Absolventengehälter

Gehalt: Welcher Uni-Abschluss führt zum dicken Portemonnaie?

Gehalt: Welcher Uni-Abschluss führt zum dicken Portemonnaie?

Bei der Studienwahl entscheiden Schulabgänger auch über ihr späteres Einkommen. Wie viel der Hochschul-Abschluss letztendlich auf dem Arbeitsmarkt wert ist, hängt dabei nicht nur vom Fach, sondern auch von der Art der Hochschule und des Abschlusses ab. Mit welchem Studienabschluss schlägt man den Weg eines Topverdieners ein?

Das Beratungsunternehmen „Personalmarkt“ befragte im Rahmen einer Untersuchung zur Höhe der Absolventengehälter 18.000 Hochschulabsolventen. Eines geht aus dieser Studie klar hervor: Je nach Studienabschluss variiert auch das künftige Gehalt. Ärzte verdienen im Schnitt 44.850 Euro im Jahr, dicht gefolgt von Wirtschaftsingenieuren mit 44.200 Euro und Ingenieuren mit 43.000 Euro. Psychologen, Geistes-und Sozialwissenschaftler sowie Absolventen der Sprach- und Kulturwissenschaften bilden dagegen das Schlusslicht. Sie verdienen durchschnittlich weniger als 40.000 Euro jährlich. Der Grund für die unterschiedliche Bezahlung soll dabei nicht nur bei der Wahl des Faches zu finden sein, sondern auch in der Art des Abschlusses, der Branche oder dem Arbeitgeber.

Medizinabsolventen verdienen mehr

Hochschulabschlüsse sind demnach, laut der Ergebnisse der Studie, unterschiedlich lukrativ. Ein Masterabschluss wird in einem Unternehmen meistens gut honoriert. Universitätsdiplom, Fachhochschulabschluss und Bachelor hingegen bringen vergleichbar weniger Geld. Wer allerdings promoviert, kann wiederum mit einem deutlichen Gehaltsaufschlag rechnen.

Was soll ich studieren?

Neben der Art des Abschlusses hat auch die Art des Einstieges in ein Unternehmen einen Einfluss auf das spätere Gehalt. Direkteinsteiger etwa verdienen in der Regel mehr als Akademiker, die ein Trainee-Programm absolvieren. Letztendlich entscheidet aber auch die Größe eines Unternehmens über die Höhe des Gehaltes. Wem es ums Geld geht, der sollte folglich den Weg in ein großes Unternehmen einschlagen, weil diese tarifgebunden sind. Mit der Höhe der Mitarbeiter und Anzahl von Ebenen differenziert sich schließlich die Bezahlung und führt somit in höheren Positionen auch zu höheren Gehältern.

Die Studie des Beratungsunternehmens „Personalmarkt“ bestätigt damit teilweise ein gängiges Klischee: Ärzte fahren später teure Autos, Germanisten lernen brotlose Kunst. Wer bereits beim Berufseinstieg das höchste Einstiegsgehalt erzielen will, sollte darüber nachdenken, Mediziner zu werden. Längeres Studieren zahlt sich auf jeden Fall aus, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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