Schulen sollen internationales Spitzenfeld belegen

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer will die baden-württembergischen Schulen auch auf internationaler Ebene an die Spitze bringen. Hierzu sollen vor allem soziale Ungerechtigkeiten besser ausgeglichen werden.

Schulen in Baden-Württemberg vorantreiben

Schulen sollen internationales Spitzenfeld belegen

Bundesweit bewegen sich die baden-württembergischen Schulen im vorderen Drittel. Für Kultusministerin Warminski-Leitheußer ein Grund zur Freude, nicht aber zur Euphorie. Sie möchte die baden-württembergischen Schulen auch im internationalen Vergleich etablieren. „Die Schulen des Landes sind tatsächlich gut, keine Frage. Aber sie müssen noch besser werden, um für die Zukunft vorbereitet zu sein”, so die Kultusministerin.

Lernbedingungen an Schulen verbessern

Auch Bildungsforscherin Prof Dr. Diemut Kucharz sieht Verbesserungsbedarf an baden-württembergischen Schulen: „Baden-Württemberg liegt international nur im Mittelfeld, aber nicht im Spitzenfeld.“ Um Leistungen zu verbessern, sei vor allem eine Verbesserung der Lernbedingungen von Leistungsschwächeren notwendig. Auch soziale Benachteiligungen müssen abgebaut werden, denn Baden-Württemberg gehöre zu den Bundesländern mit den größten sozialen Ungerechtigkeiten an Schulen.

Der Schulerfolg sei hier maßgeblich vom Bildungsgrad und den finanziellen Mitteln der Eltern abhängig. „Baden-Württemberg kann es sich aber nicht mehr leisten, aus ideologischen Gründen auf die Lernerfolge vieler seiner Kinder zu verzichten”, unterstreicht die Ministerin. Vor allem die Gemeinschaftsschulen sollen die Situation an baden-württembergischen Schulen verbessern, so der Plan der Ministerin.


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