Schwangerschaftsdiabetes erkennen

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in Zukunft die Kosten für ein zweistufiges Screening auf Gestationsdiabetes, besser bekannt unter dem Begriff Schwangerschaftsdiabetes.

Der gemeinsame Bundesausschuss (B-GA) hat am 15.12.2011 beschlossen, dass gesetzlich versicherte Schwangere ein Anrecht auf zwei Tests im Rahmen der Diabetesvorsorge haben. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte im Rahmen einer Nutzungsstudie festgestellt, dass die Tests lohnenswert seien. Der Beschluss liegt dem Bundesgesundheitsministerium vor und tritt bei Nichtbeanstandung in Kraft.

Zwei Tests auf Schwangerschaftsdiabetes

Den Schwangeren sollen zukünftig von den gesetzlichen Krankenkassen zwei Tests angeboten werden. Bei dem ersten handelt es sich um einen Vortest, der die Zahl der gefährdeten Frauen eingrenzt. Diese erhalten dann das Angebot zum eigentlichen Zuckertest, mit dem die Schwangerschaftsdiabetes festgestellt werden kann. Beide Tests sollen im sechsten oder siebten Monat der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Neue Tests für Schwangerschaftsdiabetes

Schwangere sollten die neuen Test nutzen


Gefahren der Schwangerschaftsdiabetes

Eine unentdeckte Schwangerschaftsdiabetes kann zu schlimmen Komplikationen im Rahmen der Geburt führen. Aber auch schon vorher ist das Ungeborene durch die, häufig unbemerkt bleibende, Diabetes der Mutter größeren Gefahren ausgesetzt. Dazu zählt das Risiko einer Mangelernährung ebenso wie die Gefahr eines vermehrten Wachstums durch eine Überversorgung mit Zucker. Hierbei wächst das Baby zwar stark, jedoch reift die Lunge nicht richtig heran.
Die neuen Tests sollten von jeder werdenden Mutter in Anspruch genommen werden, jedoch insbesondere von Frauen, die ein erhöhtes Risiko, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, aufweisen. Übergewicht zählt hier ebenso zu den Risikofaktoren wie ein Alter über 30 Jahren sowie eine erbliche Vorbelastung durch Diabetes Mellitus.

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