Symptome der Schwangerschaft

Bin ich endlich schwanger? Diese spannende Frage begleitet Frauen mit Kinderwunsch jeden Monat aufs Neue. Morgenübelkeit, Appetit auf ausgefallene Lebensmittel und Müdigkeit gelten als erste Symptome der Schwangerschaft, doch es gibt viele weitere Anzeichen, die Dir verraten, ob es endlich geklappt hat…

Wenn Paare sich ein Kind wünschen, ist die Zeit bis zur Bestätigung einer Schwangerschaft eine echte Geduldsprobe. Ein Schwangerschaftstest kann erst ab dem ersten Tag der fälligen Periode Gewissheit geben, aber so lange zu warten, fällt oft schwer. Zum Glück gibt es einige Symptome der Schwangerschaft, die schon zuvor einen Hinweis darauf geben können, ob Nachwuchs unterwegs ist, denn die hormonellen Umstellungen, die der weibliche Körper schon zu Beginn der Schwangerschaft durchmacht, sorgt für einige typische Veränderungen, die sich als Symptome der Schwangerschaft heranziehen lassen.

Symptome der Schwangerschaft: Frau streicht sich über den Bauch

Die ersten Symptome der Schwangerschaft können Dir bereits einen Hinweis darauf geben, ob Du Dich bald über Nachwuchs freuen kannst.

 

Symptome der Schwangerschaft: Das verrät Dir Dein Appetit

Der Mythos „Saure Gurken“ wird in Bezug auf Symptome der Schwangerschaft immer wieder gerne in Fernsehserien und Filmen aufgegriffen: Ihm zufolge haben Frauen zu Beginn der Schwangerschaft einen unstillbaren Appetit auf das eingelegte Gemüse. Tatsächlich müssen es nicht immer saure Gurken sein, ein veränderter Appetit zählt jedoch wirklich zu den häufigsten Schwangerschaftssymptomen. Viele Schwangere erleben zu Anfang oder auch im Verlauf ihrer Schwangerschaft regelrechte Heißhungerattacken auf die unterschiedlichsten Lebensmittel. Wie für viele andere Symptome der Schwangerschaft gilt aber auch für großen Appetit: Dein Körper kann Dir etwas vorspielen. Wenn Du Dir sehr stark wünschst, schwanger zu sein, kann es vorkommen, dass Deine große Lust auf bestimmte Lebensmittel und Gerichte diesem Wunsch entspringt.

Übelkeit und Co. – die unangenehmen Symptome der Schwangerschaft

Etwa 114 Stunden nach der Befruchtung – das ist in der Mitte des fünften Tages – beginnt das Schwangerschaftshormon hCG (humanes Choriongonadotropin) damit, den Körper auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Dieses Hormon sorgt unter anderem für einen verstärkten Harndrang und empfindliche sowie leicht spannende Brüste. Das hCG bringt zudem noch weitere Symptome der Schwangerschaft mit sich, beispielsweise die berüchtigte Morgenübelkeit. Da die Konzentration des Hormons bis zur achten Schwangerschaftswoche kontinuierlich ansteigt, tritt die Morgenübelkeit bei den meisten Frauen erst nach einigen Wochen spürbar auf. Doch auch zu Beginn der Schwangerschaft empfinden viele werdende Mütter eine leichte Übelkeit oder ein Unwohlsein. Neben hCG sind nach einer erfolgreichen Befruchtung noch einige weitere Hormone im Einsatz: Das Sexualhormon Progesteron beispielsweise kann besonders zu Beginn der Schwangerschaft für Müdigkeit und Erschöpfung sorgen, beides sind also mögliche Symptome der Schwangerschaft. Etwa acht Tage nach der Befruchtung können außerdem leichte Unterleibskrämpfe auftreten, die mit der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut zusammenhängen. Bei wenigen Frauen kommt es zudem zu einer Einnistungs- oder Nidationsblutung, einer leichten Schmierblutung, die durch die Verletzung kleiner Blutgefäße im Zuge der Einnistung entsteht und somit auf eine Schwangerschaft hindeutet.

Sichtbare und messbare Symptome der Schwangerschaft

Es gibt keinesfalls nur spürbare Symptome der Schwangerschaft – einige Veränderungen des Körpers sind sichtbar oder lassen sich sogar messen. Bei vielen Frauen färben sich beispielsweise die Brustwarzenhöfe bereits zu Beginn der Schwangerschaft dunkler. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn diese optische Veränderung kann auch auf eine Hormonstörung hindeuten. Sollte sich die Haut um Deine Brustwarzen herum verfärben, ohne dass eine Schwangerschaft eintritt, ist es also ratsam, die Veränderung Deinem Gynäkologen mitzuteilen. Die Symptome der Schwangerschaft sind sehr vielfältig und auch die Körpertemperatur, genauer gesagt die Basaltemperatur, der werdenden Mutter kann auf eine Schwangerschaft hindeuten. Die Körpertemperatur des Menschen unterliegt im Laufe des Tages mehreren Schwankungen. Unter der Basaltemperatur versteht man die niedrigste Temperatur, die normalerweise während des Schlafens erreicht wird. Frauen, die täglich nach dem Aufstehen zur etwa gleichen Uhrzeit ihre Körpertemperatur messen, können daher einiges über ihren Körper erfahren: Zur Zyklusmitte hin steigt die Basaltemperatur an und ist im Falle eines Eisprungs um etwa 0,2 bis 0,6 Grad höher als zu Beginn des Zyklus. Wird die Eizelle befruchtet, bleibt die Temperatur auch in der zweiten Zyklushälfte auf diesem hohen Niveau – damit ist die Basaltemperatur eines der zuverlässigsten Symptome der Schwangerschaft. Andernfalls sinkt sie nach etwa zwei Tagen wieder. Wenn Du Dir ein Baby wünschst, lohnt es sich daher, Deine Basaltemperatur regelmäßig zu überprüfen.

Symptome der Schwangerschaft: Wie verlässlich sind sie?

Alle beschriebenen Symptome der Schwangerschaft können Frauen zwar einen Hinweis darauf geben, dass sie ein Baby erwarten – absolut zuverlässig sind sie aber nicht. Grundsätzlich gilt: Je mehr Symptome der Schwangerschaft auftreten, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du schwanger bist. Es gibt jedoch auch immer wieder Frauen, die viele der Symptome erleben, ohne schwanger zu sein, und solche, die keine oder kaum Anzeichen spüren oder beobachten und trotzdem schwanger sind. Endgültige Gewissheit kann also immer nur ein Schwangerschaftstest oder ein Besuch beim Gynäkologen bringen.

Schon wenige Tage nach der Befruchtung können verschiedene Symptome der Schwangerschaft auftreten. Hierzu gehören Übelkeit, Müdigkeit, Heißhunger, starker Harndrang, Unterleibskrämpfe sowie eine dauerhaft erhöhte Basaltemperatur. Wenn Du versuchst, schwanger zu werden, solltest Du Deinen Körper also ganz genau beobachten. Fest steht aber auch: Endgültige Gewissheit bringt nur ein Schwangerschaftstest oder ein Besuch bei Deinem Gynäkologen.

Bildquelle: Thinkstock/LarsZahnerPhotography

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