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Kontrolle statt Liebe

Narzisstischer Vater: Das sind typische Anzeichen und Verhaltensweisen

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Kinder haben vor allem in den ersten Lebensjahren nur eine Handvoll Vorbilder: Neben Mama und Papa sind das Oma, Opa, nähere Verwandte und Erzieherinnen bzw. Erzieher. Deshalb ist es kein Wunder, wenn sie Verhaltensweisen von diesen Personen übernehmen. Doch nicht alle Vorbilder sind für ihre Rolle geschaffen. Wir erklären, welche Verhaltensweisen ein narzisstischer Vater hat und welche Spätfolgen sein Kontrollzwang für das Kind haben kann.

Was versteht man unter einem narzisstischen Vater?

Narzissmus ist eine Eigenschaft, die wohl niemand gerne zugeschrieben bekommt. Denn Narzissten gelten als egozentrisch. Das heißt, dass sie sich selbst und ihre Bedürfnisse an allererste Stelle setzen.

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Wusstest du’s? Ein narzisstischer Vater manipuliert gerne. Er lässt seine Kinder spüren, dass er der Überlegene ist. Toxisch wird die Beziehung, wenn der Vater probiert, Vorstellungen und Meinungen des Kindes komplett untergraben zu müssen.

Welche Merkmale hat ein narzisstischer Vater?

Es gibt tatsächlich einige Merkmale, die sich bei narzisstischen Männern wiederholen. Darunter zählen zum Beispiel:

  • Fehlende Empathie: Ein Narzisst kann sich nicht in die Lage seines Gegenübers hineinversetzen, geschweige denn so etwas wie Mitgefühl empfinden. Hat sein Kind Probleme oder Ängste, werden diese meist nicht ernst genommen.
  • Egozentrik: Für einen Narzissten gibt es genau eine sehr wichtige Person in seinem Leben – nämlich er selbst. Deshalb handelt er auch vorwiegend zu seinem Vorteil. Für andere Eltern ist es selbstverständlich, dass ihr Kind an erster Stelle steht.
  • Kritikunfähigkeit: Narzissten sehen nicht ein, dass sie einen Fehler gemacht haben. Im Zweifelsfall ist immer das Kind dafür verantwortlich.
Gemeinsame Kinder mit einem narzisstischen Vater

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Wie geht ein narzisstischer Vater mit seinem Kind um?

Ein narzisstischer Vater interessiert sich meistens kaum für die Meinung seiner Kinder, sondern geht davon aus, dass er alles besser weiß. Außerdem bestraft er seine Kinder oft, wenn diese „nicht hören“ – also ihre Handlungen nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Wenn der eigene Vater ein Narzisst ist, spüren die Kinder oft wenig Verständnis für ihre Sorgen und Probleme.

Was sind die Spätfolgen eines narzisstischen Vaters?

Tatsächlich können einige Anzeichen darauf hindeuten, dass du einen narzisstischen Vater hast. Dazu zählen unter anderem:

  1. Geringes Selbstbewusstsein: Du hast oft das Gefühl, nicht genug zu sein. Selbst große Erfolge zu feiern, fällt dir schwer.
  2. Isolation: Du bist lieber allein als mit anderen Menschen zusammen. Vor allem in fremden Gruppen fühlst du dich einfach unwohl.
  3. Verlustängste: Dich begleitet die Angst, von geliebten Menschen verlassen zu werden.
  4. Unsicherheit: Du fokussierst dich eher auf Fehler statt auf Erfolge. Selbstständig Entscheidungen zu treffen, fällt dir besonders schwer.
  5. Depressionen: Nicht selten neigen Kinder narzisstischer Eltern zu Depressionen. Das ist kein Wunder, schließlich haben sie in ihrer Kindheit nicht den Rückhalt erfahren, den sie in schweren Stunden gebraucht hätten.
  6. Toxische Beziehungen: So verrückt es klingt – aber du suchst dir ausgerechnet Freunde und Bekannte mit denselben narzisstischen Verhaltensmerkmalen wie deine Eltern.
  7. Sensibilität: Du reagierst bereits auf kleinste Kritik mit Herzrasen. Stehen größere Probleme im Raum, raubt dir das oft tagelang den Schlaf.
  8. Soziale Angepasstheit: Aus Angst, Menschen zu verlieren, hältst du deine Meinung oft zurück und lässt andere Grenzen überschreiten, die dich verletzen.

Ein Kind narzisstischer Eltern zu sein ist sicherlich kein einfacher Weg. Aber lass‘ dir gesagt sein: Nur weil du einen narzisstischen Vater hattest, kannst du selbst der beste Papa oder die beste Mama der Welt werden! Wichtig ist, dass du mit deiner Kindheit Frieden schließt. Ob du dafür klärende Gespräche mit deinem Vater suchst oder eine Therapie machst, ist abhängig davon, wie sehr dich diese Kindheit geprägt hat.

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Bildquelle: GettyImages/Sylverarts

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