Entschleunigung statt Stress
Helena Serbentam 26.03.2018

Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit keine Ruhe finden, nicht richtig schlafen können. Der alltägliche Stress droht, den Verstand zu rauben. Das bekannteste Szenario: Burn-out. Wir sagen dir, wie Stress eigentlich entsteht, und haben ein paar Tipps für dich, wie du Alltagsstress minimieren kannst.

Stress: Zu viel aufeinmal

Stress entsteht oft, wenn zu viele Aufgaben auf einen Menschen einprasseln. Auch wenn klar ist, dass diese nicht auf einmal bewältigt werden können, setzten sich viele Menschen dadurch extrem unter Druck. Anstatt eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen, wird versucht, sie irgendwie durcheinander an einem Tag zu schaffen. Dadurch verlieren viele Menschen den Fokus. Am Ende des Tages ist kaum etwas geschafft und die übrig gebliebene Arbeit verfolgt einen nach Hause in den Feierabend. Beim Gedanken daran entsteht oft das Problem, nicht abschalten zu können. Dadurch kommt es zu Schlafstörungen. Diese haben wiederum Einfluss auf unsere Konzentrationsfähigkeit. Wir gehen müde zur Arbeit, wo noch so viel vom Vortag übrig ist und neue Aufgaben hinzukommen. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem es schwer wird, sich zu befreien.

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Herzinfarkt und Burn-out

Stressreaktionen gefährden das Immunsystem. Wenn wir gestresst sind, bekommen wir zum Beispiel schneller eine Erkältung oder Nervenfieber. Die schlimmsten Szenarien sind ein Burn-out, bei dem der Körper vollkommen unter dem Stress zusammenbricht – oder sogar ein Herzinfarkt. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin treiben den Blutdruck auf Dauer in die Höhe. Mit schlechter Ernährung und wenig körperlicher Betätigung unterstützen wir diese negativen Entwicklungen unseres Herz-Kreislaufsystems.

Lieber wenig als zu viel

Um dich dem Alltagsstress zu entziehen, solltest du deine Prioritäten kennen. Stell dir folgende Fragen:

  1. Welche Aufgabe ist am wichtigsten?
  2. Bis wann muss ich die schaffen?
  3. Um wie viel Uhr mache ich Pause?
  4. Wann ist auf jeden Fall Feierabend?

Sobald du mit deinen Aufgaben fertig bist, solltest du im Feierabend aktiv entspannen: Sport, ausreichend Schlaf (etwa sechs bis acht Stunden pro Nacht) und gesunde Ernährung sind besonders wichtig. Auch diese sieben Tipps können dir dabei helfen, nach der Arbeit wirklich abzuschalten:

7 Tipps, um den Stress im Alltag zu mindern

Die Flucht aus dem Alltag muss nicht immer gleich ein Erholungsurlaub im Fünf-Sterne-Hotel sein. Manchmal reicht es auch, wenn du dich in die Badewanne legst oder ein gutes Buch liest. Lass dich deshalb nicht zu sehr vom Alltagsstress einnehmen. Auch wenn er manchmal zum Leben gehört, ist es wichtig, dass du zu Hause abschalten kannst. Stress macht dich nicht produktiver, sondern möglicherweise sogar krank. Hast du noch mehr Tipps um Stress zu vermeiden? Schreib es uns doch in die Kommentare.

Bildquelle:

iStock/kieferpix


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