The Rum Diary

„The Rum Diary“ ist nicht nur der lang ersehnte neue Film von Johnny Depp, sondern will auch die Erfolgsgeschichte von „Fear and Loathing in Las Vegas“ fortsetzen. Ebenso wie der Klassiker basiert die Handlung auf einer Novelle von Hunter S. Thompson und setzt wieder einmal auf Johnny Depp als Protagonist. „The Rum Diary“ läuft am 2. August in den deutschen Kinos an. Ein Kassenschlager dürfte es allerdings nicht werden.

„The Rum Diary“ ist nicht nur der lang ersehnte neue Film von Johnny Depp, sondern will auch die Erfolgsgeschichte von „Fear and Loathing in Las Vegas“ fortsetzen. Ebenso wie der Klassiker basiert die Handlung auf einer Novelle von Hunter S. Thompson und setzt wieder einmal auf Johnny Depp als Protagonist. „The Rum Diary“ läuft am 2. August in den deutschen Kinos an. Ein Kassenschlager dürfte es allerdings nicht werden.

Paul Kemp (Johnny Depp) schlägt sich in „The Rum Diary“ Ende der 1950er Jahre als Journalist mit Hang zum Hedonismus durch. Da erhält er ein Angebot von einer Zeitung in Puerto Rico, die die besten Tage bereits hinter sich hat. Kemp soll nun den Ruf des Blattes aufpolieren, wobei jedoch schnell deutlich wird, dass er zwar ein Meister in seinem Job, aber eher unmotiviert und nur auf einen vergnüglichen Lebensstil aus ist. Der Lebemann verbringt seinen Feierabend hauptsächlich mit Drogenexperimenten und kleineren Abenteuern in Puerto Rico, den Rum immer in der Tasche, bis er die hübsche Chenault (Amber Heard) kennenlernt. Plötzlich verändert sich Kemps Leben, denn er hat wieder einen Antrieb und ein Ziel.

Chenault ist jedoch die Verlobte des Baumoguls Sanderson (Aaron Eckhart), der Kemps Talent erkennt und davon profitieren möchte: Er will ihn anheuern, um werbewirksam über sein neues Hotel vor Puerto Rico zu schreiben. Nach und nach offenbaren sich dem Journalisten in „The Rum Diary“ allerdings die dunklen Absichten Sandersons. Schon bald steckt er in der Zwickmühle.

„The Rum Diary“: Autobiografie und Hommage an Hunter S. Thompson

Wie auch „Fear and Loathing in Las Vegas“ basiert auch „The Rum Diary“ auf der Lebensgeschichte des Autors Hunter S. Thompson, der nicht nur zu Lebzeiten ein enger Freund von Johnny Depp war, sondern nun auch abermals von ihm gespielt wird. Gemeinsam mit Regisseur Bruce Robinson war es Depps Ziel, eine Hommage an Thompson zu kreieren, der vor sieben Jahren Selbstmord beging.

„The Rum Diary“ kann den Erwartungen, die an den Nachfolger des Kultfilms „Fear and Loathing in Las Vegas“ gestellt werden, leider nicht gerecht werden, und auch die Hommage an Hunter S. Thompson ist nur begrenzt gelungen. Trotzdem ist hier ein intelligenter, kurzweiliger Film entstanden, der 120 Minuten lang mit Wortgewandtheit, Raffinesse und malerischen Bilder zu überzeugen weiß. Wer aufgrund des Titels „The Rum Diary“ einen Rauschfilm erwartet, wird enttäuscht werden, denn das Ergebnis ist eher die Geschichte über den Wandel eines vergnügungssüchtigen Lebemannes und sein persönliches Abenteuer.

Johnny Depp erschafft einen tiefgründigen Antihelden in „The Rum Diaries“

Johnny Depp spielt gewohnt hervorragend und zeichnet seinen Charakter Paul Kemp fein und tiefgründig, wohingegen die übrigen Rollen zu wünschen übrig lassen – sie fallen eher eindimensional und klischeehaft, ja fast überzeichnet aus.

Letztlich wäre es unfair, an diesen Film den gleichen Anspruch zu stellen wie an seinen großen Bruder „Fear and Loathing in Las Vegas“, denn „The Rum Dairy“ kann nicht mit dem gleichen Niveau und Tiefgang aufwarten. Trotzdem macht der Film Lust auf Sommer, ist sehr unterhaltsam und zeigt einen grandiosen Johnny Depp. Wer also raffiniertes Sommerkino genießen will, ist bei „The Rum Diary“ richtig.

Bildquelle: © Bulls / Scope Features


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Was denkst du?

  • Syri am 17.08.2012 um 08:35 Uhr

    hab ihn schon gesehen und würd immer wieder reingehen, der film ist echt ganz gut. du hast aber recht, die figuren sind halt irgendwann so ein bisschen ermüdend, mich persönlich nervt vor allem die blonde, aber naja. seit dem film will ich auch unbedingt nach puerto rico 🙂

    Antworten
  • Fettmops am 17.08.2012 um 08:28 Uhr

    Und ab ins Kino, danke für die Tipps!

    Antworten
  • Hasipuups am 17.08.2012 um 08:27 Uhr

    Danke für den Artikel, guck ich mir bestimmt noch an! Hab The Rum Diary schon als Buch gelesen, empfehlenswert.

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