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Stiftung Warentest

Gefrierschränke im Test: Welche sind wirklich stromsparend?

gefrierschrank
© Getty Images/Qwart

Gefrierschränke erleichtern den Alltag: Lebensmittel bleiben länger frisch und man kann sie in großer Menge einfrieren. Doch eine Tiefkühltruhe oder Gefrierschrank zählt nicht gerade zu den stromsparendsten Geräten im Haushalt – oder? Die Stiftung Warentest hat das überprüft und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen. Welche Modelle die Tester überzeugt haben.

Ob frisches Obst und Gemüse, die Lieblingspizza oder Meal Preps; Gefrierschränke sind einfach top. Wem das meist kleine Fach des Kühlschranks nicht ausreicht, stockt gerne mit einem zusätzlichen Gefrierschrank auf. Doch bei der Riesenauswahl an Geräten ist es gar nicht so einfach, das Beste für sich zu finden. Hilfe naht, denn die Stiftung Warentest führt seit einigen Jahren regelmäßige Gefrierschrank Tests durch. Im Mai kamen zehn neue Geräte dazu. Den kompletten Test kannst du mit einem kostenpflichtigen Abo hier nachlesen.

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Gefrierschrank Test: So ist Stiftung Warentest vorgegangen

Im Vergleich finden sich vier kleine Gefrierschränke unter 1 Meter Höhe und sechs große Geräte. Neben namhaften Marken wie Liebherr oder Bosch finden sich auch Modell von Ikea oder Beko im Stiftung Warentest Test. Die Preise liegen zwischen 1100 und 315 Euro. Ein besonderes Augenmerk legte die Stiftung Warentest auf die Energieeffizienz (30 % des Gesamtergebnisses). Die Tester überprüften, wie effizient die Gefriergeräte bei verschiedenen Umgebungstemperaturen arbeiten und wie viel Strom sie verbrauchen. Zu den Untersuchungskriterien zählen zudem das Einfrieren (25 %), Handhabung (25 %), die Temperaturstabilität beim Lagern (10 %), Geräuschentwicklung (5 %) und das Verhalten bei Störungen (5 %).

Zudem wurde errechnet, welche Stromkosten über 15 Jahre Nutzungszeit zusammenkommen. Der beste Gefrierschrank, der zudem wenig Strom verbraucht, kommt von der Marke Liebherr. Laut Stiftung Warentest verbraucht er nur ca. 58 Euro im Jahr.

Liebherr Gefrierschrank FNd 4655

Liebherr Gefrierschrank FNd 4655

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 14.07.2024 16:59 Uhr

Die besten Gefrierschränke laut Stiftung Warentest

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest zeigen, dass die kleinen Gefrierschränke nicht über die Gesamtnote „befriedigend“ herauskommen, wohingegen alle großen Modelle mit „gut“ oder sogar „sehr gut“ überzeugen. In dieser Tabelle zeigen wir dir den Testsieger, den Preistipp und den besten kleinen Gefrierschrank.

Testsieger Preistipp Bester Kleiner
Liebherr Gefrierschrank FNd 4655
Liebherr Gefrierschrank FNd 4655
ab 1.169,00 €
Haier Gefrierschrank H2F
Haier Gefrierschrank H2F
derzeit nicht verfügbar
DJUPFRYSA Gefrierschrank
DJUPFRYSA Gefrierschrank
ab 249,00 €
Bewertung
Stiftung Warentest
Sehr gut (1,5)
Stiftung Warentest
Gut (2,3)
Stiftung Warentest
Befriedigend (2,7)
Pro & Contra
  • Testsieger
  • „sehr gut“ (1,1) fürs Einfrieren
  • Eiswürfelfach mit Wasseranschluss
  • Display an der Tür
  • teuer
  • günstig
  • „sehr gut“ (0,5) für Temperaturstabilität
  • LED-Innenbeleuchtung
  • Display an der Tür
  • Pizza-Fach in der Tür
  • benötigt viel Platz
  • klein & praktisch
  • „sehr gut (1,0)“ für Kriterium Geräusch
  • stromsparend
  • 5 Jahre Garantie
  • keine Abtauautomatik
Details
Kilowattstunde/Stromkosten pro Jahr 176 KW/ca. 58 Euro230 KW/ca. 82 Euro 177 KW/ca. 56 Euro
Größe1,45 m hoch1,86 m hoch85 cm hoch
Fassungsvermögen 200 l 262 l 98 l
Verfügbar bei1.169,00 € N/A 249,00 €

Noch mehr spannende Insights der Stiftung Warentest findest du in diesem Video heraus:

Stiftung Warentest, Öko-Test und Co.: Auf diese 5 Dinge solltet ihr achten Abonniere uns
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Testsieger: Gefrierschrank von Liebherr

Mit der Gesamtnote „sehr gut“ (1,5) ist das Gefriergerät von Liebherr der Testsieger unter den großen Gefrierschränken. Für den Kritikpunkt Einfrieren erhält das Gerät ebenfalls die Note „sehr gut“ (0,5) und schneidet damit von allen am besten ab. Der 1,45 Meter hohe Gefrierschrank bietet mit fünf Schubladen ein Fassungsvermögen von 200 Litern. Auch ein integriertes Eiswürfelfach mit Festwasseranschluss ist vorhanden. Auf einem Display findet sich die Temperaturanzeige sowie eine Abtauautomatik. Der Gefrierschrank ist mit 34 Dezibel außerdem relativ leise. Sein Energieverbrauch liegt bei 176 Kilowattstunden pro Jahr, was laut Stiftung Warentest ca. 58 Euro jährlich sind.

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Hier findest du den Testsieger online, zum Beispiel bei Otto.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Testsieger
  • „sehr gut“ (1,1) fürs Einfrieren
  • Eiswürfelfach mit Wasseranschluss
  • Display an der Tür
  • teuer

Preistipp: Gefrierschrank von Haier

Mit 629 Euro gehört der Gefrierschrank von Haier zu den günstigsten guten („gut“ 2,3) Modellen. Klein im Preis, aber groß im Platz; denn mit 1,86 Meter Höhe braucht man für dieses Gerät auf jeden Fall den nötigen Platz. Dafür hat man mit 262 Litern Fassungsvermögen, 7 Fächern und einem Extrafach für Pizzen in der Tür reichlich Fläche zum Einfrieren. Das Gerät punktet außerdem mit einer LED-Innenbeleuchtung und einem praktischen Display an der Tür, das die Temperatur anzeigt. Fürs Einfrieren bekommt der Haier-Gefrierschrank die Note „sehr gut“ (0,5) und auch in puncto Energieeffizienz kann er mit der Note „gut“ (2,1) punkten. Der Verbrauch liegt bei 230 Kilowattstunden im Jahr, was ca. 82 Euro im Jahr bedeutet.

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Für 529 Euro findest du den Gefrierschrank online, zum Beispiel bei Amazon.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • günstig
  • „sehr gut“ (0,5) für Temperaturstabilität
  • LED-Innenbeleuchtung
  • Display an der Tür
  • Pizza-Fach in der Tür
  • benötigt viel Platz

Der beste kleine Gefrierschrank von Ikea

Der „Djupfrysa“-Gefrierschrank von Ikea ist mit dem Qualitätsurteil „befriedigend (2,7)“ der beste kleine Gefrierschrank im Test. Er punktet vor allem, weil er leise arbeitet: Als einziges Gerät im Test erhält er die Teilnote „sehr gut (1,0)“ für den Testpunkt Geräusch. Verteilt auf vier Schubladen, bietet der kleine Schrank 98 Litern Fassungsvermögen für Eingefrorenes. Der Tiefkühlschrank bietet wie die anderen Modelle eine Funktion zum schnellen Einfrieren. Allerdings gibt es keine Abtauautomatik beziehungsweise Nofrost-Funktion. Außerdem vorteilhaft: Ikea bietet eine fünfjährige Garantie. Der Energieverbrauch ist mit 177 Kilowattstunden pro Jahr (ca. 56 Euro) geringer als bei den großen Gefriergeräten.

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Hier findest du den Djupfrysa-Gefrierschrank von Ikea für knapp 400 Euro.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • klein & praktisch
  • „sehr gut (1,0)“ für Kriterium Geräusch
  • stromsparend
  • 5 Jahre Garantie
  • keine Abtauautomatik

Auf was muss ich beim Kauf eines Gefrierschranks achten?

Beim Kauf eines Gefrierschrankes solltest du auf verschiedene Dinge achten, um sicherzustellen, dass das Gerät auch wirklich deinen Bedürfnissen entspricht und um keine unnötigen Stromkosten zu erzeugen. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:

Größe und Kapazität: Überlege, wie viel Platz du für den Gefrierschrank hast und wie viel Gefrierraum du benötigst. Miss den verfügbaren Raum, um sicherzustellen, dass der Gefrierschrank gut passt.

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Energieeffizienz: Achte auf die Energieeffizienzklasse des Gefrierschranks. Geräte mit höheren Klassen (z. B. A+++) verbrauchen weniger Strom und helfen, Energiekosten zu sparen.

Typ und Technologie: Es gibt verschiedene Arten von Gefrierschränken, wie Standgefrierschränke, Einbau-Gefrierschränke oder Gefriertruhen. Wähle den Typ, der am besten zu deinen Anforderungen und dem verfügbaren Platz passt. Achte auch auf Technologien wie die No-Frost-Funktion, die das manuelle Abtauen überflüssig macht.

Innenraumgestaltung: Achte auf die Anordnung der Fächer, Schubladen und Regale im Inneren des Gefrierschranks. Ein gut organisierter Innenraum erleichtert das Sortieren und Finden von Lebensmitteln.

Sicherheitsfunktionen: Schaue nach, ob der Gefrierschrank Sicherheitsfunktionen wie eine Kindersicherung oder einen offene-Tür-Alarm hat, um die Sicherheit zu erhöhen und Lebensmittelverlust zu vermeiden.

Marke und Garantie: Entscheide dich für eine zuverlässige Marke mit gutem Ruf und einer angemessenen Garantie, um langfristigen Support und mögliche Reparaturen abzudecken.

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