Bernsteinkette Baby
Anna Groß am 17.11.2016

Viele Hebammen und Mütter schwören auf Bernsteinketten als Zahnungshilfe für Babys. Aber helfen die Ketten aus dem schönen Naturmaterial Deinem Kind wirklich beim Zahnen? Worauf Du beim Kauf einer Bernsteinkette für Babys unbedingt achten solltest und wie Du sie richtig anwendest, erfährst Du hier.

Wenn die ersten Zähnchen durchbrechen, soll Bernstein helfen die Zahnungsbeschwerden Deines Babys zu lindern. Diese vermeintliche Wirkung der gelben Steine ist wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen. Sicher ist nur, dass Bernstein eine Vielzahl ätherischer Öle enthält, die vorteilhaft auf den Organismus Deines Kindes wirken können. So sollen sie beruhigend wirken und die Blutzirkulation positiv beeinflussen. Die Bernsteinkette für’s Baby ist dabei aber nichts zum Draufrumkauen! Dein Nachwuchs soll die Wirkung der freigesetzten Öle beim Tragen der Kette spüren.

Bernsteinkette für Dein Kind

Bernsteinkette für’s Baby: Beim Kauf einer Kette für Dein Kind gibt es Einiges zu beachten!

So wendest Du eine Bernsteinkette für Dein Baby an

Bevor Du Deinem Baby eine Bernsteinkette anlegst, solltest Du sie als Mutter des Zwergs zunächst selbst tragen. Nach einer Weile soll die Kette Deine mütterliche Energie aufnehmen, um diese später an Dein Kind zu übertragen. Achte darauf, dass vor Deinem Knirps einzig und allein Du die Kette trägst – niemand sonst. Solltest Du die Bernsteinkette fürs Baby bei Deinem Zweitgeborenen anwenden wollen, dann kaufe ihm unbedingt eine eigene Kette und vermeide es, die Deines Erstgeborenen erneut zu verwenden. Jedes Kind sollte seine eigene Kette bekommen, da sich die Schwingungen des Trägers auf den Bernstein übertragen.

Hinweis: Wegen der Strangulationsgefahr warnen Kinderärzte vor dem Tragen einer Bernsteinkette. Solltest Du dennoch die Kräfte von Bernstein bei Deinem Baby erproben wollen, achte besonders darauf, dass Dein Kind die Kette unter seiner Kleidung trägt – und zwar direkt auf der Haut. Vor Ziehen oder gar Reißen durch andere Kinder ist die Kette und somit Dein Sprössling geschützt.

Video: Mit diesen 5 Tipps wird das Zahnen angenehmer

Eine Bernsteinkette schön und gut – aber wie kannst Du Deinem Kind das Zahnen noch erleichtern? Unser Video hat die Antwort.

Bernsteinkette für’s Baby: Darauf solltest Du achten!

Bernsteinketten für Babys und Kinder sind in zahlreichen Farbschattierungen und Steinchenformen erhältlich. Eine geeignete Kette für Dein Baby sollte aber besonders wegen der Strangulationsgefahr unbedingt die folgenden Merkmale aufweisen:

  1. Länge: Baby-Bernsteinketten sollten eine Länge von 33 bis 35 cm nicht überschreiten.
  2. Steinform: Bernsteinketten für’s Baby sollten aus abgerundeten Steinen bestehen.
  3. Sollbruchstelle: Die Baby-Bernsteinkette sollte wegen der Strangulationsgefahr unbedingt eine Sollbruchstelle haben. Zum Beispiel durch einen Clip- oder Magnetverschluss, der sich öffnet, wenn an der Kette gezogen wird.
  4. Reißfestigkeit: Die Schnur der Bernsteinkette für Dein Baby sollte reißfest sein. Als Richtwert gelten mindestens 90 Newton.
  5. Verknotung: Die Bernsteine sollten einzeln verknotet sein. Falls die Kette reißen sollte, ist maximal ein Stein lose.

Pflege der Bernsteinkette für Dein Kind

Die Bernsteinkette für Dein Baby solltest Du einmal pro Woche für etwa fünf Minuten unter fließend lauwarmem Wasser reinigen. Reibe sie anschließend nicht ab, sondern lass sie Lufttrocknen. Erwärmt sich der Bernstein beim Tragen nur langsam, kannst Du die Kette in einer Schale mit einem Hämatit (Edelstein) über die Nacht entladen. Übrigens hat die Kette auch nichts in der Sonne zu suchen. Dort könnte sie leicht porös werden.

Alternativ zur Bernsteinkette fürs Baby kannst Du auch Bernsteine in ein Leinensäckchen füllen, dies zunähen und dicht an den Körper Deines Kindes legen. So schließt Du die Strangulationsgefahr durch die Kette aus. Welche Erfahrungen hast Du mit Bernsteinketten für Dein Baby gemacht?

Bildquellen: iStock/Dexailo, iStock/kamsta

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