Leichter als gedacht:

Jeansgrößen: Wie blicke ich da durch?

Jeansgrößen: Wie blicke ich da durch?

Mit den Jeansgrößen ist es immer so eine Sache, denn nur selten erschließt sich das System der Hosenvermessung auf den ersten Blick. Dann heißt es nicht verzagen: Es gibt ein paar hilfreiche Tipps, Jeansgrößen umzurechnen und herauszubekommen, welche Größe zu welcher Statur passt.

Jeansgrößen werden in Inches angegeben, eine Einheit, die aus dem angloamerikanischen Maßsystem stammt - 1 Inch entspricht circa 2,54 cm. In dieser Maßeinheit wird die Bundweite und die Länge der jeweiligen Jeans bestimmt. Zumindest ist das in der Theorie der Fall. Wer sich die Mühe macht, seine eigenen Jeans nachzumessen, wird schnell sehen, dass Jeansgrößen sehr unterschiedlich ausfallen können. Wer nachmessen möchte: Einfach die Jeans gerade ziehen, den Knopf verschließen und dann von der rechten bis zur linken unteren Kante des Bunds messen, die Zahl verdoppeln und anschließend durch 2,54 teilen. Die oftmals sehr variierenden Jeansgrößen hängen aber auch mit den unterschiedlichen Schnitten zusammen:

Jeansgrößen: Unterschiede

Dass Jeansgrößen oftmals sehr unterschiedlich ausfallen, liegt vor allem an den verschiedenen Schnitten und Passformen: So wird der Bund bei einer Low Waist Jeans, die tief auf der Hüfte sitzt, in der Regel weiter ausfallen als bei einer Jeans mit hoher Taille. Jeansgrößen verschiedener Modelle können daher ganz und gar unterschiedlich ausfallen. Auch von Hersteller zu Hersteller können Jeansgrößen aber voneinander abweichen, das Material spielt ebenfalls eine Rolle. Jeanshosen mit Stretchtanteil können etwa in Sachen Jeansgrößen etwas gnädiger ausfallen. Manchmal passen die Jeansgrößen 26 oder 27 perfekt, bei einem anderen Jeanshersteller passt die 26 dagegen gar nicht. Auch wenn die richtigen Jeansgrößen herausgefunden wurden, müssen Jeanshosen einfach probiert werden, um perfekt zu sitzen.

Jeansgrößen: Die unterschiedlichen Konfektionsgrößen

Jeansgrößen setzen sich aus Waist und Lenght, zu deutsch Weite und Länge, zusammen, womit Taillenmaß und Beinlänge angegeben werden. Deshalb bestehen Jeansgrößen in der Regel immer aus zwei Zahlen. Die Umrechnung von Jeansgrößen in Konfektionsgrößen ist deshalb in der Praxis nicht ganz so einfach, da sie nicht nur von der Bundweite, sondern auch ein bisschen von der Länge abhängen. Trotzdem kann man Jeansgrößen etwa so umrechnen:

Weite: 24 = Gr. 32, W 25 = Gr.34; W 26 = Gr. 34; W 27 = Gr. 36; W 28 = Gr. 36; W 29 = Gr. 38; W 30 = Gr. 40; W 32 = Gr. 42; W 33 = Gr. 42; W 33 = Gr. 42

Die richtigen Jeansgrößen zu finden, ist nicht immer einfach. Jeder Schnitt und jeder Hersteller ist anders, und auch das Material spielt eine Rolle. Allerdings kann ein geschulter Verkäufer bei der Suche nach der perfekten Jeansgröße behilflich sein.

Bildquelle: twitter@GstarRaw

Was denkst Du?

Galerien

Lies auch

Teste dich

* Werbung