeit resultiert auch aus Erschöpfung.

Daher ist es wichtig, dass du dich genau beobachtest und dir folgende Fragen stellst:

  • Wann hat es angefangen?
  • Wie lange dauert dein Zustand schon?
  • Nimmst du neue Medikamente oder standest du unter dem Einfluss von Drogen?
  • Stellst du weitere körperliche Symptome und/oder Veränderungen deiner Stimmung fest?

Diese Fragen sollten dir helfen, deine Situation besser einzuschätzen und zu verstehen, woran es liegen könnte. Es liegen jedoch häufig auch körperliche Gründe dahinter, die du selbst gar nicht vermutet hättest.

Häufige körperliche Ursachen für Antriebslosigkeit

  • Eisenmangel: Starke Müdigkeit und Antriebslosigkeit können Anzeichen für einen akuten Eisenmangel sein. Dieser lässt sich leicht durch ein Blutbild feststellen und mit Tabletten therapieren.
  • Schilddrüsenunterfunktion: Wenn die Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, handelt es sich um eine Schilddrüsenunterfunktion. Ein Symptom davon ist oft Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Auch dies stellt dein Arzt durch einen Bluttest fest und kann dir Schilddrüsentabletten verschreiben.
  • Mangel an Vitamin D oder Vitamin B12: Auch ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann vorübergehende Müdigkeit und schlechte Stimmung erzeugen. Diesen solltest du ebenfalls unbedingt von einem Arzt diagnostizieren lassen, der dir bestimmte Präparate verschreibt, mit denen es besser wird.
  • Infekt: Oft kündigt sich eine beginnende Erkältung auch durch Müdigkeit und Antriebslosigkeit an. Wenn du dein Immunsystem stärkst und die Erkältung auskurierst, geht es dir bald besser.

Wenn deine Erschöpfung und Demotivation nur einige Wochen dauert und du mithilfe eines Arztes schnell die Ursache identifizieren kannst, tritt meist Besserung ein. Solltest du jedoch feststellen, dass du nach mehreren Wochen oder sogar Monaten aus deinem Loch nicht mehr herauskommst und nicht in der Lage bist, deiner täglichen Arbeit nachzugehen, solltest du dir psychologische Hilfe holen. Ein Therapeut kann eine fachgerechte Diagnose stellen und dich kompetent behandeln.

6 Tipps, mit denen du dich wieder motivierst

Für alle, deren kurzfristige Antriebslosigkeit eher aus ihrem momentanen Leben heraus entsteht und nicht durch körperliche Ursachen zu erklären sind, habe ich einige Tipps, wie man aus dem Motivationstief wieder herauskommen und die Antriebslosigkeit überwinden kann.

#1 Überlege, was dich an deinem aktuellen Leben stört und ändere es!

Eine Phase der Antriebslosigkeit resultiert oft daraus, dass wir unzufrieden mit einem Aspekt in unserem Leben sind. Überlege einmal, was genau an deiner aktuellen Situation gerade nicht so optimal läuft. Das kann eine persönliche Beziehung zu einem Menschen, dein Job, deine gesundheitliche Situation oder eine persönliche Niederlage sein. Führe dir genau vor Augen, wie du dich fühlst und was passieren müsste, damit sich das ändert. Schreibe deine Gedanken dazu ruhig auf, dann siehst du alles klarer und kannst besser zu einer Entscheidung kommen und deine Antriebslosigkeit durch eine Veränderung überwinden.

Antriebslosigkeit überwinden Vertrauensperson
Sprich mit jemandem, dem du vertraust, offen darüber. Das wird dir helfen!

#2 Werde deinen emotionalen Ballast los!

Manchmal trägt man auch nur zu viele Sorgen mit sich herum, die einen über den Kopf zu wachsen scheinen. Es ist nie gut, alle Probleme in sich hineinzufressen, bis sie viel zu groß sind. Egal, was es ist, du solltest dich unbedingt jemandem anvertrauen. Wenn es sehr persönlich ist und deinen Partner auch angeht, dann sprich natürlich direkt mit ihm. Ansonsten kann das auch eine sehr gute Freundin oder deine Schwester oder Mutter sein. Du hast keine Vertrauensperson, die dich verstehen könnte? Dann wende dich für einen ersten Rat doch an die Telefonseelsorge, die dir auch anonym mit Rat zur Seite steht.

#3 Nimm Abstand von deinem Alltag!

Auf Phasen großer Anstrengung können Müdigkeit und Erschöpfung folgen. Hast du vielleicht privat mit großen Sorgen zu kämpfen oder ein anstrengendes Projekt auf Arbeit beendet? Kein Wunder, dass dein Körper irgendwann Stopp sagt. Höre auf ihn und gönne ihm eine Auszeit. Burnout-Zustände resultieren oft aus zu lang andauernder Anstrengung und fehlender Erholung. Manchmal merkt man angesichts all des Adrenalins im Körper nicht, dass man sich eine Pause gönnen sollte. Nimm dir ein paar Tage frei und mach einen Kurztrip in ein Wellnesshotel. Durch den nötigen Abstand lässt sich auch deine Antriebslosigkeit überwinden und der Stress besser bewältigen.

Ist dein Alltag generell viel zu stressig? Es gibt einige Tricks, mit denen du dem Druck entfliehen kannst, entspannter wirst und Schritt für Schritt deinen Tag meisterst.

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#4 Ordne deine täglichen Aufgaben!

Hast du das Gefühl vor einem Berg an Aufgaben kapitulieren zu müssen? Du weißt nicht, wo dir der Kopf steht und gar nicht, wo du anfangen sollst? Ein überfüllter Terminplan kann dich sehr einschüchtern und dazu führen, dass du gar nicht voran kommst, sondern vor deinen Aufgaben davon läufst. Fange an, alle Dinge zu ordnen, die momentan wichtig sind und teile deine Liste nach Prioritäten ein. Nimm dir täglich nur 1-2 Ziele vor, die du erreichen willst und mach dir einen Wochenplan, in dem auch deine Erholungszeiten eingeteilt sind. Gönn dir in deiner Freizeit etwas und trage das in deinen Plan ein. So motivierst du dich, etwas zu schaffen und belohnst dich dann mit deiner persönlichen Auszeit.

Antriebslosigkeit Eisenmangel Petersilie
Wusstest du, dass Petersilie mehr Eisen als Spinat enthält?

#5 Achte auf deine Ernährung!

Dass eine ausgewogene Ernährung wichtig für deine körperliche Gesundheit ist, weißt du sicherlich. Doch du solltest nicht unterschätzen, dass auch deine Seele Nahrung braucht, und zwar die Richtige. Ja, es gibt auch Lebensmittel, die eher die Trägheit und Müdigkeit fördern und die du jetzt meiden solltest. Dazu gehören sehr fettiges Essen und viel industrieller Zucker. Schokolade in Maßen macht zwar durchaus kurzzeitig glücklich, doch du solltest es nicht übertreiben. Wichtig sind jetzt vor allem Folsäure, Eisen und Vitamin B12. Folsäure ist vor allem in China Kohl, Spinat und Fenchel enthalten. Eisen vor allem in Hülsenfrüchten, Roter Bete, Innereien, Weizenkleie und Gewürzen wie Kardamom und Petersilie. Für die Zufuhr von Vitamin B12 solltest du Fisch oder Lammfleisch zu dir nehmen.

#6 Bewege dich täglich ausreichend!

Vielleicht kannst du es nicht mehr hören: Gehe mindestens einmal täglich nach draußen und bewege dich. Sport hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern trägt auch deiner psychischen Gesundheit bei. Um etwas Tageslicht zu tanken, das deinen Körper wieder mit Vitamin D anreichert, reicht schon ein halbstündiger Spaziergang durch den Park. Die Bewegung lockert deine Muskeln und beugt Verspannungen vor. Damit du nach einem gestressten Tag zur Ruhe zu kommst, empfehle ich regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga, Pilates oder Progressive Muskelentspannung. Probiere aus, was dir Spaß macht. Es geht nicht darum, dich nur zu quälen. Das Ziel ist, Spaß zu haben, einen Sinn zu erkennen, in dem, was du tust und wieder motivierter zu werden.

Wichtig bei Phasen der Demotivation und Erschöpfung ist Ursachenforschung. Wenn du dir sicher bist, dass mit deinem Leben alles in Ordnung ist und es nicht an einer Überforderung liegt, dann kann es gut sein, dass es sich um eine körperliche Ursache handelt. Ein Arztbesuch wird dir hier Klarheit verschaffen. Du kannst ruhig erst mal zu deinem Hausarzt gehen und ihm deine Beschwerden schildern. Er wird ein Blutbild machen oder dich gleich zu einem Facharzt überweisen.

Bildquelle:

iStock/tommaso79/golubovy/Wavebreakmedia/pilipphoto

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