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Was tun?

Probleme mit Lehrern in der Grundschule: Die besten Tipps

Jedes Kind hat irgendwann mal Probleme mit einem Lehrer. Solche Probleme können schon in der Grundschule auftreten oder erst viel später auf der weiterführenden Schule. Viele Probleme sind nur kurzweilig und lösen sich von selbst, aber manche Probleme gehen mit der Zeit immer tiefer und beeinflussen dein Kind in seiner Schullaufbahn. Wir zeigen dir, wie du als Elternteil vorgehen kannst, wenn dein Kind Probleme mit einem Lehrer oder einer Lehrerin in der Grundschule hat.

Wie äußern sich Probleme mit dem Lehrer in der Grundschule?

Probleme mit dem Lehrer können sehr vielfältig und unterschiedlich sein. Solche Probleme könnten übertriebene und häufige Strafen sein, die dein Kind erhält. Zum Beispiel, wenn dein Kind häufig vor der Tür stehen muss oder unnötig viele Strafarbeiten, wie das Abschreiben von Texten oder das Auswendiglernen von Gedichten, erledigen muss. Manchmal können Probleme mit dem Lehrer oder der Lehrerin auch dadurch entstehen, dass dein Kind ignoriert wird oder der Lehrer deinem Kind in einer belastenden Form übertriebene Aufmerksamkeit schenkt. Überwiegend treten Probleme mit dem Lehrer aber bei der Benotung von Klassenarbeiten und Tests auf. Wenn zum Beispiel Punkte abgezogen werden ohne begründete Erklärung oder Noten vollkommen willkürlich erscheinen.

Manchen Kindern fällt es schwer, die Regeln des Lehrpersonals zu akzeptieren. So bringst du deinem Kind altersgerecht Regeln bei:

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Wer ist Schuld: Der Lehrer oder das Kind?

Der Lehrer oder die Lehrerin deines Kindes ist auch nur ein Mensch, auch wenn er oder sie als Pädagog*in eine ganz besondere Vorbildfunktion hat und stets gerecht und ausgeglichen sein sollte. Aber wie jeder andere Mensch haben Lehrer unterschiedliche Persönlichkeiten und reagieren, besonders in Konfliktsituationen, entsprechend ihres Temperaments.

Der beste Weg ist es erst mal ruhig zu bleiben, auch wenn das dir und deinem Kind bestimmt schwer fallen wird. Als erstes solltet ihr die Lage genau überdenken, und für euch zusammenfassen, worin das Problem mit dem Lehrer besteht und inwiefern es sich bemerkbar macht. Versuche das Problem von allen Seiten zu beleuchten und auch einzuräumen, dass sich dein Kind vielleicht falsch verhalten haben könnte.

Was tun, wenn es Probleme mit Lehrern gibt?

Der nächste Schritt wäre ein Gesprächstermin mit dem betroffenen Lehrer. Sollte dieses Gespräch erfolglos bleiben und sich nichts an den Problemen mit dem Lehrer geändert haben, solltest du dich an die Schulleitung wenden. Ratsam ist es, vor dem Gespräch mit der Schulleitung Beweise für das Problem mit dem Lehrer zu sammeln. Das können willkürlich bewertete Klassenarbeiten oder Auffälligkeiten im Unterricht sein. Sollte dein Kind öfters als alle anderen bestraft oder häufig vor der Klasse bloßgestellt werden, sollte sich dein Kind solches Verhalten vom Lehrer notieren, um es für das Gespräch mit der Schulleitung festhalten. Meistens steht die Schulleitung hinter ihrem Lehrpersonal, daher können stichfeste Beweise dir helfen, das Problem mit dem Lehrer darzustellen.

Letzter Ausweg bei Problemen mit dem Lehrer: Schulaufsichtsbehörde

Sollte auch ein Gespräch mit der Schulleitung die Probleme mit dem Lehrer nicht lösen, bleibt dir und deinem Kind nur noch die Möglichkeit eines Schulwechsels oder Ihr schaltet die Schulaufsichtsbehörde ein. Die Schulaufsichtsbehörde ist meistens das örtliche Schulamt und kann Entscheidungen des Lehrers und der Schule für unwirksam erklären. Das können Noten sein, die dein Kind bekommen hat oder auch Entscheidungen über die Versetzung deines Kindes. Grundsätzlich kann die Schulaufsichtsbehörde auch auf den Lehrer einwirken, wenn keine pädagogisch sinnvollen Methoden verwendet werden. Jedoch hat die Schulaufsichtsbehörde keinen Einfluss auf die individuelle Gestaltung der Unterrichtsstunden und den Unterrichtsstil, da dieser der pädagogischen Freiheit unterliegt.

Machst du dir jetzt schon Sorgen über die berufliche Laufbahn deines Kindes? Viele Eltern wissen nicht, dass der Weg ins Gymnasium und ein anschließendes Studium nicht der einzige Weg für ein ausreichendes Einkommen ist:

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Bildquelle: Getty Images/JBryson

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