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Falsch gelegen?

Nackenschmerzen: Hausmittel & Tipps gegen einen steifen Nacken

Nackenschmerzen: Hausmittel & Tipps gegen einen steifen Nacken

Einmal falsch gelegen und schon lässt der Kopf sich kaum noch drehen. Nackenschmerzen sind eine echte Volkskrankheit. Sie werden nicht nur durch die falsche Schlafposition, sondern auch durch eine schlechte Haltung bei der Arbeit oder durch den ständigen Blick aufs Smartphone ausgelöst. Doch was kann man gegen Nackenschmerzen tun? Wir haben die besten Hausmittel und Tipps, für eine schnelle Linderung.

Nackenschmerzen loswerden mit Wärme

Nackenschmerzen werden meist durch Verspannungen ausgelöst. Ein bewehrtes Mittel, um sie zu lösen, ist Wärme. Die betroffenen Stellen können auf verschiedene Weisen gewärmt werden. Klassische Hilfsmittel sind zum Beispiel:

Wärmendes Bad

Ein wärmendes Bad kann wahre Wunder bewirken, wenn du einen steifen Nacken hast. In der Wanne können deine Muskeln entspannen. Den Effekt kannst du zudem verstärken, wenn du auf ein spezielles Muskelentspannungsbad setzt.

Ein wohltuendes Muskelentspannungsbad bekommst du zum Beispiel für 4,34 Euro bei Amazon:

tetesept Gelenk & Muskel Bad – Wohltuendes Gesundheitsbad mit ätherischem Öl

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Körnerkissen

Ein Körner- oder Kirschkernkissen kann ganz einfach in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzt und anschließend auf die betroffene Stelle gelegt werden. Am effektivsten ist ein Nackenkissen zum Umbinden. So kannst du dich mit dem Kissen um den Nacken trotzdem noch weiter bewegen.

Ein Wärmekissen für Schultern und Nacken bekommst du zum Beispiel für 25,99 Euro bei Amazon:

AROMA SEASON® | Kirschkernkissen | Körnerkissen | Wärmekissen | Nacken, Schulter und Rücken

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Wärmepflaster

Wenn du viel unterwegs bist, ist ein Körnerkissen natürlich unpraktisch. Stattdessen kannst du zu einem Wärmepflaster greifen. Auch hier gibt es Modelle, die speziell auf die Nackenpartie zugeschnitten sind. Damit das Pflaster wirklich wärmt, solltest du darüber am besten warme Kleidung tragen, denn die Körperwärme hilft, die Wirkung zu aktivieren. Wenn du also frierst, tritt der gewünschte Effekt oft nicht ein.

Wärmepflaster speziell für den Nacken bekommst du zum Beispiel für 12,18 Euro bei Amazon:

Pfizer Thermacare, 6 Stück

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Salbe

Alternativ zum Wärmepflaster helfen auch verschiedene Salben gegen Schmerzen. Klassische Beispiele sind Kytta-Salbe und das Voltaren Schmerzgel. Aus eigener Erfahrung können wir außerdem das Vaay Sportgel empfehlen. Dank dem enthaltenen CBD-Öl gibt es einen beruhigenden Sofort-Effekt.

VAAY SPORT Sport Gel – Sportgel mit 550 mg natürlichem CBD, vegan – 100 ml

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Selbstgemachte Salbe gegen Nackenschmerzen

Wenn du eine besonders natürliche Salbe willst, kannst du dir diese auch einfach selbst machen. Denn die meisten Schmerzsalben basieren ebenfalls auf natürlichen Zutaten. Als Basis kannst du zum Beispiel Vaseline oder Kokosöl nutzen. Außerdem brauchst du folgende Hausmittel:

  • Cayennepfeffer oder Chiliöl
  • Frische Pfefferminze oder Pfefferminzöl
  • Wahlweise CBD-Öl

Das Capsaicin in Chili und Cayennepfeffer ist nicht nur für den scharfen Geschmack zuständig, es dockt auch an unsere Hitzerezeptoren an und wärmt somit die Haut. Pfefferminze und CBD hingegen wirken auf den Körper beruhigend. Um deine eigene Salbe herzustellen kannst du entweder die Öle direkt miteinander vermischen und auf die schmerzende Stelle auftragen oder den Cayennepfeffer und frische Pfefferminze in warmen Kokosöl einwirken lassen und anschließend auf den schmerzenden Nacken geben.

Nackenschmerzen loswerden mit Übungen

Neben Wärme ist vor allem Bewegung wichtig, um die Verspannungen zu lösen. Mit gezielten Übungen kannst du die Verhärtungen lockern. Dabei ist es vor allem wichtig, der Verspannung gegenzudehnen. Bei allen Übungen solltest du ein leichtes Ziehen spüren, der Schmerz sollte dadurch allerdings nicht stärker werden. Im Video siehst du drei einfache Übungen, die du auch im Büro ganz einfach ausführen kannst:

Außerdem kann es auch helfen, den Kopf leicht kreisen zu lassen oder abwechselnd nach vorne zu strecken und wieder einzuziehen.

Nackenschmerzen loswerden mit Massagen

Massagen können ebenfalls hilfreich bei Nackenschmerzen sein. Um hier jedoch nicht mehr Schaden als Gutes anzurichten, ist äußerste Vorsicht geboten. Die wichtigste Regel: Niemals auf die Wirbelsäule drücken.

Deinen Nackenbereich kannst du ganz einfach selbst massieren. Dafür bewegst du deine Fingerspitzen am besten in kreisenden Bewegungen über deinen Hals. Den Druck kannst du so variieren, dass er deutlich spürbar ist, aber nicht zu sehr schmerzt.

Oftmals sitzen die Verspannungen allerdings tiefer und beginnen bereits in den Schultern. Diese sind nur schwer selbst zu erreichen. Hierfür müsstest du dich so sehr verrenken, dass du am Ende wahrscheinlich noch verspannter wärst. Wenn du niemanden da hast, der dich massieren kann, kannst du aber stattdessen auf ein Massagegerät setzen.

Nackenmassagegerät mit Wärmefunktion

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Weitere effektive Massagegeräte findest du in unserer Galerie:

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Wenn nichts mehr hilft: Schmerztabletten und Physiotherapie

Sollten die Schmerzen auch nach mehreren Tagen nicht verschwinden, sind Hausmittel unter Umständen nicht ausreichend. Viele Menschen sträuben sich davor, bei einer „einfachen“ Verspannung zu Schmerzmitteln zu greifen. Tatsächlich können die aber oft die letzte Rettung sein. Denn bei einem steifen Nacken liegt meist ein Teufelskreis aus Schmerz und Verspannung vor: Weil sie schmerzen, vermeidest du Bewegungen, die die Verspannung lösen könnten. Dadurch werden die Verspannungen und somit auch der Schmerz stärker. Wenn du die Schmerzen mithilfe einer Tablette betäubst, lösen die Verspannungen sich häufig von ganz alleine. Wichtig ist es hier natürlich, dich an die Anweisungen auf dem Beipackzettel zu halten und nicht zu viele Tabletten zu nehmen.

Wenn der Schmerz längere Zeit anhält, kann es außerdem sinnvoll sein, zu einem Orthopäden zu gehen und abzuklären, wo die Ursache liegt. Häufig verschreibt dieser anschließend eine Physiotherapie. Der Physiotherapeut kann die Verspannung mit gezielten Griffen lösen und dir zudem Übungen zeigen, die einem steifen Nacken in Zukunft vorbeugen.

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Bildquelle:

istock/Sam Edwards

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