Für Links auf dieser Seite erhält desired ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder lila Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.

Lungenentzündung: Tödlichste Krankheit für Kinder

Weltweit!

Lungenentzündung: Tödlichste Krankheit für Kinder

Das Kinderhilfswerk schlägt Alarm! Weltweit sterben durchschnittlich jede Minute zwei Kinder an einer Lungenentzündung. Damit ist diese die Haupt-Todesursache für Kinder unter fünf Jahren. 

Das gibt das Kinderhilfswerk „Save the Children“ in seinem aktuellen Bericht „Der Kampf um jeden Atemzug“ anlässlich zum Welt-Pneumonie-Tag (12.11.) an. Darin sind weitere traurige Ergebnisse: 99 Prozent aller Todesfälle durch Lungenentzündung bei Kindern im Alter unter fünf Jahren ereignen sich in den ärmsten Ländern der Welt.

Betroffen sind vor allem Familien, die zu arm sind, um sich Antibiotika oder Impfstoffe zu kaufen – oder erst gar keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Dazu gehören vor allem Länder wie Tschad oder Somalia, in denen laut „Save the Children“ etwa 32 von 1000 Kindern vor ihrem 5. Geburtstag durch eine Lungenentzündung sterben.

Lungenentzündungen sind vermeid- und behandelbar

Eine Lungenentzündung muss nicht tödlich enden, sondern ist vermeidbar und effektiv behandelbar. Doch leider sind über 170 Millionen Kinder weltweit nicht geimpft, obwohl es mittlerweile wirksame Impfungen zur Vorbeugung gegen Lungenentzündungen gibt. Und auch Antibiotika könnte Kinder innerhalb von 3-5 Tagen das Leben retten – wenn sie Zugang dazu hätten.

Über 170 Millionen Kinder weltweit sind nicht geimpft.

Es muss sich dringend etwas ändern!

2015 starben weltweit insgesamt 920.000 Kinder unter fünf Jahren an einer Lungenentzündung – das sind fast eine Million Kinder, die an einer eigentlich heilbaren Krankheit gestorben sind. Deshalb richtet das Kinderhilfswerk seine Worte ganz klar an Staats- und Regierungschefs auf der ganzen Welt, dieses Thema ganz oben auf die politische Tagesordnung zu setzen: Die Preise für Impfstoffe müssen sinken, lebensrettendes Antibiotika sollte jederzeit und überall verfügbar sein, ein gerechter Zugang zu guter Gesundheitsversorgung für alle Menschen muss kommen.

Ändert sich an der jetzigen Situation nichts, könnten bis 2030 voraussichtlich weitere 735.000 Kleinkinder an Lungenentzündungen sterben. Warum impfen nicht die Entscheidung der Eltern sein darf, liest du in unserem Meinungs-Artikel.

Bildquelle:

iStock.com/dr322, iStock.com/Riccardo Lennart Niels Mayer

Was denkst Du?

Galerien

Lies auch