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Stress bei Grundschülern

Stress bei Grundschülern

Stress bei Grundschülern

Dass Stress nicht nur Jugendliche, Erwachsene und vor allem Berufstätige betrifft, hat jetzt eine Studie des Deutschen Kinderschutzbundes herausgefunden. Dieser Studie zufolge ist Stress bei Grundschülern bereits alarmierend häufig.

Der Deutsche Kinderschutzbund hat etwa 5.000 Grundschüler im Alter von sieben bis neun Jahren zum Thema Stress befragt. Die Antworten der Zweit- und Drittklässler sind besorgniserregend: Ein Drittel der befragten Schüler fühlt sich insgesamt gestresst. In Bezug auf die Schule sind die Zahlen sogar noch höher: Etwa 60 Prozent gaben an, sich gelegentlich durch die Schule gestresst zu fühlen.

Hausaufgaben, Tests und Streit fördern Stress

Als Ursache für den Schulstress gaben die Kinder zu viele Hausaufgaben und schulische Tests an. Hinzu kommt noch der zwischenmenschliche Faktor, der den Schulbesuch bereits für viele Grundschüler stressig werden lässt. Gut 20 Prozent der befragten Kinder gaben nämlich an, dass sie Reibereien, Streit und Ärger mit den Mitschülern belaste. Die Leiterin der Studie, Anja Beisenkamp, weist darauf hin, dass es in erster Linie die Mädchen seien, die sich durch zwischenmenschliche Probleme stressen ließen.

Viele Grundschüler sind gestresst.
Oft sind Schüler schon in jungen Jahren gestresst.

Grundschülern ist ihre Gesundheit wichtig

Da das Wohlbefinden oftmals mit einem gesunden Lebensstil und einer ausgewogenen Ernährung einhergeht, wurden die Schüler außerdem zum Thema Gesundheit befragt. Diesbezüglich lässt die Studie hoffen: Anders als erwartet, sagten 90 Prozent der befragten Zweit- und Drittklässler, dass ihnen ausreichend Bewegung und eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig seien.

In diesem Zusammenhang ist jedoch der schlechte Einfluss vieler moderner Medien erneut bestätigt worden: Die Schüler, denen Bewegung und Ernährung wichtig sind, gaben an, die Informationen zum Thema Gesundheit in erster Linie von ihren Ärzten, aus der Schule und – erstaunlicherweise – aus dem Internet zu beziehen. Werbung, das Fernsehen und Freunde hingegen üben eher einen schlechten Einfluss auf das Gesundheitsverständnis der Grundschüler aus. Die Schüler, die ihre Informationen zum Thema Gesundheit aus diesen Quellen beziehen, haben ein deutlich geringer ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein.

Viele Grundschüler frühstücken nicht

Im Rahmen der Befragung kam noch ein weiteres alarmierendes Ergebnis zutage. Nach ihrer Gesundheit und ihrer Ernährung befragt, gaben immerhin acht Prozent der Schülerinnen und Schüler an, morgens vor der Schule kein Frühstück zu bekommen. Zehn Prozent erhalten noch nicht einmal jeden Tag eine warme Mahlzeit.

Etwa ein Drittel aller deutschen Grundschüler leidet bereits unter Stress – das ist das alarmierende Ergebnis einer Studie des Deutschen Kinderschutzbundes. In Sachen Gesundheit sind die Sieben- bis Neunjährigen jedoch deutlich besser aufgeklärt, als erwartet.

Bildquelle: Dreamstime.com

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