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Logopäde werden: Mit Fachwissen und Empathie zum therapeutischen Beruf

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Logopäde werden: Mit Fachwissen und Empathie zum therapeutischen Beruf

Logopäden arbeiten tagtäglich mit Menschen zusammen und unterstützen diese bei der Bewältigung von Sprachstörungen. Ein großer Anteil der Patienten mit Sprachauffälligkeiten sind Kinder. Wir erklären alles wissenswerte über das Berufsbild des Logopäden. 

Logopäde werden: Voraussetzungen und Berufsalltag

Als Logopäde ist die Sprache das Zentrum der Arbeit. Jeder vierte Erstklässler hat sprachliche Auffälligkeiten, die Kinder schon im jungen Alter zum Logopäden führen. Erwachsene führt es bei Hirnschäden, Schlaganfällen und Demenz zu Logopäden. Es ist somit ein medizinischer Beruf, der gleichzeitig viel Fachwissen als auch Empathie und Sensibilität erfordert. 

Vorraussetzungen

Um Logopäde zu werden, wird eine dreijährige Ausbildung abgeschlossen. Um diese antreten zu können, ist mindestens ein Realschulabschluss nötig oder ein Hauptschulabschluss in Kombination mit einer zweijährigen Berufsausbildung. Je nach Ausbildungsplatz kann es auch noch weitere Zugangsvoraussetzungen geben, die meist in Form eines Eignungstests geprüft werden. Darunter zählen unter anderem ein Mindestalter von 16 Jahren, ein ärztliches Attest über die Funktionsfähigkeit der eigenen Sprech- und Hörorgane sowie der Nachweis eines Praktikums im sozialen Bereich. Gute Noten in Deutsch, Musik und Biologie sind darüber hinaus von Vorteil. 

TippHier kannst du bei der Agentur für Arbeit mehr über das Berufsfeld Logopädie erfahren und nachschauen, wo die Ausbildung angeboten wird.

Ausbildung

Die Ausbildung selbst ist schulisch und wird mit Praxiseinheiten ergänzt. Die Praxiseinheit ist zeitlich ein wenig intensiver als der schulische Teil der Ausbildung. Fachwissen im Medizin-, Linguistik-, Psychologie- und Pädagogikbereich eignen sich die Auszubildenden während der dreijährigen Berufsausbildung an. Die Praxiseinheiten können zum Beispiel in einer Klinik oder Fördereinrichtung absolviert werden. Nach der bestandenen, staatlichen Abschlussprüfung zum Logopäden, kann der erlernte Beruf unter anderem in Krankenhäusern, Fördereinrichtungen, Arztpraxen und Gesundheitsämtern ausgeübt werden.

Wie viel verdienen Logopäden?

Der Verdienst eines Logopäden variiert je nach Einrichtung. Die Bundesagentur für Arbeit hält in der Tarifvereinbarung einen Bruttolohn von 2.421 bis 3.446 Euro fest. Auf selbständiger Basis fällt das Gehalt meist geringer aus. 

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Wie sieht der Arbeitsalltag einer Logopädin aus?

Logopäden haben in der Regel einen typischen Wochenrhythmus von 40 Stunden. Je nach Einrichtung, können sich die Arbeitszeiten jedoch verschieben.  Logopäden helfen im täglichen Berufsalltag Menschen dabei, die eigenen Sprach- und Hörleistungen zu verbessern. Hierbei ist ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen neben einem fundierten Wissen besonders wichtig. Die Arbeit am Mensch erfordert eben auch pädagogische Hilfestellungen und starke Nerven. 

Berufe mit Kindern – Welcher passt zu mir?

Bildquelle:
Gettyimages/ dragana991

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