Schlafprobleme bei Kindern

Etwa jedes fünfte Kind schläft nicht richtig. Besonders Kinder, deren Schlaf kontrolliert wird oder die lange bei den Eltern schlafen, leiden häufig an Schlafstörungen.

Es gibt kaum einen friedlicheren Anblick als ein schlafendes Kind. Leider ist nicht bei allen Kindern der Schlaf so ruhig und tief, wie er sein sollte. Wie rp-online.de berichtet, hat mehr als jedes fünfte Kind Probleme mit dem Schlafen. Die Eltern bekommen von diesen Problemen nur selten etwas mit.

Ab wann spricht man von Schlafproblemen bei Kindern?

Kinder brauchen mehr Schlaf als Erwachsene. Babys schlafen bis zu 18 Stunden am Tag, Kleinkinder zehn bis zwölf und auch Schulkinder haben noch einen Bedarf von neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Man spricht von Schlafproblemen, wenn Kinder dauerhaft deutlich weniger schlafen, als sie sollten. Der Schlafbedarf eines Kindes sollte nicht mehr als eine Stunde unterschritten werden. Auch Probleme beim Einschlafen können darauf hinweisen, dass ein Kind allgemein Probleme mit dem Schlafen hat.
Etwa 20 Prozent der Klein- und Grundschulkinder und bis zu 30 Prozent der älteren Kinder sind von Schlafproblemen betroffen. Etwa ein Drittel der Eltern betroffener Kinder wissen gar nicht, dass ihre Kinder Probleme mit dem Schlafen haben.

Woher kommen Schlafprobleme bei Kindern

Zwei wichtige Faktoren die Schlafprobleme bei Kindern auslösen können, sind Eltern die den Schlaf kontrollieren und die Gegebenheit, dass Kindern im selben Zimmer oder sogar im selben Bett mit den Eltern schlafen. Jedes Mal, wenn besorgte Eltern ihren Kopf zur Tür des Kinderzimmers hereinstecken, um zu gucken, ob mit ihrem schlafenden Kind alles in Ordnung ist, wird der Schlaf des Kleinen gestört. Auch, wenn das Kind nicht direkt aufwacht, nimmt es die Bewegung im Zimmer doch wahr. Dies ist auch der Fall, wenn Eltern und Kinder zusammen schlafen. Jede Bewegung stellt eine Irritation dar und beeinflusst den Schlaf des Kindes. Auch Übergewicht sowie Zucker- und Koffeinkonsum, zum Beispiel durch Cola oder Energy-Drinks, haben einen negativen Einfluss auf den Schlaf eines Kindes. In beiden Fällen wird ein Stresshormon ausgeschüttet, welches das Kind am Einschlafen hindert.
Bei Schulkindern können auch psychische Probleme zu Schlafstörungen führen. Stress in der Schule, Versagensängste, Druck von den Eltern oder Konflikte mit Mitschülern können eine große Belastung für die Kleinen sein.

Kind mit Schlafproblemen wach im Bett

Auch Kinder haben Schlafprobleme


Folgen von Schlafproblemen bei Kindern

Hat ein Kind Probleme mit dem Schlafen, ist es nicht nur müde und unkonzentriert. Schlafstörungen können langfristig die Gesundheit eines Kindes gefährden. Beispiele für Krankheiten, die durch zu wenig Schlaf entstehen können, sind Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht.

Richtig mit Schlafproblemen bei Kindern umgehen

Der beste Weg gegen Schlafprobleme vorzugehen, ist, die Ursachen der Probleme zu beseitigen. Eltern, deren Kinder nicht richtig schlafen, sollten den Kinderschlaf weniger kontrollieren. Kleinkinder sollte man schon früh daran gewöhnen, in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Ältere Kinder sollten vor dem Schlafengehen nicht mehr all zu viel essen und trinken, insbesondere nichts Zucker- und Koffeinhaltiges.
Kleine Einschlafrituale, wie eine Gutenachtgeschichte oder ein Gebet im Bett, stimmen Kinder auf das Einschlafen ein.

Schlafstörungen bei Kindern machen die Kleinen nicht nur müde, sondern können auch eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen. Um einem Kind das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern sollte man darauf achten, dass es sich gesund ernährt und in der richtigen Umgebung schläft.

Bildquelle: Sergey Galushko/dreamstime.com

Hat dir der Artikel gefallen?
0
0

Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?