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Schnappatmung

Brownies: Der Traum aller Schokoholics

Brownies: Der Traum aller Schokoholics

Sie mögen vielleicht unscheinbar aussehen, doch sie haben eine teuflisch gute dunkle Seele, die wohl von keinem anderen Gebäck übertroffen wird! Sie sind saftig, weich, immer ein bisschen schlotzig und einfach unwiderstehlich schokoladig. Die Rede ist natürlich von Brownies, den unscheinbaren Vierecken aus der amerikanischen Küche. Brownies sind so gut wie simpel in der Zubereitung und sind die perfekte Leinwand für süße Meisterwerke. Entdecke sie jetzt!

Brownies sind ein echter amerikanischer Exportschlager und haben schon lange den Weg über den großen Teich zu uns gefunden. Hat man sie einmal probiert, versteht man auch schnell, warum. Die kleinen „Squares“ (dt. Quadrate) sind der Inbegriff der Schokoladigkeit, denn statt zu Kakao greifen die amerikanischen Backfeen zu richtiger Schokolade und geizen auch nicht mit diesen zartbitteren Reizen. Das Ergebnis ist ein flacher, unscheinbar wirkender Blechkuchen, der Dich gleich mit dem ersten Bissen zum loyalen Fan macht – bis die Diät Euch scheidet. Oder auch nicht. Brownies sind nicht wirklich Kuchen, aber auch nicht wirklich Cookie: Ihnen fehlt auf der einen Seite der fluffige Teig, für einen Cookie sind allerdings sie zu weich und zu dick. Doch ein Kuchen zeichnet sich eigentlich auch dadurch aus, dass er Backtriebmittel enthält, die ihn beim Backen so richtig schön aufgehen lassen – bei Brownies sind Backpulver und Co. Fehlanzeige oder kommen zumindest nur sehr, sehr sparsam zum Einsatz. Was auch immer sie sind, Brownies lösen Suchtalarm aus, so köstlich und saftig sind sie. Eine Klasse für sich.

Fudgy Brownies tower with salted caramel, walnuts and ice-cream on vintage metal plate. Dark backdrop
Wer kann da schon Nein sagen? Genau - niemand! Brownies mit Walnüssen, Karamellsoße und Vanilleeis

Brownies aus der eigenen Küche

Der Weg zu hausgemachten Brownies ist erfreulich kurz. Für das Basisrezept benötigst Du nur eine Handvoll Zutaten: Butter, Mehl, Zucker, Eier und natürlich beste Zartbitterschokolade. 75 Prozent Kakaoanteil sollte sie schon haben, sonst werden die Brownies schnell zu süß. Bei so viel Schokolade nimmt natürlich auch die Qualität der Tafel wesentlichen Einfluss auf den Geschmack. Doch zurück zum Brownies Rezept: Alle Zutaten legst Du im selben Mengenverhältnis bereit, pro 100 Gramm Zutaten gibst Du ein Ei hinzu. Die Butter und die Schokolade werden gemeinsam über einem Wasserbad geschmolzen, anschließend wird der Zucker eingerührt, gefolgt von den Eiern. Letztlich musst Du nur noch kurz das Mehl unterheben und den Brownies Teig in eine gefettete Backform füllen. Damit sie auch so schön saftig bleiben und die typische Konsistenz bekommen, werden Brownies meist nicht komplett durchgebacken, sondern sind in der Mitte immer noch ein wenig (!) feucht. Nach etwa 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze können die Brownies also auch schon wieder aus dem Ofen. Das war es auch schon, jetzt musst Du sie nur noch abkühlen lassen und in Stücke schneiden, dann kannst Du Dich über Deine eigenen Brownies hermachen. Um das schokoladige Aroma zu unterstreichen, geben viele Backfeen und Hobbybäcker noch einen Schuss Espresso oder eine Prise Meersalz mit hinzu. Auch ein Hauch Zimt oder das Mark einer Vanilleschote vermag noch das letzte Quäntchen Genuss aus Brownies herauszukitzeln. Dieses Basisrezept kannst Du natürlich ganz nach Deinem Geschmack abwandeln und mehr Schokolade oder mehr Mehl, beispielsweise aber auch gemahlene oder gehackte Nüsse hinzufügen. Ideen gefälligst? Dann lies weiter!

Brownies Rezepte in Hülle und Fülle

Brownies: Der Traum aller Schokoholics

Brownies: Der Traum aller Schokoholics
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Brownies schmecken einfach zu gut, um nur in einer Gestalt daherzukommen. Kein Wunder also, dass es zahlreiche Brownies Rezepte gibt, die die Wahl zur köstlichen Qual machen können. Da wären die Brownies, die mit knackigen Nüssen für die richtige Abwechslung sorgen: Egal, ob Walnüsse, Pekannüsse, Krokant oder Mandeln, egal, ob pur, geröstet oder karamellisiert. Die bissfeste Einlage passt geschmacklich hervorragend zum schokoladigen Charakter, sie kontrastieren den weichen Teig der Brownies und sorgen so für ein kulinarisches Erlebnis. Vielleicht noch etwas salziges Karamell dazu? Einfach über die Nuss-Brownies träufeln und losschlemmen. Doch Nüsse sind längst nicht die Einzigen, die für perfekte Kombinationen mit Brownies sorgen: Was passt besser zu Schokolade als Schokolade? Wer auf der Suche nach dem totalen Chocolate-Overload ist, wird in Triple Chocolate Brownies seine große Liebe finden. Hier trifft der typische Brownies Teig auf knackige Schokostücke (gern eine Mixtur aus Zartbitter und weißer Schokolade) und eine Glasur aus – Trommelwirbel – Schokolade. Wer es lieber fruchtiger mag, versenkt vor dem Backen Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Heidelbeeren im Teig und reicht frische Beeren zu den fertigen Berry Brownies. Weiche Birnen sind ebenfalls eine wundervolle Begleitung für Brownies. Wenn Du Dich nicht zwischen den großen zwei amerikanischen Cakes entscheiden kannst, dann musst Du es auch nicht: Brownies und Cheesecake passen wunderbar zusammen, beide haben eine cremige Konsistenz, der saftige Schokoladenteig und der milde Cheesecake gehen daher eine ungeahnte Symbiose miteinander ein. Gib einfach die Cheesecakemasse auf den ungebackenen Brownieboden und backe die neue große Kuchenliebe für eine Stunde bei 160 Grad im Backofen. Danach wandert der Cheesecake-Brownie für vier Stunden in den Kühlschrank.

Brownies: Eine schokoladige (Liebes-)Geschichte

Doch wer hat sich diese genialen Bissen eigentlich einfallen lassen? Um die Entstehung von Brownies ranken sich so einige Mythen. Da gibt es beispielsweise die Geschichte, dass Brownies eigentlich ein Unfall waren. Oder verschiedene Unfälle: Bei einem soll der Bäcker das Backpulver vergessen haben, sodass die Brownies ihren charakteristisch dichten Teig bekommen haben, da er einfach nicht aufgehen wollte – klar, ohne Backpulver wird das schwer. Bei dem anderen sollen Brownies entstanden sein, als versehentlich geschmolzene Schokolade in Cookie-Teig gegossen wurde. Tatsächlich sind Brownies aber in Chicago erfunden worden und das nicht durch Zufall: In der Küche des Palmer House Hotel tüftelte ein Konditor am Wunsch der Ehefrau von Mr. Palmer. Für die weibliche Besucherschaft der in Chicago stattfindenden World’s Columbian Exhibition im Jahre 1893 wollte Bertha Palmer ein süßes Dessert, das kleiner ist als ein Stück Kuchen aber dennoch kuchenähnliche Charakteristika mitbringt, in die typische Lunchbox passt und ohne Weiteres mit den Fingern gegessen werden kann. Heraus kam der dichte Schokokuchen vom Blech, der mit einem Aprikosenguss glasiert wurde und mit knackigen Walnüssen für den richtigen Biss sorgte. In Stücke geschnitten konnten die Brownies dann ganz gemütlich mit der Hand gegessen werden. Das Palmer House Hotel gibt es übrigens bis heute, wer sich einmal an diesem Originalrezept probieren möchte, stattet ihm bei der nächsten USA Reise einen Besuch ab – denn auch die Brownies werden dort noch nach dem Rezept von 1893 hergestellt. Den Weg in Backbücher fanden die ersten Brownies Rezepte etwa drei Jahre später, der Begriff Brownies war damals allerdings noch nicht fest mit den saftigen Schokoküchlein liiert: 1896 gab es ein Brownies Rezept im Boston Cooking-School Cook Book, in dem Brownies einzeln gebacken wurden und mit einem Molasse-basierten Teig zubereitet wurden. Brownies Rezepte für die schokoladige Variante erschienen ab 1904 in amerikanischen Backbüchern. Seitdem sind sie ein fester Bestandteil der amerikanischen Küche und wurden auch schnell in Kanada zum heißgeliebten Dauerbrenner.

Brownies oder keine Brownies – das ist überhaupt keine Frage! Natürlich sollte sich jeder ab und an an den schokoladigen Süchtigmachern erfreuen. Ob pur, mit knackigen Nüssen oder frischem Obst, die kleinen Squares kannst Du ganz einfach an Deinen Geschmack anpassen. Worauf wartest Du also noch? 3,2,1…

Bildquelle: iStock/Foxys_forest_manufacture

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