Facelift

Das Gesicht ist unser Aushängeschild, das erste, das andere Menschen von uns sehen. Es ist aber auch ständig Einflüssen von außen ausgesetzt und auch unsere Mimik beeinflusst die Struktur des Gesichtes. Da ist es kein Wunder, dass sich diese Spuren irgendwann im Gesicht widerspiegeln. Ein Facelift kann helfen, den Zeichen der Zeit entgegenzuwirken. Doch wie läuft ein Facelift eigentlich ab?

Der natürliche Alterungsprozess betrifft unseren ganzen Körper, das Gesicht ist davon in besonderer Weise betroffen. Die Ursachen hierfür sind Umwelteinflüsse, denen das Gesicht kontinuierlich ausgesetzt ist. So ist die Haut zum Beispiel selbst im Winter nicht vor schädlicher UV-Strahlung geschützt. Aber auch Rauchen hat einen negativen Effekt auf unsere Haut, die Gene spielen eine große Rolle und nicht zuletzt kann unsere Mimik das Gesicht im Laufe der Zeit zeichnen. So entstehen Falten, die Haut verliert an Elastizität und Spannkraft. Nicht nur viele Prominente setzen daher auf ein Facelift, um die Zeit ein Stück zurückzudrehen. Ein Facelift kann schließlich Falten korrigieren, dem Gesicht seine Kontur zurückgeben und die Jugendlichkeit des eigenen Aussehens wieder herstellen. Dazu wird bei einem Facelift nicht nur die Haut gestrafft, auch die Gesichtsmuskulatur wird gestärkt. Bei jüngeren Frauen gibt es darüber hinaus Facelift-Methoden, die dem Alterungsprozess vorbeugen sollen.

Facelift: Ganzheitlicher Effekt durch Halsstraffung

Bei einem Facelift werden einzelne Partien gestrafft, um das Aussehen der Patienten zu optimieren. Meist wird hierbei in die obere und untere Hälfte des Gesichts unterteilt. Da aber auch der Hals von den Umwelteinflüssen nicht verschont bleibt, schlagen viele Ärzte ihren Patientinnen auch eine Halsstraffung vor, um einen ganzheitlichen Verjüngungseffekt zu erzielen. Nach einem Facelift soll die Patientin im Idealfall schließlich gerade nicht aussehen wie eines der vielen abschreckenden Beispiele aus dem Fernsehen.

Durch ein Facelift kann die Haut gestrafft werden

Ein Facelift kann Deinem Gesicht seine Konturen zurückgeben

Stattdessen soll die Jugendlichkeit des Gesichts sanft und zielgerichtet zurückgeholt und erhalten werden. Je nach Bedarf können die Stirn- und Augenbrauenpartie, die Schläfen, die Ober- und Unterlider und der Hals gestrafft werden. Bei einem operativen Facelift werden dazu die überschüssige Haut, das Fett und die Muskulatur entfernt und die darüber liegende Haut gestrafft. Um die Narbenbildung auf einem Minimalmaß halten zu können, werden die nötigen Schnitte dabei in natürlichen Hautfalten vorgenommen, zum Beispiel am Haaransatz. Der Vorteil dieser Schnittmethode liegt darin, dass die Narben kaum auffallen und der Patientin ihre Natürlichkeit erhalten bleibt. Neben diesem „klassischen“ Facelift gibt es zwei weitere Methoden, um das Gesicht zu verjüngen. Beim so genannten Minilift wird nur die obere Hautschicht der Wangen und der Kinnpartie gestrafft, dadurch sind kleinere Schnitte ausreichend. Relativ neu ist das „Golden Lift“, bei dem der Patientin kleine Goldfäden unter die Haut gesetzt werden, mittels derer sie anschließend gestrafft wird. Das „Golden Lift“ ist eine minimalinvasive Operation, das heißt, dass nur wenige, sehr kleine Schnitte nötig sind, durch die der Chirurg die entsprechenden Werkzeuge einführen und das Facelift vornehmen kann. Daneben gibt es die so genannten OP-freien Methoden zur Gesichtsstraffung, wie zum Beispiel das Spritzen von Hyaluronsäure oder Botox direkt unter die Haut. Diese Eingriffe sind nicht langwierig und die Patientinnen werden in ihrem Alltag weder vor noch nach der Behandlung eingeschränkt.

Facelift: Ein Restrisiko schwingt immer mit

Entscheidet man sich für ein operatives Facelift, muss man sich der Risiken des Eingriffs bewusst sein. Schließlich handelt es sich dabei um eine Operation, die wie jede andere immer eine gewisse Gefahr birgt. Die meisten Facelift-Operationen werden unter Vollnarkose vorgenommen, nur bei kleineren Eingriffen kann eine örtliche Betäubung ausreichen. Wird das Facelift unter Vollnarkose vorgenommen, bleibt die Patientin meist einen Tag zur Beobachtung im Krankenhaus, der weitere Heilungsprozess erfolgt dann in gewohnter Umgebung. Wichtig ist, sich einen erfahrenen Chirurgen für das Facelift zu suchen, denn die filigrane und aufwendige Operation verlangt Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung. Doch auch bei einem Spezialisten kann ein Facelift mal misslingen. Wird die Kopfhaut beispielsweise überspannt, kann es zu Haarausfall an den Schläfen kommen. Nervenverletzungen und eine schlechte Wundheilung müssen vor einer Operation ebenfalls bedacht werden. Auch die Nachsorge nach einem Facelift darf in keinem Fall vernachlässigt werden, um ein bestmögliches Ergebnis der Schönheitsoperation zu erzielen. Dazu gehört ein spezieller Verband, der nach dem Facelift von den Ärzten angelegt wird, aber auch Verhaltsregeln für die Patientin. Nach der Operation sollte man sich eine Woche lang Ruhe gönnen und zehn Tage lang auf Make up verzichten. Nach dieser Zeit ist auch das gewohnte Duschen wieder möglich. Jedoch sollte man einen Monat nach dem Facelift auf Sport, Rauchen und Schmerzmittel verzichten, sodass die Gesichtshaut sich in Ruhe erholen kann. Zudem kommt es bei den meisten Patientinnen direkt nach dem Facelift zu Schwellungen und Blutergüssen an den behandelten Partien. Diese sind jedoch kein Indiz für eine Komplikation.

Facelift: Lang anhaltender Verjüngungseffekt

Die nicht operativen Methoden des Facelifts sind zwar günstiger und weniger risikobelastet als ein operativer Eingriff. Sie müssen jedoch in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, sofern der Verjüngungseffekt lang anhaltend sein soll. Ein operatives Facelift muss hingegen in der Regel nicht aufgefrischt werden. In Ausnahmefällen kann der Arzt aber eine Wiederholung des Eingriffs nach sieben bis fünfzehn Jahren empfehlen. Die Kosten für ein Facelift hängen von mehreren Faktoren wie der Beschaffenheit der Haut und der Intensität des Eingriffs ab und können daher nur ungefähr beziffert werden. Zwischen 4000 und 6500 Euro sollte man jedoch einplanen, wenn man sich diese Verjüngungskur gönnen möchte. Da ein Facelift im Regelfall keine medizinische Notwendigkeit darstellt, übernehmen die Krankenkasse die Kosten für ein Facelift in der Regel nicht.

Dem Facelift haftet zum Teil noch immer das Image der übertriebenen Straffung der Gesichtshaut an, obwohl es für viele Frauen eine effektive Methode zur Faltenbekämpfung sein kann. Nichtsdestotrotz ist ein Facelift eine Operation, die gut überlegt und in Kooperation mit einem erfahrenen Arzt gründlich durchdacht sein will. Dann steht einem jugendlicheren Aussehen nichts mehr im Weg.

Bildquelle: © Agencyby / Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • tenglers am 19.06.2018 um 13:54 Uhr

    Auf meinem Zimmer lag eine Frau die hatte ein Facelift machen lassen. Alles war sehr angeschwollen aber nach einer Woche traf ich sie im Wartebereich von der Aesthevita Klinik und da sah es schon viel besser aus. Sie hatte mir Fotos gezeigt wo ihre Wangen so sehr runter hingen und sie hatte ein doppelkinn, da konnte ich sie schon verstehen. Sie meinte es sei ein absolut natürliches Ergebnis geworden was nur noch Zt zum Heilen bräuchte. Nach dem ich das von ihr alles weiß hätte ich keine Angst mehr vor so einer Straffung im Gesicht, ich bin allerdings erst 26 Jahre und habe damit hoffentlich noch gaaaanz lange Zt 😉

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  • teacup19 am 04.06.2013 um 15:30 Uhr

    Ich hätte mega Schiss, nach einem Facelift komplett verändert auszusehen. Also nicht nur jünger und straffer, sondern einfach, dass meine gesamte Mimik anders ist und dass ich mich im Spiegel gar nicht mehr erkenne... Naja, aber vielleicht denke ich anders über das Thema Facelift, wenn ich in ein Alter komme, in dem es relevanter wird.

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