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Kinderwunsch

Künstliche Befruchtung: Welche Kosten übernehmen Krankenkasse und Staat?

Wenn es mit einer Schwangerschaft auf natürlichem Wege einfach nicht klappen will, bleibt für viele Paare mit Kinderwunsch nur die künstliche Befruchtung. Die ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Wir erklären dir, wie viel eine künstliche Befruchtung kostet und wie viel die Krankenkasse übernimmt. Zudem zeigen wir, wer sich zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Staat holen kann.

Künstliche Befruchtungen sind für ungewollt kinderlose Paare oft der letzte Ausweg, um sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Doch die Kosten für die Prozedur sind nicht ohne.

Künstliche Befruchtung: Diese Kosten kommen auf euch zu

Die Kosten einer künstlichen Befruchtung liegen im Schnitt bei etwa 5.000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt meist die Hälfte dieser Kosten, wenn Paare die vorgegebenen Voraussetzungen erfüllen.

Hier die Gesamtkosten im Überblick:

Verfahren Kosten
Insemination 200 €
Insemination mit hormoneller Stimulation 900 €
Medikamente ca. 750 €
IVF 1.500 €
ICSI 1.800 €

Es gibt jedoch auch einige Krankenkassen, die einen höheren Kostenanteil übernehmen. Hier lohnt es sich bei den Kassen nachzufragen und ggf. sogar einen Wechsel in Kauf zu nehmen.

Künstliche Befruchtung: Staat zahlt Zuschuss

Die Kosten für eine künstliche Befruchtung werden zur Hälfte von der Krankenkasse übernommen. Dies gilt jedoch nur für die ersten drei Versuche. Die andere Hälfte und den meist letzten, vierten Versuch müssen die Paare selbst übernehmen. Glücklicherweise beteiligt sich aber inzwischen auch der Staat an der Finanzierung. Bund und Länder stellen die finanziellen Mittel gemeinsam zur Verfügung. In jedem Bundesland gelten unterschiedliche Bedingungen und auch die Höhe der finanziellen Hilfen fällt unterschiedlich aus. Im Schnitt könnt ihr aber mit einer Kostenbeteiligung von etwa 25 Prozent rechnen, wenn ihr die entsprechenden Voraussetzungen des jeweiligen Bundeslandes erfüllt.

Wie euer Anspruch auf Kostenbeteiligung von Bund und Ländern aussieht, könnt ihr ganz einfach im Förder-Check des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend prüfen. Alle nötigen Behörden, bei denen ihr euren Antrag stellen müsst, sind auch dort verlinkt.

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