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Werbe-Abo

Amazon Prime Video streicht beliebte Funktionen – ohne Ankündigung!

Amazon Prime Werbung
© IMAGO / SOPA Images / Omar Marques

Dass Streamingdienste Werbung einführen, um mehr Geld einzunehmen, ist nichts Neues. Und eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Amazon auf den Zug aufspringt. Während Netflix seinen Kund*innen ein vergünstigtes Werbeabo anbietet, geht Amazon Prime Video jedoch einen anderen Weg. Und das ist nicht die einzige Einschränkung!

Seit dem 5. Februar 2024 läuft bei Amazon Prime Video in allen Filmen und Serien Werbung. Der große Haken an der Sache: Kunden und Kundinnen haben nicht wie bei Netflix die Wahl, auf ein günstigeres Werbeabo umzusteigen und so Geld zu sparen. Stattdessen müssen diejenigen, die keine Werbung sehen wollen, draufzahlen – und das normale Abo wurde zum Werbeabo. Wer ein Amazon Prime-Abo hat, muss die Werbung also entweder in Kauf nehmen oder 2,99 Euro pro Monat mehr für ein werbefreies Abonnement bezahlen. Die Gesamtkosten steigen damit von 8,99 Euro auf 11,98 Euro. Kein Wunder also, dass die Ankündigung für Frust sorgte …

Weitere Einschränkungen im Werbe-Abo

Die Werbe-Clips sind allerdings nicht das einzige, womit sich Prime-Kund*innen neuerdings rumschlagen müssen. Wie das Magazin 4K-Filme berichtet, hat Amazon mit der Einführung des werbefinanzierten Abos auch qualitative Unterschiede eingebaut: Filme und Serien können hier nicht länger mit Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound gestreamt werden. Stattdessen werden die Produktionen im Standard-Abo (mit Werbung) nur noch mit maximal 4K-Auflösung, HDR10 und Dolby Digital 5.1 ausgeliefert. Besonders erschreckend ist, dass Amazon diese Veränderung nicht offiziell kommuniziert, sondern einfach verschwiegen hat. Wer weiterhin in bester Qualität streamen will, muss also auf das werbefreie Abo umsteigen und dementsprechend mehr bezahlen.

Warum führt Amazon Prime Video Werbung ein?

Der Grund für die neuen Werbeclips ist laut Streaminganbieter, dass das eigene Angebot ausgebaut werden soll. Und dafür ist natürlich Geld nötig. Mit den Einnahmen soll in neue Inhalte investiert sowie das Live-Sport-Angebot verbessert werden. Die Frage bleibt nur, ob die Kund*innen das auch langfristig mitmachen … Welche Streaminganbieter sich neben Amazon Prime Video und Netflix noch lohnen, zeigen wir dir im Video:

Der große Streaming-Vergleich 2023 Abonniere uns
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