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Wie sich Klimaangst auf die jüngere Generation auswirkt & was man dagegen tun kann

Weltschmerz, Kinderlosigkeit & Co.

Wie sich Klimaangst auf die jüngere Generation auswirkt & was man dagegen tun kann

Der Klimawandel ist aktuell ein Thema, was uns alle beschäftigt. Doch gerade die jüngere Generation hat damit zu kämpfen, häufig tritt dann sogar die sogenannte Klimaangst auf. Was genau Klimaangst ist, was für Auswirkungen sie auf die junge Generation hat und was man dagegen tun kann, haben wir für dich zusammengetragen.

Was genau ist Klimaangst?

Klimaangst resultiert aus der menschengemachten globalen Erderwärmung. Durch Abholzung der Wälder, Nutzung fossiler Brennstoffe sowie Intensivierung der Viehzucht werden ökologische, politische und gesellschaftliche Krisen bedingt. Diesen Prozess nennen wir Klimakrise oder auch Klimawandel. Die Angst davor, dass diese Krise unser Leben bedrohen oder zumindest extrem einschränken wird, nennt man dann Klimaangst. Wir reagieren mit Wut, Trauer, Verzweiflung und Scham auf die Veränderungen um uns herum. Insbesondere die jüngere Generation scheint das Thema sehr zu bewegen. Zwei Drittel der 14-Jährigen bis 24-Jährigen haben diese Angst. Also gar nicht mal so wenige.

Wie wirkt sich die Klimaangst auf die jüngere Generation aus?

Nicht nur, dass wir mit Ärger, Weltschmerz, Verzweiflung oder Scham reagieren, es kann auch ernster werden. Diese Gefühle können sich auf unseren Schlaf auswirken, genauso kann es aber auch zu Unruhezuständen oder zu Stimmungsschwankungen kommen. Gerade die jüngere Generation leidet unter der Angst vor der Zukunft. Dies kann sogar zu Depressionen führen. Doch damit ist es nicht getan.

Die Klimaangst beeinflusst auch den Kinderwunsch. Die Konsequenz, die viele in Betracht ziehen, ist, keinen Nachwuchs mehr zu zeugen. Jede*r dritte Amerikaner*in zwischen 18 und 29 Jahren sieht den Klimawandel als einen entscheidenden Faktor, auf Kinder zu verzichten. Aus Angst vor den Konsequenzen, die es bedeuten würde, ein Kind in die Welt zu setzen, möchten immer mehr junge Menschen darauf verzichten. Einerseits, weil sie durch den Verzicht somit einen wichtigen Beitrag der Umwelt zuliebe leisten, da jeder einzelne CO2-Fußabdruck ausschlaggebend ist und jeder weitere Mensch eben auch Ressourcen und Luft verbraucht. Vor allem aber wird jetzt immer mehr auf Kinder verzichtet, aufgrund der Klimaangst. Aus Angst, dass die eigenen Kinder in einer Welt groß werden, in der Krisen an der Tagesordnung stehen und man nicht weiß, wie es mit der Welt weitergeht. So scheint es die sicherste Methode zu sein, auf Kinder zu verzichten.

Doch was kann ich gegen Klimaangst tun?

„Wenn wir Angst haben, ist das Gefühl von Kontrolle verletzt", erklärt die Psychologin Katharina van Bronswijk auf fluter. Als ersten Schritt gegen die Klimaangst könnte es also helfen, sich diese Kontrolle wiederzuholen, so weit es möglich ist. Hier wären nachhaltiger einkaufen (z.B. auf Plastik verzichten und eher regionale Produkte kaufen), auf unnötige Wege mit dem Auto verzichten und mehr Secondhand kaufen alltagstaugliche Beispiele. Hier findest du hilfreiche Tipps eines Klimaexperten. Wenn dies aber nicht hilft, die Angst loszuwerden, soll man sich ruhig trauen, Hilfsangebote wahrzunehmen. Im Internet findet man zahlreiche Angebote von Hilfsgruppen, in denen man sich über seine Angst austauschen kann. Auch spezielle Klimagruppen gibt es dafür. Wenn dies nicht ausreicht, sollte man sich nicht scheuen, professionelle Hilfe eines Psychologen oder einer Psychologin in Anspruch zu nehmen.

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Information: Wenn du selbst depressiv bist, Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).
Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Bildquelle:

Unsplash/Stormseeker

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