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Kampagne für mehr Toleranz

Fotostrecke gegen Verurteilungen unter Müttern

Fotostrecke gegen Verurteilungen unter Müttern

Die Elterninitiative Connecticut Working Moms (CT Working Moms) war es leid, dass Eltern sich in Erziehungsfragen gegenseitig verurteilen. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und dagegen anzugehen, startete die Initiative eine witzige Fotostrecke, die Mütter mit unterschiedlichen Erziehungsauffassungen zusammenbringt.

Stillen oder Flasche? Mehrere Kinder oder nur ein Kind? Nach dem Mutterschutz schnell wieder arbeiten oder die Elternzeit verlängern? Eigenes Bett oder Familienbett? Baumwoll- oder Einwegwindeln? Dürfen die Kinder so lange fernsehen, wie sie wollen, oder sollte die Fernsehzeit begrenzt werden? Das alles sind Fragen der Familienplanung und der Erziehung, mit denen sich Mamis auseinandersetzen müssen. Oft gehen die Auffassungen von ihnen dabei auseinander und viele Mütter müssen sich deshalb für ihre Erziehungsmethoden von Eltern, die andere Methoden wählen, herbe Kritik anhören. Eine Fotostrecke geht nun gegen diese Streitigkeiten an. Michelle Noehren, Gründerin der Elterninitiative CT Working Moms war die Diskussionen und gegenseitigen Verurteilungen leid und startete deshalb „The Campaign for Judgement-Free Motherhood“ („Die Kampagne für verurteilungsfreie Mutterschaft“), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe einer lustigen Fotostrecke für mehr Akzeptanz und Toleranz unter den Müttern zu sorgen.

Fotostrecke: Unterschiedliche Erziehungskonzepte
Eine Fotostrecke wirbt für mehr Toleranz unter Müttern.

Fotostrecke gegen das Verurteilen

Für ihre Kampagne hat sich Michelle Noehren eine ganz besondere Idee einfallen lassen. In einer Fotostrecke posieren jeweils zwei Mütter, deren Erziehungsauffassungen deutlich auseinander gehen, friedlich miteinander auf einem Bild und halten ein Schild in die Kamera, auf dem die von ihnen praktizierte Erziehungsmethode steht. Die Fotostrecke, die den Titel „End the Mummy Wars“ („Beendet die Mami-Kriege“) trägt, soll für mehr Nachsicht unter den Müttern sorgen. Andere Erziehungskonzepte sollen nicht verurteilt, sondern akzeptiert und angenommen werden. Dem Online-Portal „Parentdish.co.uk“ gegenüber sagte Michelle Noehren: „Die Idee ist es, Mütter aufzufordern, ihre Verurteilungen einzustellen und mehr Mitgefühl und Liebe für andere Mütter zu empfinden. Es gibt keine einzige Person auf der Welt, der es gefällt, verurteilt zu werden. Warum machen wir es dann trotzdem?“. Die Initiatorin der Fotostrecke hat auch gleich einen Vorschlag, wie Mütter sich bewusst gegen das Verurteilen Anderer entscheiden können. „Unser einfacher Ansatz ist es, dass wir alle zunächst anfangen, es zu realisieren, wenn wir andere verurteilen. Dann können wir eine bewusste Wahl darüber treffen, was wir als nächstes tun. Wir können uns in das Negative und Abgrenzende hineinsteigern, das wir empfinden, wenn wir andere verurteilen, oder wir können lernen, solche Gedanken einzustellen und uns daran erinnern, dass alle Mütter ihr Bestes geben.“ Die Fotostrecke soll die sich gegenseitig verurteilenden Mütter miteinander versöhnen und zeigen, dass es mehrere Wege der Erziehung gibt, von denen nicht einer falsch und einer richtig ist. Denn, wie Michelle Noehren so schön sagte, „nur weil jemand nicht so handelt, wie wir es tun, bedeutet das nicht, dass er etwas falsch macht.“

Eine Gruppe von Müttern hat eine Fotostrecke gegen das gegenseitige Verurteilen in Erziehungsfragen gestartet. Dafür posieren Mütter mit unterschiedlichen Erziehungsauffassungen auf einem Bild harmonisch zusammen. Die Fotostrecke soll für mehr Toleranz und Akzeptanz unter den Müttern sorgen.

Bildquelle: Facebook.com/CTWorkingMoms

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