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Laut Studie: Das ist die schlauste Hunderasse der Welt

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Jeder Hund ist individuell. Doch es gibt so manche Eigenschaften, in denen die Angehörigen einer Rasse sich doch überraschend ähnlich sind. So auch in Bezug auf die Intelligenz. Eine finnische Studie hat bei über 1.000 Hunden aus 13 verschiedenen Rassen untersucht, wie sie in verschiedenen Spielen abschneiden. Eine Rasse schnitt dabei besonders gut ab und ist deshalb wohl die schlauste Hunderasse der Welt.

Ein offizielles Ranking der schlausten Hunderassen gibt es laut den Autor*innen der Studie nicht. Denn im Test hat sich gezeigt, dass unterschiedlichen Hunderassen teils ganz unterschiedliche Dinge liegen, immerhin wurden viele der Rassen einst für bestimmte Aufgaben gezüchtet. „Ein kognitives Profil jeder Rasse wäre viel nützlicher als jedes Ranking-System“, erklärt Dr. Katriina Tiira, eine der Studienautorinnen und Chefin des Unternehmens smartDOG, dessen Tests für die Studie genutzt wurden, gegenüber „The Telegraph“. Trotzdem gibt es eine Rasse, die sich durch gute Leistungen in vielen der Tests besonders hervorgetan hat: Den belgischen Schäferhund Malinois.

Malinois

Das macht den Malinois aus

Der Malinois ist die kurzhaarige Variante des belgischen Schäferhunds. Er ist auch mit dem deutschen Schäferhund artverwandt. Rüden werden bis zu 66 cm groß, Hündinnen bis zu 61 cm. Der Malinois gilt als körperlich und geistig äußerst leistungsfähig, was sich in der Studie bestätigt hat. Deshalb wird er häufig als Polizeihund oder Rettungshund eingesetzt. Er ist sehr unabhängig, aber auch arbeitswillig und muss dementsprechend von seinen Halter*innen gut ausgelastet und gefordert werden. Der Malinois schnitt in der Studie sowohl bei Aufgaben, die die kognitiven Fähigkeiten testeten sehr gut ab, als auch bei Aufgaben, bei denen es darauf ankam, menschliches Verhalten zu interpretieren.

So wurden die Hunde getestet

Insgesamt wurden den Hunden in der Studie zehn verschiedene Aufgaben gestellt. So mussten die Tiere etwa den Weg zu einer Portion Futter rund um ein transparentes Hindernis finden oder deuten wohin ein Mensch zeigt, wobei dabei nicht nur die Hand, sondern auch die Füße zum Einsatz kamen und die Gesten immer komplexer wurden. Es wurde aber auch getestet, wie die Hunde auf fremde Menschen reagieren, wie aktiv sie während der Tests sind und wie gut ihre Impulskontrolle ist. Nicht in allen Aufgaben ergaben sich klare Unterschiede zwischen den Rassen. Beim logischen Schlussfolgern und beim Gedächtnis ließ sich nicht klar herausstellen, welcher Hund die Nase vorn hat. Um die Rassen miteinander zu vergleichen hat man sich deshalb vor allem auf drei Aufgaben konzentriert: V-Detour (Hindernis überwinden, um ans Futter zu kommen), menschliche Gesten erkennen und eine unlösbare Aufgabe (Leckerli ist in einem Behälter, der sich nicht öffnen lässt. Getestet wird, wie schnell der Hund das erkennt und entweder von der Aufgabe ablässt oder den Mensch um Hilfe bittet). Vergleicht man die Hunde nur in diesen drei Aufgaben, erreicht der Malinois 36 von 39 möglichen Punkten, der Border Collie kommt auf Platz 2 mit 26 möglichen Punkten. Auf dem letzten Platz ist der allseits beliebte Golden Retriever. Das heißt jedoch nicht, dass dieser Hund besonders dumm ist, ihm liegen einfach andere Aufgaben besser. Er kann etwa gut menschliche Gesten lesen, ist dafür aber nicht gut im räumlichen Denken.

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Diese Rassen wurden getestet

Und natürlich sind die Ergebnisse auch nicht repräsentativ für alle Hunderassen. Laut dem FCI (Fédération Cynologique Internationale) gibt es über 240 anerkannte Hunderassen. Im Test wurden nur 13 überprüft. Als eine „Rasse“ wurden dabei auch Mischlingshunde betrachtet, die wiederum ganz unterschiedliche Eigenschaften mitbringen können. Folgende Rassen wurden getestet:

  • Australien Kelpie
  • Australien Shepard
  • Belgischer Schäferhund Malinois
  • Border Collie
  • Deutscher Schäferhund
  • Englischer Cocker Spaniel
  • Finnischer Lapphund
  • Golden Retriever
  • Hovawart
  • Labrador Retriever
  • Mischlingshunde
  • Shetland Sheepdog (Sheltie)
  • Spanischer Wasserhund

Bei der Auswahl fällt auch auf, dass ausschließlich mittelgroße bis große Hunde getestet wurden. Die kleinste Rasse im Test ist der Sheltie. Wie Dackel, Chihuahuas oder Jack Russel beim Test abschneiden, erfahren wir leider nicht.

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Bildquelle: iStock/Sansargo, iStock/Cherilnc

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