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Legendär!

Steffi Graf heute: Was ist aus dem Ex-Tennisprofi geworden?

Steffi Graf hat im Tennissport Geschichte geschrieben. Was die ehemalige Sportlerin heute macht und wie es in ihrem Privatleben aussieht, verraten wir dir hier.

Steffi Graf: Wie macht die Tennis-Legende aktuell?

1999 zerbrach die Beziehung zwischen Steffi Graf und dem deutschen Rennfahrer Michael Bartels nach sieben Jahren. Kurze Zeit später lernte sie den US-amerikanischen Tennispieler Andre Agassi kennen und lieben, den sie am 22. Oktober 2001 heiratete. Ihrer gemeinsamen Ehe entspringen ihr Sohn Jaden Gil Agassi, der 2001 geboren wurde und 2003 kam ihre Tochter Jaz Elle Agassi hinzu. Andre Agassi lässt seine Fans auf seinem Instagram-Account regelmäßig mit Familien-Schnappschüssen an ihrer Familienidylle teilhaben. Die Familie lebt in Las Vegas, zusammen mit Steffi Grafs Mutter Heidi Graf.

Nach der Tenniskarriere: Berufliches und soziales Engagement von Steffi Graf

1997 endete ihre Tenniskarriere, doch dem Sport bliebt Steffi Graf bis heute verbunden. Sie ist Mitgründerin und Gesellschafterin des Franchise-Unternehmens „Mrs. Sporty GmbH“, welches ausschließlich Fitness für Frauen anbietet. Schon seit 1984 ist sie Botschafterin des „WWFs“ und setzt sich Tier- und Umweltschutz ein. Die wohltätige Stiftung „Children for Tomorrow“ wurde von Steffi Graf gegründet und setzt sich für traumatisierte Kinder, häufig mit Migrationshintergrund, ein. Für diese 1998 gegründete Stiftung wurde die ehemalige Tennissportlerin 2011 mit dem Förderpreis des „Marion-Dönhoff-Preises“ ausgezeichnet.

Steffi Graf früher: Ihre Anfänge im Tennissport

Am 14. Juni 1969 wurde Stefanie Maria Graf in Mannheim geboren. Mit gerade einmal drei Jahren hielt „Fräulein Vorhand“, wie einer ihrer Spitznamen lautet, erstmals einen Tennisschläger in der Hand. Schon sehr früh erkannte ihr bereits verstorbener Vater ihr Talent. Neben seiner Tätigkeit als Versicherungskaufmann und Gebrauchtwagenhändler war Peter Graf selber ambitionierter Tennisspieler und -trainer und förderte seine Tochter. Während ihrer kompletten Karriere war ihr Vater gleichzeitig auch ihr Manager. 1981 nahm das junge Tennistalent bereits bei den Hallenmeisterschaften der Erwachsenen teil. Ihre Weltkarriere startete „Die Gräfin“, wie sie auch genannt wurde, mit 13 Jahren und betrieb somit schon als Kind Leistungssport.

Mit 18 nahm Steffi Graf den ersten Platz der Weltrangliste ein und das Wunderkind trumpfte vor allem mit ihrer starken Vorhand auf. 1988 gewann die junge Tennisspielerin den Golden Slam, was vier Grand Sams plus Olympische Spiele innerhalb eines Jahres bedeutet. Sie zeigte eine Siegerquote von 88,7 Prozent auf, was 900 Siege und 115 Niederlangen bedeutet. Steffi Graf zählt zu den erfolgreichsten Tennisspielerinnen aller Zeiten und führte 377 Wochen die Weltrangliste an, was vor ihr keine andere Profi-Spielerin jemals schaffte. Das stets freundliche, aber sehr starke Tennisass gewann während ihrer Karriere ein Preisgeld von über 21 Millionen US-Dollar. 1997 kündigte sich aufgrund einer Knieverletzung, die eine längere Ausfallzeit mit sich brachte, ihr Karriereende an. Ein kurzes Comeback im Jahr 1999 im Match gegen die Schweizerin Martina Hingis konnte Steffi Graf als Sieg für sich verbuchen und bezeichnete ihn als „den schönsten ihrer Karriere“. 

Schattenseiten des Erfolgs: Steffi Grafs Vater musste ins Gefängnis

Ihr Vater und Manager Peter Graf, der 2013 verstarb, wurde 1997 wegen Steuerhinterziehung zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Auch Steffi Graf wurde mit dem Verdacht auf Steuerhinterziehung konfrontiert, das Verfahren wurde jedoch eingestellt. Sie selbst gab zu ihrer Verteidigung preis, ihre Finanzen nicht selber verwaltet und keinen Einblick zu haben. Im Gegensatz zu ehemaligen Tennis-Star Boris Becker, der seit kurzem ebenfalls eine Gefängnisstrafe verbüßen muss, führt Steffi Graf seither ein skandalfreies und bodenständiges Leben.

Interessante Fakten: Was du über Steffi Graf bestimmt noch nicht wusstest

  • 1987 gab es in Nordkorea eine Briefmarke mit einem Bild von Steffi Graf.
  • 1993 widmete der Rosenzüchter Karl Hetze Steffi Graf eine eigene Rosensorte.
  • 1994 sang Guildo Horn das Lied „Ich mag Steffi Graf“ als Lobeshymne an die Sportlerin.
  • Der britische Musiker Hugh Laurie sang ebenfalls ein Lied über sie mit dem Titel „I'm in Love with Steffi Graf“. Eine satirische Liebeserklärung aufgrund des damaligen Attentats auf Tennisspielerin Monica Seles.
  • Steffi Graf war bereits Werbegesicht für das Deodorant der Marke „Rexona“ und „Barilla“-Nudeln sowie „Teekanne“-Tee.

1997 beendet Steffi Graf ihre Profikarriere und heiratet 2001 den Tennisspieler Andre Agassi. Das Paar hat zwei inzwischen erwachsene Kinder und lebt in Las Vegas. Aktuell widmet sich die Sportlerin sowohl sportlichen als auch sozialen Stiftungen und Projekten. Bislang hat es keine weitere Tennisspielerin geschafft, in ihre erfolgreichen Fußstapfen zu steigen. Steffi Graf ist übrigens nicht der einzige deutsche Promi, der ausgewandert ist.

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Bildquelle:
Getty Images/Markus Hibbeier

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