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Trockene Haut im Winter – Was kann man dagegen tun?

Trockene Haut im Winter – Was kann man dagegen tun?
Die Haut braucht im Winter besondere Pflege.
In der Winterzeit braucht die Haut spezielle Pflege, damit sie nicht austrocknet.

Ihr kennt das sicher alle: Wenn es draußen so kalt ist wie jetzt, läuft zu Hause ständig die Heizung auf vollen Touren. Leider hat die Heizungsluft einen großen Nachteil: Sie trocknet Eure Haut aus. Und dann juckt sie und schuppt sich und sieht leider alles andere als rosig aus. Zwar ist trockene Haut im Winter ganz normal, kann aber vermieden oder zumindest verbessert werden.

Ich habe mich für Euch etwas schlau gemacht und folgendes in Erfahrung gebracht: Wenn der Haut Fette fehlen, wird der, mit den Jahren ohnehin dünner werdende, Schutzmantel porös. Die natürliche Feuchtigkeit der Haut kann so leichter verdunsten, was die Haut noch schneller austrocknen lässt. Hinzu kommt, dass Fremdstoffe leichter in die Haut eindringen können und sie empfindlicher machen. Aber zum Glück gibt es tolle Pflegeprodukte die trockene Haut wieder samtig weich machen und sie gleichzeitig schützen. Unheimlich wichtig ist es, sich nach dem Duschen und Baden gut einzucremen – zum Beispiel mit einer reichhaltigen Bodycreme. Ideal sind Lotionen mit starken natürlichen hauteigenen Feuchtigkeitsbindern, wie Urea. Urea hilft, die natürliche Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust zu normalisieren. Aber aufgepasst bei hoch dosierten Urea-Produkten, die in Apotheken speziell angemischt werden (mehr als 10 %): Zu viel Harnstoff kann in der Haut Mikrokristalle bilden, die zu Hautirritationen führen können. Aber auch bei den Preisen gibt es große Unterscheide. Sie reichen von 1,19 € bis 43,20 € pro 200 Milliliter.

Für Öko-Test sind dies die Top 3:

• Bioturm 10% Urea Lotion
• Eucerin Hautglättende Creme 5% Urea
• Frei Urea+ Körperlotion 6%

In Internetforen werden Pflegeprodukte mit Urea gelegentlich als „Pipicreme“ bezeichnet. Entsprechend unappetitliche Vorstellungen sind damit verknüpft: Aber das ist selbstverständlich Unsinn, denn der Harnstoff stammt nicht aus Tier-Urin, sondern wird synthetisch hergestellt. Also keine falsche Scheu!
Aber neben Urea gibt es auch einige Hausmittel, die helfen. Denn einige Stellen am Körper neigen sogar dann zu Trockenheit, wenn man sonst keine trockene Haut hat: Ellenbogen, Knie und Schienbeine. Dicke Pullis, Strumpfhosen und Jeans reiben die Haut auf. Hier könnt Ihr zu günstigen Hausmitteln greifen: Bei schuppigen Ellenbogen und Knien hilft eine sanfte Abreibung aus zwei Esslöffeln Zucker und einem Esslöffel Weizenkeimöl. Mineralhaltiger Schlamm aus dem Toten Meer macht die Haut ebenfalls schön zart. Gegen wirklich trockene Haut an den Schienbeinen hilft reichhaltiges Jojoba- oder Mandelöl. Die Öle sind reich an Linolsäure, wie sie auch in der Haut vorkommt. Produkte mit Sheabutter pflegen die trockenen Stellen ebenfalls intensiv.

Was Ihr tun könnt und was ihr lassen solltet, um eure Haut im Winter zu schützen:

Do: Stellt zu Hause und im Büro Pflanzen auf. Sie sind eine ökologische Alternative zu Luftbefeuchtern. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Grünlilien, Zimmerlinden und Zyperngras, denn sie geben rund 98 Prozent des aufgenommenen Wassers wieder an ihre Umgebung ab. Das kommt auch der trockenen Haut zu Gute. Duscht nur kurz und lauwarm und vergesst das Eincremen nicht!
Aber auch die Ernährung trägt einiges zur Verbesserung der Haut bei. Trockene Haut kann man vermeiden, indem man ausreichend mit Omega 3-Fettsäuren angereicherte Lebensmittel zu sich nimmt, die z. B. in Lachs, Hering, Makrele oder in Leinsamen- und Walnussöl enthalten sind.

Don‘t: Wenn möglich überheizte Räume, Klimaanlagen und trockene Raumluft meiden. Also ausreichend lüften! Ideal ist eine Raumluftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent (lässt sich mit einem Hygrometer ermitteln).
Stundenlangens Aalen im heißen Badewasser ist auch so eine Sache. Es tut wirklich gut, aber die Haut wird leider dadurch ganz schön ausgelaugt. Möglichst nicht länger als 15 Minuten und in maximal 35 Grad warmem Wasser baden. Auch duftige Schaumbäder trocknen die Haut aus. Benutzt stattdessen lieber Öl- oder Cremebäder.

So, ich hoffe, ich kann Euch mit meinen Tipps ein bisschen helfen und Ihr kommt mit seidig weicher Haut durch diese bitterkalten Zeiten. Hoffentlich lässt der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten…

Bildquelle:dreamstime

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