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Übelkeit

Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft

Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft

Zu Beginn der Schwangerschaft leiden 30 Prozent aller werdenden Mütter unter häufiger Übelkeit. Das Erbrechen ist keine besonders angenehme Begleiterscheinung, aber sie verschwindet nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel meist wieder und Du kannst sie mit einfachen Mitteln lindern.

Die Schwangerschaftsübelkeit

Viele Frauen leiden unter Schwangerschaftsübelkeit.
Zu Beginn der Schwangerschaft leiden sehr viele Frauen unter häufiger Übelkeit.

Ein häufiges Hängen über der Kloschüssel gehört für viele Schwangere in den ersten Monaten leider dazu. Das Erbrechen ist Babys besonders unangenehme Art, auf sich aufmerksam zu machen. Starke Übelkeit wird durch das Schwangerschaftshormon HCG hervorgerufen und durch eine mögliche leichte Überfunktion der Schilddrüse. Der Anstieg der Hormone bewirkt, dass Dein Geruchssinn empfindlicher wird und Dein Körper mehr Magensäure als sonst produziert. Beides sind Faktoren, die die Übelkeit begünstigen.

Natürlich ist es sehr unangenehm für dich, wenn Dir allein vom Geruch des leckersten Essens schlecht wird. Auch wenn es dich kaum trösten mag: Die Natur hat sich etwas dabei gedacht. In der Schwangerschaft entwickelt Dein Körper automatisch eine Abneigung gegen Gifte wie Alkohol, Nikotin oder Koffein.

Wenn Du dich übergeben musst, achte darauf, dass Du immer genügend trinkst, denn durch das Erbrechen verliert Dein Körper sehr viel Flüssigkeit. Versuche Deinen Flüssigkeitshaushalt mit Wasser, Saft, Schorle oder Tee auszugleichen. Bei Magenkrämpfen kannst Du auf Kräutertee zurückgreifen. Besonders eine Mischung aus Kamille, Melisse und Pfefferminze ist empfehlenswert.

Der Übelkeit vorbeugen

Gegen die Übelkeit hilft es, wenn Du morgens ganz entspannt in der Tag startest und auf nüchternen Magen einen Teelöffel Honig zu Dir nimmst. Ein niedriger Blutzuckerspiegel begünstigt das Erbrechen, darum achte darauf, dass Du regelmäßig isst. Versuche es mit süßem Obst. Dadurch bleibt der Blutzucker konstant und der Kaliumpegel oben. Bei empfindlichem Magen kannst Du Zwieback oder etwas Toastbrot probieren. Auch Wechselduschen, bei denen Du abwechselnd mit warmen und eiskaltem Wasser duschst, kurbeln den Kreislauf an.

Wenn dich die Übelkeit zu sehr beeinträchtigt, kann Akupressur Dir helfen: Drücke 30 Sekunden lang auf die Innenseite Deines Handgelenkes. Manche Frauen schwören auch auf Akupunktur gegen das Schwangerschaftserbrechen. Falls die Übelkeit zu schlimm sein sollte, gehe zum Arzt. Es gibt gut verträgliche Medikamente dagegen. Allerdings solltest Du keine Medikamente ohne ärtzliche Absprache zu Dir nehmen. Übrigens: nach dem Übergeben ist es empfehlenswert nicht direkt die Zähne zu putzen. Denn die Magensäure lockert den Zahnschmelz auf, den Du mit der Zahnbürste schnell abschrubbst.

Keine Sorge, die Übelkeit bleibt nicht für immer. Spätestens mit der 12. Woche kannst Du aufatmen und den Babybauch in vollen Zügen genießen!

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