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Solide Handarbeit

Onanieren ist gesund und hat viele Vorteile

Close-up Of A Man Holding Magazine At Home

Männer tun es im Durchschnitt bereits ab dem 11. Lebensjahr und von da an regelmäßig: Onanieren. Trotzdem verunsichert es manch eine Frau, wenn ihr Partner regelmäßig Hand an sich anlegt, und fürchten, dass das sein sexuelles Verlangen nach ihr schmälern könnte. Doch das ist völliger Quatsch! Erfahre hier, warum es keinen Grund zur Sorge gibt und warum Onanieren ganz im Gegenteil sogar sehr gesund ist.

Kaum zu glauben, doch der Ursprung des Wortes Onanieren geht tatsächlich auf die Bibel zurück! Dort wird von einem Mann namens Onan erzählt, der seinen Samen auf die Erde fallen ließ, anstatt eine Frau damit zu schwängern. Er wollte damit die Zeugung eines ihm unerwünschten Kindes vermeiden. Dass Onanieren heute nicht mehr als Verweigerung des Geschlechtsverkehrs zu Fortpflanzungszwecken verstanden wird und auch nichts Unreines oder Perverses mehr ist, weiß man heute zum Glück. Erfahre hier noch mehr über das Onanieren.

Mann mit Pornoheft im Bett
Onanieren birgt erstaunlich viele Vorteile für den Mann

Wozu ist Onanieren eigentlich gut?

„Junge, vom Onanieren wirst du blind!“ – Diesen Spruch musste sich der eine oder andere Mann in seiner Kindheit wirklich anhören. Heute weiß man: Onanieren macht weder blind noch dumm – im Gegenteil: Regelmäßiges Handanlegen ist sogar sehr gesund und daher äußerst empfehlenswert! Diese Vorteile weiß nicht nur die menschliche Spezies zu schätzen. Hunderüden, Schimpansenmännchen und Stachelschweineber sind nur einige der zahlreichen onanierenden Vertreter aus dem Tierreich.

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Fast 100 Prozent der deutschen Männer onanieren regelmäßig. Dabei sehen 87 Prozent dieser Männer das Onanieren gar nicht als Ersatz für fehlenden Sex an. Onanieren ist für die meisten Männer stattdessen eher eine eigenständige Form der Sexualität. Aus diesem Grund ist es auch vollkommen unnötig, wenn du dich als Frau fragst, ob dein Partner so häufig onaniert, weil du ihn sexuell nicht auslastest. Durch Onanieren entdecken Männer meist schon in frühen Jahren ihre eigene Sexualität und finden heraus, was ihnen gefällt. Für dich kann es also nur ein Vorteil sein, wenn er schon recht früh regelmäßig selbst Hand angelegt hat und beim Sex weiß, was er will.

Wie offen sollte man in einer Beziehung mit dem Thema Selbstbefriedigung umgehen? Wir diskutieren im desired-Podcast mit der Sexualpädagogin Gianna Bacio:

Onanieren hält Sperma (und Beziehung) frisch

Darüber hinaus hat Onanieren aber noch viele andere Vorteile, die vor allem gesundheitlicher Natur sind. Wie alle organischen Substanzen hat auch Sperma ein Verfallsdatum: Nach drei bis vier Tagen wird es schlecht. Onaniert ein Mann lange Zeit nicht und hat zusätzlich keinen Sex, entstehen durch die Zersetzung der Spermien giftige Zerfallsprodukte, die wiederum die frischen und gesunden Spermien schädigen. Darüber hinaus bauen Männer durch regelmäßiges Onanieren Stress ab, wirken Schlafstörungen entgegen und stärken ihr Immunsystem.

Durch die Ausschüttung von Endorphinen beim Orgasmus macht das Onanieren zu allem Überfluss auch noch glücklich. Wenn das nicht mal eine Menge gute Gründe sind, sich regelmäßig selbst zu befriedigen. Die Befürchtung, dass Männer, die oft onanieren, keine Lust mehr auf Sex mit ihrer Partnerin haben, ist ebenfalls nicht zutreffend. Stattdessen steigt der männliche Testosteronspiegel durch Onanieren sogar deutlich an. Die Folge: Er will erst recht Sex! Nebenbei verbrennt Onanieren jede Menge Kalorien, beugt Impotenz vor und hält das Gehirn fit. So gesehen müsstest du deinen Partner eigentlich zum regelmäßigen Onanieren ermutigen.

Wie onanieren Männer?

Natürlich hat jeder Mann beim Onanieren andere Vorlieben, aber grundsätzlich funktioniert es immer auf die gleiche Weise. Der Mann umfasst seinen Penis mit einer Hand und bewegt sie rauf und runter, sodass sich die Vorhaut dabei über die Eichel vor- und zurückschiebt. Wie schnell und mit wie viel Druck der Mann seine Hand dabei führt, hängt von seinen Vorlieben ab.

Muskulöser Mann im Bett
Fast 100 Prozent der Männer onanieren regelmäßig

Möchte er sich vor dem Schlafengehen noch eben schnell entspannen, wird er wohl die zügige Variante mit mehr Druck wählen, um möglichst rasch zum Ziel zu kommen. Hat er hingegen Zeit und macht es sich gemütlich, kann er seine Lust dadurch steigern, dass er sich mit sanften Bewegungen mehrmals bis kurz vor den Höhepunkt bringt, ehe er dann wirklich kommt. Dieses Vorgehen kann den Orgasmus intensivieren und somit die Lust steigern (Solltest du vielleicht auch mal ausprobieren, wenn du ihn so richtig um den Verstand bringen willst...).

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Ist der Mann beschnitten, gibt es kaum noch Vorhaut, die sich vor- und zurückschieben lässt. Darüber hinaus ist bei beschnittenen Männern die Eichel oft unempfindlicher als bei Nichtbeschnittenen. Für viele beschnittene Männer ist es deshalb angenehmer, beim Onanieren etwas Gleitgel zu verwenden. Aber auch für alle Männer, die noch stolze Besitzer einer Vorhaut sind, kann Gleitgel eine flutschige Abwechslung zur normalen Handarbeit sein. Manche Männer benutzen beim Onanieren auch beide Hände, was aber nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass „er“ zu groß ist, um ihn mit einer Hand in den Griff zu bekommen. Das Streicheln der Brustwarzen, der Innenseiten der Schenkel oder des Bereichs um den After kann für Männer beim Onanieren ebenfalls stimulierend sein.

Hilfsmittel beim Onanieren

Grundsätzlich braucht Mann zum Onanieren nur seine Hand. Hunde beispielsweise beglücken sich mit der Zunge selbst. Wahrscheinlich würden Männer es ihnen gleichtun, wenn sie nur gelenkig genug wären. Die männliche Phantasie ist neben der Hand wohl das wichtigste Hilfsmittel beim Onanieren. Ob er dabei an reale Frauen oder Phantasiepartnerinnen oder sogar Männer denkt, ist ganz unterschiedlich. Viele Männer nutzen auch Pornozeitschriften und -filme als Hilfsmittel beim Onanieren. Als Frau solltest du dich davon nicht eingeschüchtert fühlen. Die Frauen in diesen Filmen dienen im Moment der Ekstase nur als Mittel zum Zweck und sind in der Regel vollkommen austauschbar. Selbst, wenn er seine Lieblingsdarstellerinnen hat, bedeutet das nicht, dass sein sexuelles Interesse an dir dadurch gemindert wird.

Onanieren ist, wie schon erwähnt, für die meisten Männer eine völlig losgelöste Form der Sexualität. Es gibt schließlich auch viele Frauen, die sich zu Pornofilmen selbst befriedigen, mit den männlichen Darstellern deshalb aber sicher nicht direkt den Bund der Ehe eingehen wollen. Weitere Hilfsmittel beim Onanieren können künstliche Vaginas, Sexpuppen oder – wie wir seit „American Pie“ wissen – auch Apfelkuchen sein. Es kursieren darüber hinaus die einen oder anderen Geschichten über Staubsauger, Melonen mit aufgemaltem Gesicht oder Thermoskannen, die mit warmem Mett gefüllt sind. Gängiger sind allerdings diese beliebten Sextoys für Männer.

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Wie auch immer sich der Mann beim Onanieren Befriedigung verschafft, ist eigentlich egal – Hauptsache, er tut es. Denn Masturbation ist gesund für Körper, Seele und Geist, für Männer wie für Frauen. Somit ist es auch im Interesse von uns Frauen, dass unsere Auserwählten sich regelmäßig ein bisschen Zeit für sich selbst nehmen. Solange sie sich dazwischen auch uns widmen...

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Bildquelle: iStock/AndreyPopov; iStock/FRANCESCO CURA

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