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Sofa imprägnieren: Warum sich die Vorsorge gegen Flecken lohnt

Haushaltstipps

Sofa imprägnieren: Warum sich die Vorsorge gegen Flecken lohnt

Beim Relaxen zu Hause steht die Couch im Mittelpunkt. Leider sieht man dem Möbelstück oft an, dass wir es besonders lieben. Doch man muss nicht gleich zu Omas Schonbezug greifen, um das Sofa vor Flecken zu schützen: Wann sich eine Imprägnierung gegen Schmutz auch für ältere Sofas noch lohnt und wie du die richtige für deinen Lieblingsplatz auswählst, erfährst du hier.

Die schlechte Nachricht vorweg: Eine Imprägnierung verhindert Schmutz nicht. Der tollpatschige Besuch wird eines Tages Rotwein auf deine geliebte Couch schütten, ob du das Designerstück nun gerade imprägniert hast oder nicht. Doch deine Chancen, die Folgen eines Missgeschicks spurlos entfernen zu können, erhöhen sich mit der richtigen Imprägnierung ungemein. Sie erzeugt eine unsichtbare Schutzschicht auf der Oberfläche, an der Flüssigkeiten abperlen, statt ins Polster einzuziehen. Je nach Qualität der Imprägnierung können permanente Flecken so im besten Fall vollständig vermieden werden.

Lohnt sich die Imprägnierung deines Sofas?

Entscheide zunächst, ob sich die Behandlung lohnt. Dabei geht es nicht darum, ob deine Couch dein wertvollstes Gut ist oder ein versehentlich in deinen Besitz geratenes Erbstück eines ehemaligen Mitbewohners: Solange dich ein neuer Fleck darauf ärgern würde, solltest du eine Imprägnierung in Betracht ziehen! Wenn du unsicher bist, nehme zunächst eine gründliche Säuberung vor. Danach weißt du mit Sicherheit, ob sich die Vermeidung neuer Flecken lohnt oder ob du dir eine Neuanschaffung gönnen solltest, um mit deinem Kuschelplatz wieder im Reinen zu sein.

Kontrolle ist besser: Bei den Imprägnierungen auf Rezensionen oder Tests vertrauen

Da es Imprägnierungen in allen Preisklassen gibt, solltest du als Nächstes dein Budget festlegen. Eine einfache DIY-Imprägnierung ist oft sehr günstig, während eine Profibehandlung mehrere Hundert Euro kosten kann. Da der Anbieter anreisen muss, solltest du dir die Gebühren daher vorab aufschlüsseln lassen. Bei erstklassigen Imprägnierungen werden sogar Garantien auf den Fleckenschutz gegeben – verlasse dich aber nie auf mündliche Versprechungen und verlange dazu eine detaillierte schriftliche Bestätigung. Die verwendeten Substanzen sollten außerdem immer unbedenklich und lösemittelfrei sein. Gütesiegel oder Testberichte können bei der Auswahl helfen.

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Die richtige Imprägnierung für jede Couch

Wenn du die Imprägnierung selbst machen möchtest, musst du zunächst herausfinden, aus welchem Material deine Polster bestehen. Angaben des Herstellers oder eine Google-Bildersuche können helfen. Gängige Obermaterialien sind z. B. Glatt- oder Veloursleder, Samt und Mikrofaser. Für jedes gibt es geeignete Imprägniermethoden: Von Fertigmischungen in Spraydosen bis hin zu Konzentraten, die mit einer Sprühflasche oder Waschsauger verteilt werden müssen.

Vorsicht: Hersteller geben zwar oft die Ergiebigkeit des Mittels an, dabei handelt es sich aber um Schätzwerte. Damit du Spielraum hast und dir bei der ersten DIY-Imprägnierung nicht das Material ausgeht, solltest du lieber etwas mehr kaufen, als du im Idealfall benötigst. Tipp: Wenn du Schuhe aus dem gleichen Material hast, kannst du sie mit den Resten schnell für den nächsten Sommerregen fit machen!

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So gelingt der Schutz – Imprägnierung sogar für Outdoor-Möbel!

Vor der Imprägnierung sollte das Sofa sauber, trocken und staubfrei sein. Teste das Mittel zunächst an einer unsichtbaren Stelle (z. B. der Rückseite eines Polsterkissens). Trage dann die Imprägnierung nach Herstellerangaben auf und plane für denselben Tag keinen Besuch ein, denn jetzt muss das Polster komplett durchtrocknen! Danach kannst du das Sofa wieder normal verwenden. Es ist nun besser vor Schmutz geschützt und kann mit einem nebelfeuchten Tuch leicht gereinigt werden. Eine Imprägnierung hält je nach Produkt in der Regel für sechs Monate bis zwei Jahre.

Übrigens: Auch Outdoor-Möbel kannst du mit Imprägnierung behandeln. Deine eigene Wohlfühloase auf dem Balkon verträgt damit zwar keine Sturmflut, ein paar Tropfen kannst du aber einfach mit einem Handtuch abwischen, statt die Polster erst mühsam trocknen zu müssen, so kannst du gleich genießen, wenn nach einem kurzen Schauer doch noch die Sonne hervorkommt.

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Unsplash/ Woodendot

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