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Babypause: Das solltest du bei der Planung wissen!

Mutterschutz & Elternzeit

Babypause: Das solltest du bei der Planung wissen!

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, verändert sich vieles. Vor allem für dich als Mutter beginnt mit der Schwangerschaft eine aufregende Zeit, in der das Kleine ganz in den Mittelpunkt des Lebens rückt. Wenn du berufstätig bist, stellt sich jetzt auch die Frage nach dem Mutterschutz und der Elternzeit. Welche Rechte du hast und was du zur Babypause wissen musst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Was verseht man unter der Babypause?

Unter dem Begriff „Babypause“ versteht man die Zeit, die Eltern zusteht, sich voll und ganz um ihr Kind zu kümmern. Genau genommen setzt sich die Babypause aus dem Mutterschutz und der Elternzeit zusammen. Vielleicht überlegst du auch gerade, wie lange du in Babypause gehen sollst. Für die Entscheidung können folgende Fragen hilfreich sein:

  1. Wie sieht es finanziell aus? Könnt ihr euch als Eltern eine längere Abwesenheit vom Job leisten?
  2. Wer von euch möchte Elternzeit beantragen? Nur du als Mutter oder auch der Kindsvater? Wollt ihr diese Zeit gemeinsam als Familie verbringen oder euch mit der Elternzeit abwechseln?
  3. Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Babypause? Manche Väter sehnen sich nach gemeinsamer Kuschelzeit direkt nach der Geburt, andere wollen zum Beispiel beim Kita-Einstieg unterstützen.
  4. Wie sieht eure Jobplanung nach der Babypause aus? Willst du wieder Vollzeit arbeiten gehen? Dann ist eine lange Abwesenheit möglicherweise ist nicht so.
  5. Wann wollt ihr euer Kind in eine Betreuung zu geben? Auch das solltet ihr bei der Planung der Babypause berücksichtigen.
  6. Wie sieht es mit weiteren Kindern aus? Mütter, die in der Elternzeit wieder schwanger werden, können unter anderem vom Geschwisterbonus profitieren.
Babypedia: Elterngeld, Elternzeit, Anträge, Finanzen und Rechtsfragen
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Wer hat ein Recht auf den Mutterschutz?

Du bist bei einem Arbeitgeber unter Vertrag? Dann hast du als Mutter ein Recht auf Mutterschutz und Elternzeit.

Mutterschutz kurz gefasst:

  • Der rechtliche Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt eures kleinen Wunders. Das heißt, hier stehen dir insgesamt 14 Wochen zu.
  • Du erwartest Mehrlinge oder bekommst Frühchen? Dann verlängert sich der Anspruch auf Mutterschutz nach der Geburt auf 12 Wochen.
  • Auch wenn dein Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kommt, stehen dir 12 Wochen nach der Geburt zu.
  • Sollte dein Baby später kommen als zum errechneten Termin, bekommst du diese Tage einfach an die Zeit nach der Geburt angerechnet.

Wichtig: Während du im Mutterschutz bist, genießt du Kündigungsschutz!

Wie lange kann ich in Babypause gehen?

Neben dem Mutterschutz hast du auch rechtlichen Anspruch auf Elternzeit. Dabei ist es ganz dir und deiner familiären bzw. beruflichen Situation überlassen, wie viele der insgesamt drei Jahre du in Anspruch nehmen möchtest.

  • In der Regel können Mütter oder Väter bis zu drei Jahre Elternzeit nehmen – und zwar für jedes Kind.
  • Die Elternzeit kann frühestens nach dem Mutterschutz beginnen und muss mit dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes enden.
  • 12 Monate von den insgesamt 36 musst du vor dem dritten Geburtstag deines Kindes nehmen. Die restlichen 24 Monate kannst du dir in die Zeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag legen.

Wichtig: Die Zeit des Mutterschutzes wird auf die Elternzeit angerechnet. Aber während des Mutterschutzes bekommst du dein bisheriges Netto-Gehalt weiter bezahlt, in der Elternzeit stehen dir 65 bis 67 Prozent deines bisherigen Netto-Gehalts zu.

Wie kann ich mich auf der Arbeit in die Babypause verabschieden?

Der Geburtstermin rückt immer näher und damit auch deine Verabschiedung in die Babypause. Hier kommen ein paar Ideen, wie du deinen Kollegen „Auf Wiedersehen!“ sagen kannst:

  1. Per Mail: Gerade wenn du in einem größeren Unternehmen mit vielen Mitarbeitern tätig bist, kann es schwierig werden, sich von allen persönlich zu verabschieden. Formuliere eine nette Mail, in der du dich verabschiedest.
  2. Mit einer kleinen Babyparty: Gerade in kleineren Teams ist ein persönlicher Abschied schön. Wie wäre es, wenn du eine kleine Babyshower veranstaltest? Dekoriere euren Pausenraum um und schieße ein paar unvergessliche Schnappschüsse!
  3. Am Frühstückstisch: Deine Kollegen sitzen gerne alle zusammen, wenn es etwas zu Feiern gibt? Dann lade sie doch zu einem Frühstück ein! Frische Brötchen, Croissants und etwas Obst schmecken allen und sorgen für gute Stimmung an deinen letzten Arbeitstagen vor der Babypause.
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Wenn du die Babypause gut planst, stehen dir und deiner kleinen Familie unvergessliche Monate bevor. So kannst du dich ganz entspannt in das neue Abenteuer stürzen!

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GettyImages/monkeybusinessimages

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