Bequeme Pumps
Susanne Falleram 22.04.2016

Carrie Bradshaw ging praktisch nie ohne sie aus dem Haus und auch wir lieben es, ab und zu in ihnen herumzuflanieren: Hohe Schuhe. Vor allem Pumps sind für uns Frauen die zeitlosen Klassiker schlechthin, die wohl in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen. Das einzige Problem, das bei ihnen regelmäßig auftaucht, ist eine mangelnde Bequemlichkeit, durch die Fußschmerzen quasi vorprogrammiert sind. Wir verraten Dir 10 ultimative Tipps, was Du dagegen unternehmen kannst.

Oh, geliebte Pumps, was tut ihr unseren Füßen eigentlich manchmal an? Statt in einen grazilen, federleichten und femininen Gang befördert ihr uns in einen wackelnden Hinkeschritt mit verzerrtem Gesichtsausdruck und einem leisen Wimmern, das durch unsere zusammengebissenen Zähne kommt. Der Grund: Quälende Fußschmerzen und Blasen, die viele Pumps anscheinend ganz absichtlich mit sich bringen. Außerdem weiß man ja, dass hohe Schuhe nicht gerade das Gesündeste für die Füße sind. Doch zugegeben: All das hält uns nicht davon ab, die Hacken trotzdem ab und zu mal auszupacken und zur Schau zu tragen.

Denn Pumps haben ja auch so einige Vorteile, vor allem optischer Natur. Sie strecken das Bein wunderbar und sorgen – zumindest bei geübten Läuferinnen – für einen grazilen Gang, bei dem die Hüfte wie automatisch mitschwingt. Wie also dafür sorgen, dass man ein paar bequeme Pumps hat, die garantiert keine Fußkiller sind? Das Dilemma kannst Du auf zwei verschiedene Weisen verhindern.

Bequeme Pumps

Wer schön sein will, muss leiden… oder? In Sachen Pumps nicht unbedingt!

Bequeme Pumps: 5 Dinge, die Du beim Kauf beachten musst

Die Wurzel allen Übels liegt natürlich in einem grundlegenden Fehlkauf. Wer sich die günstigsten Pumps aus dem Billigmarkt holt, der muss sich nicht wundern, wenn sich das auf kurz oder lang rächt. Deshalb solltest Du schon beim Kauf darauf achten, auf etwas mehr Qualität zu setzen. Diese muss ja nicht gleich unendlich teuer bezahlt werden. Trotzdem sollte der Schuh ein paar Kriterien erfüllen, die einen langen Tragespaß garantieren:

  • Ein perfekter Sitz: So abgedroschen es klingt, aber wenn Du Pumps anprobierst, sollten sie im Idealfall wie bei Cinderella sitzen – perfekt. Wie angegossen, nichts drückt, rutscht, zwickt: Das ist die ideale Voraussetzung.
  • Eine bequeme Sohle: Nun bitte einmal aufstehen.Wie weich ist die Sohle? Auf ihr läufst Du schließlich die ganze Zeit, weshalb sie Deine Füße am besten auf Wolken bettet. Eine gedämpfte, leicht gepolsterte Sohle ist perfekt.
  • Ein passender Absatz: Wir sagen in diesem Fall passend, weil es natürlich ganz auf Deine Laufkenntnisse auf hohen Schuhen ankommt. Anfängerinnen sollten die extrem hohen, dünnen Absätze vielleicht erstmal sein lassen. Eine gute Alternative sind Pumps mit Keilabsatz oder einem robusten Blockabsatz – der übrigens auch gerade ziemlich im Trend liegt.
  • Ein guter Halt: Aus den Pumps herauszurutschen, kann nicht nur peinlich, sondern vor allem auch echt schmerzhaft sein. Deshalb sollten Deine Füße einen guten Halt in ihnen haben. Für zusätzliche Standhaftigkeit sorgen Riemchen um die Fesseln oder angesagte Schnürungen am Fußrücken.
  • Ein leichtes Material: Wie auf Wolken zu laufen gelingt Dir dann besonders gut, wenn die Schuhe Dich nicht durch ein schweres Material am Boden halten. Nimm die Pumps also ruhig einmal in die Hand und fühle selbst nach, wie schwer sie in ihnen liegen. Zusätzlichen Ballast sollst Du an den Füßen ja auf Dauer auch nicht mit Dir herumschleppen.

5 Tipps, wie Du Pumps zu Hause noch bequemer bekommst

Im Idealfall besitzt Du also ein paar Pumps, die von sich aus schon bequem sind. Aber weil die Liebe eben manchmal hinfällt, wo sie will, kann es auch sein, dass Du bereits ein paar zu Hause stehen oder in einem Laden ins Visier genommen hast, die einfach aus der Fuß-Hölle kommen müssen. Aber weil sie so schön sind, muss man sie trotzdem besitzen. Wir verstehen Dich und geben Dir ein paar Tipps, wie man solche Pumps trotzdem etwas bequemer bekommt:

  • Geleinlagen verwenden: Das klassische Gel-Pad für die Schuh-Innensohle ist immer noch eine der wirksamsten Methoden, um brennende, schmerzene Fußsohlen zu vermeiden. Ein große Auswahl an Geleinlagen bekommst Du zum Beispiel bei Amazon.
  • Die Pumps mit einem Deo-Stick bearbeiten: Drückenden Stellen kannst Du auch mit einem Deo-Stick zu Leibe rücken. Einfach die Stellen in den Schuhe bestreichen, so legt sich ein Film auf das Material und sorgt für weniger schmerzende Reibung.
  • Leder weich föhnen: Bei Leder geht es auch eine Spur rabiater, nämlich mit dem Einsatz von Hitze. Halte den Föhn in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern weg von Deinen Pumps und puste sie dann mit warmer Luft an der Oberseite an. Dann schlüpfe am besten in dicke Socken und trage die Schuhe ein. Das weich gewordene Leder passt sich Deiner Fußform besser an.
  • Mit Eis nachhelfen: Auch so werden Pumps geweitet und dadurch hoffentlich etwas bequemer. Fülle einen Gefrierbeutel etwa zur Hälfte mit Wasser, lass die Luft heraus und verschließe ihn. Dann steckst Du ihn, ausgestopft mit etwas Zeitungspapier, in die Stelle Deiner Pumps, die unbequem eng ist. Das Ganze legst Du über Nacht ins Gefrierfach. Das Wasser wird gefrieren und sich dabei ausweiten, wodurch sich auch das Material der Pumps weiten sollte.
  • Pflaster und Wechselschuhe bereithalten: Es hilft nichts – Einlaufen ist wohl in den wenigsten Fällen eine angenehme Sache, aber eben auch am wirksamsten, denn so werden die Schuhe hoffentlich mit der Zeit bequemer. In der Zwischenzeit sorgst Du mit Pflastern und ein paar flachen Ballerinas dafür, dass Deine Füße die Prozedur möglichst unbeschadet überstehen.

Bildquelle: iStock/grinvalds

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