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Erster Patient in Deutschland nach zweiter Corona-Infektion gestorben

Traurige Nachricht

Erster Patient in Deutschland nach zweiter Corona-Infektion gestorben

Nach einer überstandenen Corona-Infektion ist die Hoffnung auf Immunität groß. Tatsächlich soll die Chance, sich wiederanzustecken zumindest in den ersten Monaten nach der Krankheit nur sehr gering sein. Doch eine Reinfektion ist möglich. Und sie kann tödlich verlaufen, wie ein Fall aus Baden-Württemberg nun zeigt.

Erst im Dezember erschütterte die Nachricht vom Tod eines 74-jährigen Mannes aus Israel, der nachweislich an einer Reinfektion mit dem Coronavirus starb, die Welt. Zuvor war bereits eine 89-jährige Niederländerin nach einer Reinfektion gestorben. Sie war allerdings durch eine Krebserkrankung immungeschwächt. Demnach handelt es sich bei einem 73-jährigen Mann aus Baden-Württemberg, der nun nach einer erneuten Infektion starb, weltweit erst um den dritten bekannten Fall.

Wie kam es zur Wiederinfektion?

Der verstorbene 73-jährige infizierte sich erstmals im April 2020 mit dem Virus. Nach einer langen symptomfreien Phase, entwickelte er im Dezember erneut Covid-19-Symptome. Er und seine Frau wurden positiv getestet. Am 11. Januar verstarb der 73-Jährige schließlich. Da die letzte Infektion bereits Monate zurückliegt und er zuvor keine Symptome mehr zeigte, gehen die Ärzte nicht davon aus, dass es sich um ein erneutes Aufkeimen der alten Infektion handelte. Doch ob eine Mutation des Virus die Krankheit erneut ausgelöst habe, könne ebenfalls nicht nachgewiesen werden, da der Abstrich aus dem April nicht mehr vorliege.

Wie wahrscheinlich ist eine Reinfektion mit dem Coronavirus?

Grundsätzlich ist eine Wiederinfektion mit dem Sars-Cov2 sehr unwahrscheinlich. Verschiedene Studien sehen die Wahrscheinlichkeit dafür bei unter einem Prozent. Eine Studie der University of California geht außerdem davon aus, dass eine Immunität nach einer überstandenen Corona-Infektion im Normalfall mindestens 8 Monate anhält. Antikörper verschwinden zwar mit der Zeit, B- und T-Zellen, die quasi das Immungedächtnis enthalten, bleiben jedoch vorhanden. Allerdings ist noch unklar, inwieweit Mutationen des Virus die Immunität beeinträchtigen. Sie könnten eine Wiederinfektion unter Umständen wahrscheinlicher machen und auch den Krankheitsverlauf beeinflussen. Denn in der Regel nimmt eine Wiederinfektion einen leichteren Verlauf als die Erstinfektion.

In jedem Fall zeigen diese Fälle deutlich: Auch für Menschen, die bereits eine Corona-Infektion überstanden haben, ist es wichtig, sich weiter an die AHA-Regeln zu halten. Nicht nur, um sich selbst zu schützen, sondern auch um andere zu schützen. Denn eine Reinfektion könnte auch völlig unbemerkt verlaufen.

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Bildquelle:

istock/PatrikSlezak

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