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Mittel gegen Kopfschmerzen: Diese Hausmittel & Medikamente helfen wirklich

Endlich schmerzfrei

Mittel gegen Kopfschmerzen: Diese Hausmittel & Medikamente helfen wirklich

Kopfschmerzen sind eine Volkskrankheit. 64 Prozent der befragten Deutschen gaben 2018 in einer Forsa-Umfrage an, gelegentlich unter Kopfschmerzen zu leiden, 53 Prozent davon sogar mindestens einmal im Monat. Die Ursachen sind vielfältig. Experten unterscheiden zwischen rund 200 Kopfschmerzarten. Je nach Art können unterschiedliche Medikamente und Hausmittel helfen. Wir zeigen dir, welche Mittel gegen Kopfschmerzen effektiv sind.

Das sind die häufigsten Kopfschmerzarten

Laut Angaben der Techniker Krankenkasse leiden 53,6 Prozent der Patient*innen unter Spannungskopfschmerzen (dumpfe, drückende Schmerzen, leicht bis mittelstark). Bei 38,4 Prozent sind die Kopfschmerzen auf eine Migräne (einseitige, pulsierende Schmerzen, mittelstark bis stark) zurückzuführen. Diese beiden Kopfschmerzarten treten also besonders häufig auf. Darüber hinaus sind auch Clusterkopfschmerzen (stechende, starke Schmerzen im Bereich eines Auges) weit verbreitet. Außerdem können Kopfschmerzen auch ein Symptom einer anderen Krankheit oder eines Mangels sein. In diesem Fall spricht man von sekundären Kopfschmerzen. Sie können etwa durch Flüssigkeitsmangel oder eine unkorrigierte Sehschwäche ausgelöst werden. Treten die Kopfschmerzen regelmäßig auf, solltest du einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären.

Die besten Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Viele Menschen wollen nicht direkt zu Schmerztabletten greifen, wenn der Kopf wehtut. Gerade, wenn die Schmerzen regelmäßig auftreten, ist es sinnvoll, nach alternativen Mitteln zu suchen, um nicht in eine Abhängigkeit zu rutschen. Folgende Hausmittel haben sich häufig bewährt.

Pfefferminzöl

Die schmerzlindernde Wirkung von Pfefferminzöl wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Bei Kopfschmerzen empfiehlt es sich, das ätherische Öl verdünnt großflächig auf Stirn und Schläfen aufzutragen.

Bei Amazon bekommst du zum Beispiel einen praktischen Roll-On-Stick mit Pfefferminzöl und weiteren ätherischen Ölen, der speziell für Migräne und Kopfschmerzen entwickelt wurde: 

Migradolor Migräne Öl - Roll-On Stick I Ätherische Öle (mit Pfefferminzöl, Lavendelöl, Zitronenmelisse-Öl, Rosmarinöl)
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Schwarzer Kaffee (mit Zitronensaft)

Schwarzer Kaffee soll insbesondere bei Migräne schmerzlindernd wirken können, da er den Kreislauf wieder in Gang bringt, was die Hirndurchblutung stärkt. Als Auslöser für Migräne stehen entzündete Blutgefäße im Kopf unter Verdacht. Belegt ist diese Theorie allerdings nicht und somit auch nicht die helfende Wirkung von Kaffee. Viele Migräne-Patient*innen schwören jedoch auf dieses Mittel. Das Vitamin C in der Zitrone soll zusätzlich zur Ausschüttung eines schmerzlindernden Botenstoffs führen.

Verschiedene Teesorten

Neben Kaffee sollen auch verschiedene Teesorten Kopfschmerz lindern können. Das Teein in schwarzem und grünem Tee könnte einen ähnlichen Effekt wie Koffein haben. Außerdem sollen auch Baldrian-, Ingwer-, Mutterkraut- und Rosmarin-Tee eine schmerzlindernde Wirkung zeigen. Unabhängig von der Art des Tees, hilft Flüssigkeitsaufnahme gegen Kopfschmerzen, wenn ein Flüssigkeitsmangel ihr Auslöser ist.

Bewegung und frische Luft

Bei besonders starker Migräne in Kombination mit Übelkeit oder bei Clusterkopfschmerzen ist an Bewegung meist kaum zu denken. Bei leichteren Spannungskopfschmerzen hingegen kann ein Spaziergang an der frischen Luft wahre Wunder bewirken. Auch leichte Yoga-Übungen können schmerzlindernd wirken.

Massagen

Werden die Kopfschmerzen durch Verspannungen ausgelöst, kann auch eine Nacken- oder Rückenmassage helfen. Häufig sind Verspannungen jedoch nur eine Begleiterscheinung der Kopfschmerzen. Auch Spannungskopfschmerzen werden, anders als der Name vermuten lässt, meist durch Stress und nicht durch die Verspannungen selbst ausgelöst. Eine Massage kann jedoch entspannend und somit auch schmerzlindernd wirken.

Du hast niemanden, der dich massieren kann? Kein Problem, mit diesem Nackenmassage-Gerät klappt das auch alleine:

Massagegerät mit Wärmefunktion für Schulter Nacken Rücken
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Kompressen

Auch Kompressen, also kalte oder warme feuchte Tücher, können bei Kopfschmerzen angewandt werden. Ob Kälte oder Wärme besser hilft, ist je nach Art der Kopfschmerzen unterschiedlich. Bei Migräne oder Clusterkopfschmerzen hilft oft eine kühle Kompresse direkt auf der Stirn. Bei Spannungskopfschmerzen können auch warme Kompressen im Nackenbereich helfen. Die Kompressen können zusätzlich noch mit ätherischen Ölen wie Pfefferminzöl oder Ingweröl getränkt werden.

Warme Bäder

Auch ein warmes Bad kann entspannend wirken und so den Kopfschmerzen lindern, insbesondere wenn dieser durch Verspannungen oder Stress ausgelöst wird.

Auf Stift beißen

Viele schwören zudem auf ein eher unkonventionelles Hausmittel. Nimm dir dazu einen runden Bleistift oder einen dünnen Kugelschreiber und beiße ein paar Minuten sanft darauf. Das soll Verspannungen der Wangenmuskulatur lösen und kann zum Beispiel sehr effektiv sein, wenn deine Schmerzen durch nächtliches Zähneknirschen ausgelöst werden. Hier empfiehlt es sich, das Problem außerdem mit einem Zahnarzt abzuklären.

Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin: Wann bieten sich Schmerzmittel an?

Klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin sollten nur dann das Mittel der Wahl sein, wenn die Kopfschmerzen gelegentlich auftreten. Am sinnvollsten sind sie bei Spannungskopfschmerzen oder sekundären Kopfschmerzen. Gegen Migräne und Clusterkopfschmerzen gibt es hingegen spezielle Medikamente, die nach der Diagnose von einem Arzt verschrieben werden müssen. Auch bei häufig auftretenden Spannungskopfschmerzen können Ärzte weitere Medikamente, wie zum Beispiel Amitriptylin verschreiben. Das Medikament ist ursprünglich zur Behandlung von Depressionen gedacht.

Wer einen gelegentlichen Kopfschmerzanfall mit einem nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmittel bekämpfen möchte, kann selbst testen, welches Medikament er am besten verträgt. Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass die drei Wirkstoffe auf ganz unterschiedliche Weisen im Körper wirken.

Aspirin etwa wirkt blutverdünnend und sollte, wenn möglich, nicht während der Periode eingesetzt werden. Wenn du gerade in diesem Zeitraum stark unter Kopfschmerzen leidest, empfehlen sich andere Schmerzmittel. Zudem kann Aspirin die Magenschleimhaut reizen. Wenn du schon einmal eine Gastritis hattest oder dazu neigst, ist Aspirin womöglich nicht für dich geeignet.

Ibuprofen hingegen steht im Verdacht, das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle zu erhöhen. Wer unter Herz-Kreislauf-Beschwerden leidet, sollte hiermit also besonders vorsichtig umgehen. Auch Paracetamol ist nicht frei von Nebenwirkungen. Es darf auf keinen Fall zu hoch dosiert werden, da es sonst die Leber schädigen kann.

So kannst du Kopfschmerzen vorbeugen

Wer unter regelmäßigen Kopfschmerzattacken leidet, lebt oft in der ständigen Angst, dass es bald wieder soweit sein könnte. Je nach Art lassen sich Kopfschmerzen jedoch bereits vorbeugend vermeiden. Was sie genau auslöst, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Bei Clusterkopfschmerzen gibt es etwa häufig einen Zusammenhang mit Alkohol- und Nikotinkonsum. Spannungskopfschmerzen treten oft in stressigen Situationen auf und bei Migräne wurden Zusammenhänge zwischen unregelmäßigen Ess- und Schlafgewohnheiten und den Kopfschmerzattacken beobachtet. Um mögliche Auslöser festzumachen, kann es helfen, ein Schmerztagebuch zu führen. Hierzu gibt es bereits einige Apps zum Beispiel von der Techniker Krankenkasse (erhältlich für Android und iOS) oder von M-Sense (ebenfalls für Android und iOS erhältlich).

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istock/AleksandarNakic

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