Kinderarmut in Deutschland

Die Bundesagentur für Arbeit hat neue Zahlen zur Kinderarmut in Deutschland veröffentlicht: Demnach lebt weiterhin jedes siebte Kind unter 15 Jahren von Hartz IV.

Obwohl Deutschland scheinbar relativ erfolgreich durch die Eurokrise steuert, lassen sich in puncto Kinderarmut keine wesentlichen Fortschritte verzeichnen. Ebenso wie im Jahre 2011 lebten auch 2012 etwa 15 Prozent aller Kinder von der Grundsicherung Hartz IV: „15 Prozent aller Kinder unter 15 Jahren in Deutschland waren 2012 in der Grundsicherung für Arbeitssuchende gemeldet – insgesamt 1,62 Millionen“, zitiert die „Rheinische Post Online“ nun aus einer aktuellen Broschüre der Bundesagentur für Arbeit. Offenbar handelt es sich bei der Kinderarmut in Deutschland zudem um ein langfristiges Problem: Für mehr als die Hälfte der Kinder, die auf Hartz IV angewiesen sind, dauert diese finanzielle Lage bereits länger als vier Jahre an.

Nirgendswo leben so viele Kinder von Hartz IV, wie in Berlin.

Jedes siebte Kind in Deutschland gilt als arm.


Kinderarmut in Deutschland: Berlin führt die traurige Statistik an

Die Kinderarmut ist in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich stark ausgeprägt. Während der Anteil der Kinder, die in Hartz IV-Haushalten leben, in Bayern und Baden-Württemberg weniger als zehn Prozent beträgt, liegt er beispielsweise im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen bei 17,9 Prozent. Erschreckend hoch ist die Quote der Kinderarmut in Berlin: In der Hauptstadt sind sogar 34,4 Prozent der Kinder auf die staatliche Grundsicherung angewiesen.

Trotz verhältnismäßig guter konjunktureller Lage hat sich in Bezug auf die Kinderarmut in Deutschland wenig getan: Laut neuer Zahlen der Bundesagentur für Arbeit lebt immer noch jedes siebte Kind in Deutschland in einem Hartz IV-Haushalt – in Berlin ist es sogar jedes dritte Kind.

Bildquelle: Lucyna Baginska | Dreamstime.com


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