Laserbehandlung

Den Traum von langanhaltend glatten, haarlosen Beinen erfüllen sich immer mehr Frauen mit einer Laserbehandlung. Schließlich verspricht sie das Ende von Rasieren, Epilieren und Co. – und das auch noch (fast) schmerzfrei. Doch was steckt wirklich hinter einer Laserbehandlung? Informiere Dich jetzt über die wichtigsten Fakten, die Du kennen solltest, bevor Du es Dir auf der Behandlungsliege bequem machst!

Video: Die 5 wichtigsten Arten der Haarentfernung

Haare weglasern zu lassen ist oft der letzte Schritt auf dem Weg zu glatten Beinen oder Achseln. Welche weiteren Methoden zur Haarentfernung es gibt, verraten wir dir im Video. Hast du wirklich schon alle ausprobiert?

Du gehst zum Hautarzt Deines Vertrauens, nimmst auf der Liege Platz, setzt eine Schutzbrille auf – und schon geht es Deinen Haaren an Armen, Beinen oder im Gesicht an den Kragen. Doch bevor Du Dich zu diesem Schritt entscheidest, solltest Du wissen, was bei einer Laserbehandlung zur Haarentfernung genau passiert: Vereinfacht gesagt ist Laser Licht, das extrem effektiv gegen lästige Haare wirkt – auch wenn es sich im ersten Moment vielleicht komisch anhören mag, dass Licht Haare zerstören kann.

Doch in den Geräten, die Dermatologen und speziell geschulte Kosmetikerinnen bei einer Laserbehandlung verwenden, wird das Licht so stark gebündelt, dass es tief in Deine Haarzellen eindringt und diese an der Produktion neuer Haare hindert.

Laserbehandlung: So wirkt das Licht

Der Laser ruft in Deinen Haarzellen eine komplexe Kette chemischer Reaktionen hervor: Der körpereigene Farbstoff Melanin, der auch für Deine Haar- und Augenfarbe und Deinen Hautton verantwortlich ist, absorbiert das Licht, das während der Laserbehandlung in Deine Haarzellen eindringt, sodass Wärme in den Haarwurzeln entsteht. Ab einer gewissen Temperatur über 40 Grad Celsius beginnt Dein Körper damit, Eiweißverbindungen in den Zellen aufzulösen – genau das passiert auch durch die Wärme in den Haarwurzeln. Der Haarfollikel, in dem neue Haare entstehen, wird dadurch verschlossen, sodass nichts mehr nachwachsen kann. Während der Behandlung hält der Arzt das Lasergerät, das optisch an einen Fön erinnert, auf die entsprechenden Hautpartien. Durch den Lichtreflex, den der Arzt an dem Gerät auslöst, trifft der Laser auf Deine Haarwurzeln und startet die Kettenreaktion. Das merkst Du an einem kurzen Blitzen, das in regelmäßigen Abständen aufleuchtet. Ansonsten merkst Du im Idealfall nicht viel von der Laserbehandlung: Die Wärmeentwicklung sollte sich auf die Haarwurzel beschränken, Deine Haut wird in der Regel nur leicht erwärmt. Ansonsten ist die Laserbehandlung so gut wie schmerzfrei, wenn der Hautarzt alles richtig macht. Hält er den Laser jedoch zu lange auf die gleiche Hautstelle, kann es leicht zu Verbrennungen kommen. Du solltest also nur einen erfahrenen Laserexperten an Deine Haut heran lassen. Wundere Dich aber nicht, wenn Deine Haare nicht direkt nach der Laserbehandlung komplett verschwunden sind. Da der geschlossene Haarfollikel dafür sorgt, dass Haare, die behandelt wurden, keine Nährstoffe mehr bekommen, fallen sie erst nach ein paar Tagen – in manchen Fällen sogar erst nach einigen Wochen – aus.

Laserbehandlung: Einmal ist kein Mal

Leider reicht eine einzige Laserbehandlung in den meisten Fällen nicht aus – der Haarfollikel kann nämlich nur dann geschlossen werden, wenn sich das Haar gerade in der Wachstumsphase befindet. 70 Prozent Deiner Haare sind aber immer in der Ruhephase, daher sind mehrere Sitzungen nötig, um wirklich alle Haare zu erwischen. Im Abstand mehrerer Wochen sollen eine zweite, dritte und vielleicht sogar vierte Behandlung dafür sorgen, dass Haare, die bei der vorherigen Laserbehandlung noch im Ruhezustand waren, mittlerweile aber wieder in die Wachstumsphase eingetreten sind, ebenfalls entfernt werden. Das verursacht natürlich einen großen Nachteil der Laserbehandlung – die Kosten. Denn jede Behandlung musst Du selbst bezahlen, die Krankenkasse übernimmt eine Laserbehandlung in der Regel nicht. Je nachdem, welche Körperregion in Zukunft haarfrei sein soll, musst Du zwischen 70 Euro (zum Beispiel für die Oberlippe) und 800 Euro (beispielsweise für die Beine) einplanen.

Laserbehandlung unter der Achseln

Laserbehandlung: So wird Deine Haut dauerhaft glatt

Keine Laserbehandlung ohne Schutzbrille

Laser ist verstärktes Licht, das nicht nur auf Deine Haarzellen eine verheerende Wirkung haben kann – auch Deine Augen leiden, wenn sie das helle Licht abbekommen. Daher ist eine Schutzbrille bei der Laserbehandlung für Dich – und auch den Arzt – Pflicht. Das menschliche Auge bündelt Licht nämlich und verstärkt so die sogenannte Leistungsdichte. Würdest Du also in den Laser schauen, wäre die Leistungsdichte des Lichts in Deinem Auge so hoch, dass dies im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schädigungen Deines Sehvermögens führen kann. Das bei der Laserbehandlung verwendete Licht kann Verbrennungen auf der Netzhaut und Blutungen in Deinem Auge hervorrufen – die Schutzbrille leistet also ganze Arbeit. Aber auch mit der Brille auf der Nase solltest Du nicht direkt in den Laserstrahl schauen – sicher ist sicher!

Laserbehandlung: (fast) risikofrei?

Auch der Risiken einer Laserbehandlung solltest Du Dir im Vorfeld bewusst sein – die Gefahr für Deine Augen, die Du mit der Schutzbrille weitgehend bannen kannst, ist nur ein möglicher Nachteil dieser Methode zur dauerhaften Haarentfernung. Viele Laserbehandlungen werden darüber hinaus mit Geräten vorgenommen, die die Haarwurzel auf bis zu 70 Grad Celsius erwärmen. Bei dieser Temperatur ist es leider nicht gänzlich ausgeschlossen, dass auch Deine Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. Leichtere Verbrennungen und Schmerzen während der Laserbehandlung können also durchaus vorkommen. Eine neuartige Technik verspricht allerdings eine völlig schmerzfreie Laserbehandlung, da die Haarwurzel bei diesem Verfahren nur auf bis zu 45 Grad erhitzt wird und eine Kontaktkühlung zudem dafür sorgen soll, dass die Haut nichts von der Wärme abbekommt. Trotzdem können Schwellungen und Rötungen Deine Haut auch einige Tage nach der Laserbehandlung noch beschäftigen. Wenn Du Dich an einen kompetenten und erfahren Dermatologen oder eine Kosmetikerin, die eine Weiterbildung für das Anwenden eines Lasers genossen hat, wendest, sind weitere Risiken aber eher selten. Fragen ist allerdings Gold wert: Lass Dich vor der Behandlung gründlich aufklären und frage nach, wenn Du etwas nicht verstehst – so gehst Du gut gerüstet in die Laserbehandlung!

Ein Beautytraum (fast) ohne Nebenwirkungen – so wird eine Laserbehandlung gerne mal angepriesen. Wenn Du weißt, was Dich auf der Liege beim Arzt oder Deiner Kosmetikerin erwartet, ist die Laserbehandlung in der Regel nicht halb so schlimm wie gedacht. Trotzdem muss Dir klar sein, dass Du an Deinem Körper etwas veränderst und Veränderungen nicht immer ohne Risiko sind. Gewappnet mit allen Infos steht Deiner Zukunft ohne lästige Haare an Armen, Beinen, der Oberlippe oder unter den Achseln aber nichts mehr im Weg!

© Philipp Malter (30.12.2013)

Bildquelle: thinkstock.com / Fly_dragonfly


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Was denkst du?

  • turida am 15.08.2014 um 13:44 Uhr

    Ich würde so gerne eine Laserbehandlung unter den Achseln machen, aber das ist mir einfach zu teuer. Außerdem habe ich auch Angst vor den Schmerzen einer Laserbehandlung.

    Antworten
  • Grace1 am 08.07.2014 um 09:02 Uhr

    Hallo einen schönen Dienstag morgen zusammen, ich wurde vorher mit IPL Behandelt und war mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Da sich eine Freundin von mir seit längerer Zeit mit Laser die Haare entfernen lässt, habe ich mich dazu entschlossen das auch zu machen. Jetzt habe ich meine 2te Sitzung hinter mir und ich merke schon eine deutliche Verbesserung : )

    Antworten
  • kussmund89 am 14.02.2014 um 08:23 Uhr

    Ich möchte das schon gerne machen, bin mir allerdings noch unsicher, wo ich das machen lassen soll. Das soll ja schon jemand machen, der Ahnung hat und das nicht zum ersten Mal macht. Das wäre mir auch das Geld wert.

    Antworten
  • Martina875 am 27.01.2014 um 16:13 Uhr

    Bei mir sieht es ähnlich aus: Würde sehr gerne eine Laserbehandlung machen, aber der Preis schreckt mich momentan noch ab.

    Antworten
  • tommy22 am 24.01.2014 um 02:08 Uhr

    Doch in den Geräten, die Dermatologen und speziell geschulte Kosmetikerinnen bei einer Laserbehandlung verwenden, wird das Licht so stark gebündelt, dass es tief in Deine Haarzellen eindringt und diese an der Produktion neuer Haare hindert. PartykleiderKurzDeutschland

    Antworten
  • sunnyangel91 am 22.01.2014 um 17:24 Uhr

    find ich ne tolle sache...wenns nicht so teuer wäre

    Antworten
  • babsisusu am 21.01.2014 um 11:39 Uhr

    ich hab mir schon mal überlegt, das zu machen. aber mir ist es ehrlich gesagt zu teuer

    Antworten
  • Mohnblume1 am 20.01.2014 um 11:43 Uhr

    Ansonsten hört sich so eine Laserbehandlung ja ganz gut an.

    Antworten
  • Mohnblume1 am 20.01.2014 um 11:43 Uhr

    Ich hätte echt Angst, dass ich so viel Geld ausgebe und dann Narben oder so hätte!

    Antworten