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Haarpflege

Conditioner: Die richtige Spülung für deinen Haartyp!

Volles, geschmeidiges und glänzendes Haar ist der Traum vieler Frauen (und Männer). Damit das Haar zur Prachtmähne wird, braucht es jedoch mehr als nur Shampoo: Conditioner ist das Zauberwort. Doch Conditioner ist nicht gleich Conditioner. Bei dem großen Angebot im Verkaufsregal kann man jedoch schon mal den Überblick verlieren. Genau aus diesem Grund verraten wir dir, welche Spülung die richtige für deinen Haartyp ist!

Der Unterschied zwischen Haarspülung und Conditioner

Eine Frage, die sicherlich direkt aufgekommen ist: Sind Conditioner und Spülung wirklich das Gleiche? Ja, sind sie! Denn bei dem Begriff „Conditioner“ handelt es sich einfach um eine coolere und modernere englische Bezeichnung des Haarpflegeproduktes mit dem Etikett „Spülung“. Auch wenn Conditioner und Spülung ein und dasselbe sind und somit zur gleichen Familie der Haarpflegeprodukte gehören, solltest du bei der Auswahl der richtigen Spülung dennoch einiges beachten, denn schließlich gibt es viele verschiedene Haartypen, für die auch unterschiedliche Conditioner infrage kommen. Du hast widerspenstiges Haar, das nach dem Waschen leicht verknotet und dich und deine Haarbürste regelmäßig um den Verstand bringt? Du hast seidig-glattes Haar, dem es an Volumen fehlt? Du hast coloriertes Haar, das eine Extraportion Glanz gebrauchen könnte? Ganz egal, mit welchem haarigen Problem du dich herumschlagen musst, die Rettung naht: Es gibt ganz bestimmt auch für dich die perfekte Spülung!

Was genau ist ein Conditioner?

An dieser Stelle soll direkt mit einem Haarmythos aufgeräumt werden: Eine Spülung ist keine Haarkur! Diese haarsträubende Weisheit hält sich hartnäckig, doch eine Spülung ersetzt keineswegs die wertvolle Haarmaske. Kein Wunder also, dass Fragen aufkommen, wie: Was benutzt man zuerst: Shampoo oder Conditioner? Oder zuerst Haarkur oder Shampoo?

Die richtige Reihenfolge beim Haarewaschen mit Haarkur wäre daher folgende:

  • Shampoonieren
  • Haarkur
  • Conditioner

Richtig gelesen, nach einer Haarkur kommt eine Spülung in die Haare. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das Shampoo öffnet die Schuppenschicht deiner Haare und sorgt dafür, dass es gereinigt werden kann. Nun kann die Haarkur ihre nährenden Inhaltsstoffe einlagern. Damit diese im Haar bleiben, muss die Schuppenschicht wieder geschlossen werden und genau hier kommt der Conditioner ins Spiel. Dieser wirkt adstringierend, was bedeutet, dass er die Schuppenschicht zusammenzieht.

Conditioner? Ja, aber wie oft?

Wenn die Schuppenschicht mit jeder Haarwäsche geöffnet wird, muss sie auch bei jedem Shampoonieren wieder geschlossen werden. Im Umkehrschluss bedeutet das also, dass du bei jeder Haarwäsche Shampoo und eine Spülung verwenden solltest. Ganz nebenbei sorgt der Conditioner durch das schließen der Schuppenschicht für leichte Kämmbarkeit (da du nun nicht mehr gegen etwas kämmen musst), Geschmeidigkeit und verleiht dem Haar einen unwiderstehlichen Glanz.

Spülung: Die richtige Anwendung

Du weißt nun, dass eine Spülung nach jeder Haarwäsche verwendet werden sollte, doch soll man Conditioner ausspülen? Und wie lange sollte man Conditioner einwirken lassen? So wendest du eine Spülung richtig an:

  • Je nach Haarlänge und -typ (bei normalem Haar bis Kinnlänge genügt die Größe eine großen Erbse) etwas Conditioner in deine Handfläche geben. Hier gilt, weniger ist mehr! Ein kleiner Tipp vom Friseur: Verwende eine professionelle Auftrageflasche zur Verdünnung der Spülung. Hier kannst du die kleine Menge Spülung mit Wasser vermischen.
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  • Achtung! Trage die Spülung nicht am Haaransatz auf!!! Die Spülung wird in die Längen und Spitzen gegeben. Das Haar wirkt kapillarisch, was bedeutet, dass sich das Produkt wie Limonade durch einen Strohhalm nach oben zieht. Dies genügt dem Ansatz total.
  • Conditioner muss nicht einwirken! Nachdem du die Spülung in deinen Haaren verteilt hast, kannst du sie direkt wieder ausspülen. Wer möchte, kann dabei gern bis 60 zählen. Die Schuppenschicht wird jedoch direkt bei Kontakt mit der Spülung geschlossen.

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Der richtige Conditioner für deinen Haartyp

Conditioner für strapaziertes, unbändiges Haar

Deine Haare fühlen sich kaputt und spröde an und nach dem Waschen herrscht bei dir das reinste Chaos auf dem Kopf? Dann wird es Zeit für eine Spülung mit einem hohen Anteil an natürlichen Ölen. Öle wie Argan- oder Macadamiaöl beispielsweise glätten deine Haarstruktur, während Wildrosenöl sich um den richtigen Feuchtigkeitshaushalt deiner Haarpracht kümmert. Je nachdem, ob du unter spröden Haarspitzen, Frizz oder stumpfem Haar leidest, solltest du zu unterschiedlichen Conditionern greifen.

Diese Conditioner sind perfekt für strapaziertes & unbändiges Haar:

Conditioner für feines Haar

Bei dünnem, feinem Haar ist besondere Vorsicht geboten. Schließlich können sehr reichhaltige Conditioner, die sich für stark strapaziertes und angegriffenes Haar bestens eignen, bei feinem Haar einen gegenteiligen Effekt erzielen: Anstatt Volumen pur siehst du beim Blick in den Spiegel nur beschwerte Strähnen, die noch trauriger wirken als vor der Haarwäsche. Von Wow-Effekt keine Spur! Wenn du feines Haar hast, solltest du lieber zu einer leichten Haarspülung greifen, die deinem Haar Volumen verleiht, ohne es dabei unnötig zu beschweren. Grüner Tee- oder Hopfen-Extrakte, aber auch Baumwollfasern können helfen.

Hier findest du die ideale Spülung für feines Haar:

Conditioner für coloriertes Haar

Kupferrot, Honigblond oder Tiefschwarz sind wundervolle Haarfarben, doch durch den Färbeprozess ist coloriertes Haar meist leicht bis stark in seiner Struktur angegriffen und hat an Feuchtigkeit eingebüßt. Hier ist es nicht verkehrt, zusätzlich zum Conditioner ab und zu einmal eine Haarkur speziell für coloriertes Haar zu benutzen. Für die Spülung für coloriertes Haar gilt: Sie schützen vor Farbverlust und verleihen deinem Haar einen regelrechten Feuchtigkeits-Boost!

Spülungen für gefärbtes Haar findest du hier:

Conditioner für blondiertes Haar

Blondierungen entziehen dem Haar all seine Pigmente und zwar nicht auf die schonendste Art und Weise. Daher braucht blondiertes Haar noch einmal mehr Zuneigung als hellergefärbtes. Hier kannst du entweder zur strukturaufbauenden Spülungen greifen oder neben deinem Silbershampoo sogar (oder anstelle dessen) so einer Silber-Spülung. Diese frischt dein Blond auf, lässt jeglichen Gelbstich verschwinden und schützt zudem auch noch dein Haar!

Conditioner für blondiertes Haar findest du hier:

Conditioner für strapaziertes & geschädigtes Haar

Ist dein Haar durch Hellerfärbungen oder Blondieren stark geschädigt? Oder durch das Styling mittels Hitze strapaziert? Dann benötigt dein Haar eine ganz besondere Pflege. Hier solltest du allerdings nicht zu einem feutchtigkeitsspendenden Conditioner greifen. Keratine sind das Zauberwort! Sie verbessern die Haarstruktur und zwar sowohl von innen als auch von außen. Keratine können Risse im Haare repaieren und deinem Haar zur neuen Sprungkraft verhelfen. So bekommt dein Haar seine ganze Power zurück!

Hier findest du deine passende Spülung:

Conditioner für lockiges & krauses Haar

Lockiges und krauses Haar ist von Natur aus trockener als glattes Haar. Daher benötigt es immer eine Extraportion Feuchtigkeit, damit die Sprungkraft deiner Locken voll ausgeschöpft werden kann. Aber auch Haarbruch kann dadurch verhindert werden, denn dazu neigt trockenes Haar leider immer sehr gern. Mittlerweile gibt es wundervolle Produkte, die extra auf lockiges und krauses Haar spezialisiert sind.

Hier findest du passende Spülungen für dein Haar:

Haarspülung und Conditioner sind ein und dasselbe – so viel ist jetzt klar! Für die langfristige Haarpflege ist das Wundermittel unverzichtbar. Bei der Auswahl solltest du auf die individuellen Bedürfnisse deiner Haarpracht achten, je nach Inhaltsstoffen wird der Conditioner für dich und deine Haare zum Hitzeschutz, zum Durstlöscher, zum Kämmgehilfen oder zum Farbberater!

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Bildquelle: Getty Images/Jupiterimages

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