Trocken werden

Viele Eltern warten auf den magischen Moment, in dem ihr Kind endlich das Töpfchen benutzt. Doch Dein Kind entscheidet selbst, wann es trocken werden und von den Windeln aufs Töpfchen umsteigen möchte.

Trocken werden: Der Umstieg aufs Töpfchen

Trocken zu werden ist für Dein Kind ein großer Schritt, den es selbst bestimmen muss, damit er zum Erfolg führt. Es gibt für das Trockenwerden keinen festen Zeitpunkt, zu dem Dein Kind sich von der Windel verabschieden muss. Du solltest jedoch nicht zu früh damit beginnen, es auf die Toilette zu setzen, denn auch wenn dies zunächst Erfolg versprechend wirkt, sind Rückfälle vorprogrammiert. Meist sind Kinder zwischen dem 19. und 25. Lebensmonat soweit und beginnen, Interesse für den Toilettengang zu zeigen. Vielleicht folgt Dein Kind Dir ins Bad oder sieht interessiert zu, wie die Geschwister es schaffen, ohne Windel zurechtzukommen. Achte auf die kleinen Anzeichen, die Dein Kind Dir sendet. Besonders praktisch ist es natürlich, wenn der Wunsch, trocken zu werden, im Sommer aufkommt, da Kinder in dieser Zeit beispielsweise ohne störende Hosen im Garten toben können und eventuelle Missgeschicke halb so schlimm sind.

Trocken werden: Junge sitzt auf Töpfchen

Dein Kind entscheidet selbst, wann es trocken werden möchte.


Trocken werden: Dein Kind entscheidet, wann es auf das Töpfchen will

Mit circa zwei Jahren beginnt langsam, aber sicher jedes Kleinkind, trocken zu werden. Dein Kind zeigt Dir dann immer öfter, dass es seine Windel stört, hält sich viel im Badezimmer auf und nimmt die Toilette genau unter die Lupe. Allerdings ist es für die Toilette körperlich noch zu klein. Daher ist es wichtig, dass Du ihm ein kleines Töpfchen oder einen Aufsatz für das Klo kaufst, auf dem es seine ersten eigenständigen Toilettengänge üben kann. Beim ersten Toilettengang sollte Dein Kind jedoch einiges beachten. Denn bevor es trocken werden kann, muss es zunächst einmal lernen, Stuhl- und Harndrang als solchen zu erkennen. Zudem sollte es auch den Unterschied zwischen Stuhlgang und Urin kennen und ausreichend entwickelte Muskeln haben, um Urin und Stuhl bis zum Badezimmer zurückhalten zu können. Dein Kind wird Dir aber genau signalisieren, wann es für das Töpfchen bereit ist. Daher darfst Du den Zeitpunkt nicht bestimmen – dies würde es vermutlich überfordern. Die meisten Kinder lernen das Trockenwerden zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr.

Trocken werden: Sei Deinem Kind eine Hilfe

Du solltest Dein Kind in der Zeit, in der es lernt, trocken zu werden, sehr viel loben und ihm viel Anerkennung schenken. Das gibt ihm die nötige Bestätigung und eine gewisse Sicherheit, alles richtig zu machen. Es ist wichtig, dass Dein Kind auch lernt, nach jedem Toilettengang die Spülung zu betätigen. Daher kannst Du es von Anfang an selbst die Spülung bedienen lassen. Dies hilft ihm dabei, trocken zu werden, weil es ihm ein erstes Gefühl der Kontrolle beim Toilettengang vermittelt. Zu guter Letzt solltest Du Deinem Kind natürlich nahe legen, sich nach jedem Gang auf die Toilette gründlich die Hände zu waschen.

Trocken werden: Die Umstellung von der Windel auf das Töpfchen

Damit Dein Kind möglichst ohne Schwierigkeiten trocken werden kann, empfiehlt es sich, das Töpfchen in den regelmäßigen Tagesablauf einzubauen. Setze Dein Kind zur Umstellung nach dem Aufwachen, nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen aufs Töpfchen, auch wenn es nicht muss. So gewöhnt es sich nach und nach an seinen neuen täglichen Begleiter und versteht, wann es ihn verwenden soll. Auch wenn es zunächst eine Weile braucht, schafft Dein Kind es auf diese Weise ganz bestimmt, trocken zu werden.

Trocken werden: Bereitschaftszeichen für die Umstellung

Du solltest Dein Kind nicht dazu drängen, windelfrei zu werden, sondern abwarten, bis es Dir von sich aus seine Bereitschaft zum Benutzen des Töpfchens verdeutlicht. Mögliche Anzeichen hierfür sind das Interesse am Windelinhalt oder bestimmte Signale wie überkreuzte Beine, wenn es auf die Toilette muss. Auch wenn Dein Kind sich in einer schmutzigen Windel unwohl fühlt und es trotz der Windel „trockene“ Zeitspannen von circa drei bis vier Stunden hat, können dies Zeichen dafür sein, dass es bereit ist, trocken zu werden. Denn dass Dein Kind die Windel über mehrere Stunden nicht benässt, zeigt, dass seine Blasenmuskulatur weit genug entwickelt ist, um den Urin sammeln und halten zu können. Viele Kinder zeigen ihre Bereitschaft für das Töpfchen aber auch, indem sie beim Verrichten ihres Geschäfts allein sein wollen. Sie ziehen sich in ihr Zimmer oder in eine ruhige Ecke zurück. Das bedeutet, dass Dein Kind bewusst mitbekommt, was gerade passiert. Vermutlich wird es direkt nach dem Geschäft zu Dir kommen und seine Windel loswerden wollen. In diesem Falle solltest Du es in den höchsten Tönen loben, da dies ein sehr guter erster Schritt ist, um trocken zu werden. Wenn Dein Kind eine Zeit lang windelfrei war und auch schon eigenständig aufs Töpfchen gehen konnte, ist dies jedoch keine Garantie, dass es nicht wieder rückfällig wird. Erst mit drei Jahren ist Dein Kind körperlich wirklich dazu in der Lage, seine Muskeln unter Kontrolle zu halten. Daher solltest Du es auf keinen Fall unter Druck setzen.

Der Zeitpunkt, an dem Kinder trocken werden, unterscheidet sich von Kind zu Kind. Die meisten werden zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr windelfrei. Dennoch solltest Du Dein Kind nicht drängen, auf das Töpfchen zu gehen. Wenn es hierfür bereit ist, wird es Dir dies durch verschiedene Signale, wie zum Beispiel dem Interesse für die Toilette, zu verstehen geben.

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