Qualifikationen der Hebamme

Eine Hebamme ist eine Alleskönnerin. Sie kann Dich umfassend durch die Schwangerschaft begleiten, Dich als Wöchnerin beraten und sogar die Geburt selbstständig betreuen. Aber welche Qualifikationen hat eine Hebamme eigentlich genau?

Alleskönnerin Hebamme

Mit Rat und Tat begleitet Dich die Hebamme in der Schwangerschaft.

Die Hebamme begleitet Dich mit Rat und Tat durch die Schwangerschaft.

Für die Schwangerschaft bis weit ins erste Lebensjahr Deines Babys hinein ist die Hebamme eine kompetente Begleiterin. Sie hat umfassendes medizinisches Wissen, hat aber auch Tipps zum richtigen Umgang mit den manchmal herausfordernden körperlichen und seelischen Situationen, gibt Ratschläge zur Beziehung, kennt sich mit Akupunktur und Akupressur aus, hilft Dir bei der Rückbildungsgymnastik, sowie bei der Pflege und dem Füttern Deines Kindes. Darüber hinaus darf sie ohne Arzt eine Entbindung durchführen. Woher nimmt sie so viel Wissen und Können?

Ausbildung der Hebamme

Die Hebammenausbildung beinhaltet kein Studium, sondern besteht aus einem schulischen und einem praktischen Ausbildungsteil. Ausbildungsvoraussetzung ist ein mittlerer Abschluss oder ein Hauptschulabschluss kombiniert mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einer Pflegevorschule. In der Praxis haben allerdings 69 Prozent aller Hebammen Abitur. Eine untere Altersgrenze für die Ausbildung gibt es nicht. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre, in denen die Hebammenschülerinnen 1600 Stunden Theorie und 3000 Stunden Praxis in Krankenhäusern oder bei Hebammen absolvieren.

Was lernt eine Hebamme in ihrer Ausbildung?

Die Hebammenschülerinnen lernen alles Grundlegende rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Dazu kommt ein sehr breites Spektrum an relevanten Bereichen wie Anatomie, Arzneimittellehre, Physiologie, Psychologie, Pädagogik, Staatsbürgerlehre, Hygiene oder Pädiatrie. In der praktischen Ausbildung kommen dann noch Erfahrungen in den Bereichen Kreissaal, Neugeborene, Anästhesie und Schwangerschaftsberatung hinzu. Kein Wunder, dass eine fertige Hebamme so viel weiß und kann. Besonders im praktischen Teil der Ausbildung muss die Hebammenschülerin außerdem sehr viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Einsatzbereitschaft zeigen, wenn sie das Staatsexamen zum Ende der Ausbildung bestehen möchte. Übrigens: Männliche Hebammen heißen Entbindungspfleger. Zurzeit gibt es in Deutschland aber nur drei praktizierende Entbindungspfleger.

Das Aufgabenspektrum der Hebamme

Eine Hebamme ist längst nicht mehr nur noch Geburtshelferin. Durch ihre umfassende Ausbildung ist sie Begleiterin und Beraterin für alle Situationen und Fragen auf Deinem Weg zum Mami Werden. Schon im Vorfeld berät sie Dich zum Thema Familienplanung. Die Begleitung während der Schwangerschaft bezieht sich auf bestimmte Untersuchungen der Pränataldiagnostik, dem Ausfüllen des Mutterpasses und dem Erkennen von Anomalien. Aber: Untersuchungen, die bestimmtes medizinisches Gerät erfordern, wie ein Ultraschallgerät, kann sie nicht durchführen. Für eine Fruchtwasseruntersuchung beispielsweise, musst Du in jedem Fall zu Deinem Frauenarzt.

Viele Hebammen sind anthroposophisch ausgerichtet und können Dir Wege der homöopathischen oder alternativmedizinischen Behandlungsmethoden aufzeigen, zum Beispiel bei Schwangerschaftsbeschwerden. Sie leisten Geburtshilfe (dies dürfen sie ohne jede ärztliche Aufsicht), prüfen die Gesundheit Deines Kindes, nähen einen eventuellen Dammriss und sind im Wochenbett bei Fragen zum Stillen, Pflegen und Verhalten mit dem Säugling für Dich da. Sehr viele Hebammen bieten auch Babymassage, Rückbildungskurse und Mutter-Kind-Gruppen an. Die Hebamme ist also Dein Partner für alle Fälle – dank ihrer guten Ausbildung!

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