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Profiltransfer & Co.

Mit diesen Maßnahmen geht Netflix jetzt gegen geteilte Accounts vor

Dass Personen außerhalb eines Haushalts sich einen Account teilen, ist Netflix schon lange ein Dorn im Auge. Ab dem Frühjahr 2023 will Netflix die Möglichkeit des Account-Sharings deshalb drastisch einschränken. Dafür setzt der Streamingdienst jetzt schon verschärfte Maßnahmen ein. Wir erklären, wie das Ganze ablaufen soll.

In Südamerika testet Netflix schon länger Möglichkeiten, um das Account-Sharing zu verhindern. In Ländern wie Argentinien, Guatemala und Honduras wurde bereits ein neues Konzept eingeführt. Anhand von IP- und Geräte-Adressen ermittelt Netflix einen Wohnort. Denn nur, wer auch zusammenwohnt, soll sich laut den Netflix-Richtlinien einen Account teilen dürfen. Betroffen sind dabei in erster Linie Fernseher. Auf mobilen Geräten wie Laptops, Handys oder Tablets kann der Streaming-Service erstmal weiterhin an anderen Orten genutzt werden.

Für die Nutzung von Fernsehern an anderen Orten gibt es zudem einen Urlaubsmodus, der es erlaubt, zwei Wochen lang an einem anderen Ort zu streamen. Ist dieser Zeitraum abgelaufen, wird der Account auf den anderen Geräten gesperrt.

Was tun, wenn ich mir bisher einen Account geteilt habe?

Etwa 33 Prozent der Nutzer*innen teilen sich ihren Netflix-Account mit Menschen außerhalb ihres eigenen Haushalts. Diese Menschen will Netflix natürlich nicht vergraulen. Deshalb gibt es nun die Möglichkeit, ein Profil in einen neuen Account zu transferieren. Sehverlauf, Listen und Vorschläge können so übernommen werden. Eine entsprechende Mail dazu bekamen Bestandskunden am bereits am 21. Oktober 2022. Die Funktion kann seit dem 31. Oktober genutzt werden.

Das strenge Vorgehen von Netflix gegen Account-Sharing ist eine Reaktion auf die aktuelle Krise des Streamingdiensts:

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Wer sich weiterhin einen Account mit anderen teilen möchte, hat außerdem die Möglichkeit, gegen eine Gebühr Unterprofile hinzuzufügen. In den südamerikanischen Testländern kostete das umgerechnet wenige Euro im Monat. Damit könnten geteilte Profile weiterhin kostengünstiger sein, als einzelne Accounts. Auch Menschen, die viel unterwegs sind, haben die Möglichkeit für wenig Geld ein weiteres Zuhause freizuschalten, um Netflix an mehreren Orten auf dem Fernseher sehen zu können.

Netflix teilte in einer Mail an die Investoren mit, dass die Maßnahmen, die jetzt schon in Südamerika gelten ab dem Frühjahr nach und nach weltweit ausgeweitet werden sollen. Ob Deutschland zur ersten Welle gehören wird, ist dabei unklar.

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Bildquelle: Unsplash/freestocks

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