Honig
Jessica Tomalaam 23.11.2016

Natürlich süßen wir unseren Tee gerne mit Honig. Oder wir nutzen ihn, um eine Erkältung zu bekämpfen. Manchmal mischen wir auch einen Löffel davon in die warme Milch, wenn wir nicht einschlafen können, oder geben etwas Honig auf unsere Lippen, um sie zarter zu machen. Dass Honig heilende Wirkungen hat, wissen wir also bereits; und zwar nicht erst, seitdem verschiedene Studien das bestätigt haben. Aber kennst Du auch schon die neue Allround-Waffe Manuka-Honig, der derzeit im Netz gehypt wird? Wir sagen Dir, was diesen besonderen Honig von anderen unterscheidet und wie Du ihn nutzen kannst.

Manuka-Honig ist momentan in aller Munde. Gewonnen wird er aus dem Blüten-Nektar des neuseeländischen Manuka-Strauches, den man auch Südseemyrte nennt. Von den neuseeländischen Ureinwohnern, den Maori, wird er bereits seit Jahrhunderten genutzt, um Krankheiten zu bekämpfen oder Wunden zu desinfizieren und zu heilen. Aber auch als Beauty-Tool wird der Manuka-Honig verwendet.

Neuseeland

Der Manuka-Strauch wächst nur in Neuseeland.

Antiseptische Wirkung des Manuka-Honigs

Wie alle Honigsorten hat auch der Manuka-Honig eine antiseptische Wirkung und kann dabei helfen, Keime und Bakterien abzutöten. Er wird entzündungshemmend und entgiftend. Deshalb nutzt man ihn zum Beispiel auch, um Magen-Darm-Erkrankungen zu bekämpfen, Halsschmerzen zu lindern oder um Narbenbildungen zu verringern. Auch bei Hautkrankheiten wie Flechten oder Akne soll Manuka-Honig Abhilfe schaffen.

Manuka-Honig als Beauty-Produkt

Inzwischen wird Manuka-Honig aufgrund seiner Wirkung auch in zahlreichen Beauty-Produkten verwendet. So gibt es beispielsweise Gesichtscremes, die Manuka-Honig enthalten und damit unreine Haut bekämpfen sollen. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung ist Manuka-Honig sogar in manchen Zahnpasten enthalten. Bei trockenen, rissigen Lippen reicht wohl ein kleiner Tropfen, um eine sofortige Besserung zu erlangen.

Manuka-Honig Joghurt

Für die Wirkung von innen solltest Du jeden Tag etwas Manuka-Honig zu Dir nehmen.

Auch für die Haare kann Manuka-Honig genutzt werden. Entweder mit Wasser verdünnt als Shampoo, um Schuppenflechte auf der Kopfhaut zu bekämpfen oder zum Beispiel in Form von Öl, das aus den Zweigen und Blättern des Manuka-Strauches gewonnen wird. Um Dein Immunsystem von innen zu stärken, kannst Du auch etwa zwei Teelöffel Manuka-Honig in Deinen Tee oder Deine Smoothie-Bowl mischen.

Manuka-Honig ist leider ganz schön teuer

Das einzige Manko: Honig ist ja generell schon nicht gerade billig, der Manuka-Honig ist sogar noch um einiges teurer. Für ein 250-Gramm-Glas musst Du knapp 27 Euro einkalkulieren. Für ein 500-Gramm-Glas werden schon mal bis zu 80 Euro fällig. Beim Kauf des Honigs solltest Du darauf achten, dass sie UMF- oder MGO-zertifiziert sind. Nur diese kommen auch wirklich aus Neuseeland. Hinter diesen Warenzeichen steht immer noch eine Zahl, z.B. UMF 10+ oder MGO 250+, dieser Faktor beschreibt den Anteil von Methyigiyoxal, eine Verbindung, die zum Beispiel laut einer Studie der TU Dresden eben antibakteriell wirken soll. Wer Manuka-Honig also tatsächlich gegen Krankheiten anwenden möchte, sollte auf jeden Fall einen höheren Faktor wählen, aber auch damit rechnen, dafür noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

Bildquelle: iStock/katyenka, iStock/PatrikStedrak, iStock/yasuhiroamano

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