Tatort: Heino Ferch wollte nicht Kommissar werden

Für die Hauptrolle im „Tatort“ würden viele zum Täter werden. Nicht so Heino Ferch. Der Schauspielstar wollte die Rolle nicht. Er sieht im „Tatort“ nichts Besonderes mehr.

Der „Tatort“ ist eine deutsche Institution – älter als „Wetten, dass..?“, erfolgreicher als „Wer wird Millionär?“ und beliebter als jede Castingshow. So erreichte etwa Til Schweiger bei seinem ersten Einsatz eine echte Traumquote von 12,5 Millionen Zuschauern. Der Münsteraner „Tatort“ kam sogar schon einmal auf 12,8 Millionen. Ja, Deutschland hat was übrig für die Kommissare in den großen und kleinen Metropolen der Republik. Auch Heino Ferch bekam vor einer Weile die Rolle des Kommissars angeboten. Aber der Schauspielstar lehnte ab.

Heino Ferch hat eine Rolle im „Tatort“ abgelehnt

Tatort: Heino Ferch wollte kein Ermittler sein

Der „Tatort“ scheint für Heino Ferch seine spezielle Aura verloren zu haben. Der „Bild“ erklärte der 50-Jährige: „[…] Ich finde, der `Tatort` ist beliebig geworden.“ Diese Aussagen sind ein schwerer Schlag für alle Fans der legendären Krimireihe. Doch Heino Ferch erklärt seine Ansicht: „Es gibt inzwischen zu viele Ermittler in zu vielen Städten. Es ist nicht Besonderes mehr“, sagte der Schauspieler.

Tatort: Heino Ferch findet die Krimireihe „beliebig“

Anstatt im „Tatort“ den Ermittler zu geben, entschied sich Heino Ferch lieber für die Konkurrenzreihe „Spuren des Bösen“, die 2012 ihre Premiere feierte. Darin spielt er den Kriminalpsychologen Richard Brock, der wie die Kommissare im „Tatort“ Kriminalfälle aufklären muss. Inzwischen sind schon vier Filme mit Heino Ferch abgedreht, der fünfte kommt demnächst.

Eine Krimireihe wie der „Tatort“, die inzwischen über 900 Filme zählt und seit kurzem auch wieder beim jüngeren Publikum Anklang findet, verdient durchaus Anerkennung. Dass nicht jede Episode ein Volltreffer sein kann, versteht sich von selbst. Trotzdem sind die Argumente, die Heino Ferch anführt, berechtigt. – Vielleicht gerade, weil der „Tatort“ jetzt schon seit fast 45 Jahren läuft.

Bildquelle: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images


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