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Neue Lockerungen

Freibäder öffnen: Diese strengen Regeln gelten jetzt

Freibäder öffnen: Diese strengen Regeln gelten jetzt

Vereinzelt haben sie bereits geöffnet, zum Teil musst du noch bis Juni warten: Je nach Bundesland öffnen nach und nach die Freibäder. Aufgrund der Corona-Krise wird das Baden diesen Sommer aber nicht ganz unbeschwert. Wir zeigen dir, was du vor dem Besuch beachten solltest und welche Dinge in den nächsten Wochen im Freibad verboten sein werden.

Welche Freibäder haben geöffnet?

Ob das Freibad in deiner Nähe bereits geöffnet hat, oder noch öffnen wird, hängt von dem Bundesland ab, in dem du wohnst. In Nordrhein-Westfalen dürfen Freibäder zum Beispiel schon seit dem 20. Mai Besucher einlassen, in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern seit dem 25. Mai, in Bayern hingegen erst ab dem 8. Juni. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass alle Freibäder schlagartig auch tatsächlich öffnen. Aufgrund der strengen Hygieneregelungen sind vielerorts noch nicht alle Bäder bereit für Besucher. Ob ein bestimmtes Freibad geöffnet hat, solltest du daher am besten vorher gezielt googeln.

Das ist jetzt im Freibad erlaubt

Je nach Bundesland gelten ähnlich wie für Restaurantbesuche auch bei den Freibädern unterschiedliche Regelungen. Einige Vorgaben der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen“ sollen aber für alle Bundesländer verbindlich gelten. Trotz Einschränkungen sind folgende Dinge beim Baden im Freien nach wie vor erlaubt:

  • Sonnen auf den Liegewiesen bei Einhaltung eines Mindestabstands von fünf Metern von anderen Gästen
  • Aufenthalt im Freibad in einem bestimmten Zeitfenster (in Berlin lässt sich dieses vorher online festlegen)
  • Schwimmen mit anderen Personen, sofern sich im Schwimmer-Bereich maximal 52 Personen, im Nichtschwimmerbecken 44 Personen befinden
  • Pommes, Eis und andere Snacks im Freibad kaufen, solange in der Warteschlange ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden
  • Die Benutzung von Einzel-Umkleiden (mit einigen Ausnahmen: In Berlin ist die Nutzung der Umkleiden grundsätzlich verboten. Hier musst du bereits zu Hause deine Schwimmsachen unter deine Kleidung anziehen.)
  • Die Benutzung der Toiletten
  • Die Benutzung der Außen-Duschen ohne Seife und Shampoo (daher unbedingt vorher zu Hause duschen!)

Die neuen Freibad-Regeln sind dir zu kompliziert? Das kannst du jetzt alternativ mit deinen Kindern im Sommer unternehmen:

Das ist in Corona-Zeiten im Schwimmbad verboten

Um einer erneuten Corona-Infektionswelle entgegenzuwirken, müssen die Betreiber der Bäder aber auch einige Verbote erteilen. In manchen Bundesländern sind diese Regeln bei städtischen Betrieben allerdings strenger als in privaten Freibädern. Die folgenden Verbote gelten für die meisten städtischen Bäder:

  • Über das gebuchte Zeitfenster hinaus im Freibad bleiben
  • Mit mehr als einer Person an der Kasse stehen (in Berlin werden Kassen grundsätzlich geschlossen, hier ist der Ticketverkauf nur online möglich)
  • Die Benutzung von Rutschen, Sprungtürmen und anderen Spielgeräten
  • Die Benutzung von Sammelumkleiden (vereinzelt bei Einhaltung des Mindestabstands in Nordrhein-Westfalen erlaubt)
  • Die Nutzung der Einzel- und Gruppenduschen mit Shampoo und Seife (vereinzelt nur in manchen Bundesländern erlaubt)
  • Selbstbedienung an Getränkespendern
  • Bei einer Auslastung von über 75 Prozent pro Becken Schwimmen gehen

Kannst du die Regeln nachvollziehen, oder findest du sie übertrieben? Gib deine Stimme ab!

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Die neuen Regelungen mit begrenzten Zeitfenstern mögen ziemlich nervig sein, wenn man gerne länger bleiben würde, allerdings hat das alles auch einen Grund: Zwischen den Besucher-Zeitfenstern werden die Freibäder gründlicher als sonst gereinigt und desinfiziert. Manch einen dürften die strengeren Hygiene-Vorschriften daher womöglich sogar freuen.

Bildquelle:

Unsplash/Conner Baker

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